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janvier

Das ist der schlimmste, sprich langweiligste Non-Maigret, den ich je gelesen habe. Diese endlosen, langatmigen Monologe sind so was von uninteressant. Laut Diogenes sei diese Geschichte “Simenons einziger Liebesroman mit Happy-End”. Auch die autobiographische Prägung macht die Sache nicht besser. Bin ich froh, dass die meisten Non-Maigrets so schön trübe sind. Ich verzichte bei Simenon gerne auf Happy-Ends.

janvier am 29.08.2013

Gast-Kommentator

Der zweite Simenon, den ich überhaupt gelesen habe, direkt nach “Der Mörder”; finde ich stilistisch und vom Plot her nicht ganz so überzeugend und dicht, habe den Roman dennoch sehr genossen. Ist vielleicht mehr was für Frauen, hehe;-). Der gute Francois ist ja ein rechtes Sensibelchen und Kay - und das ist das Erstaunliche - wird trotz all ihrer Laster und Schwächen (trinkt und raucht zuviel, vertändelt ihr Leben in der Weltgeschichte, lässt Mann und Kind im Stich, schmarotzt bei Freundinnen und Männerbekanntschaften etc.) sehr warmherzig, nahezu zärtlich und ohne jede Häme und Anklage geschildert. Die Spiesser-Frauen in “der Mörder” kommen ja eher schlecht weg. Vielleicht hatte der Autor zu einem derartig “aufrichtigen” Frauentyp mehr Zutrauen als zu den bürgerlichen Wölfinnen im Schafspelz, wer weiss. War Dénise denn auch so ein lockerer Vogel? Das erklärte einiges.

Die Einsamkeit und Verlorenheit in der Riesenstadt New York finde ich übrigens toll und absolut nachvollziehbar geschildert. Ich war gerade für ein paar Wochen alleine in Berlin und habe das streckenweise ähnlich empfunden. Das hatte Simenon wohl wirklich gut drauf, das Einfangen von Stimmungen an Orten - er war doch auch mal Reporter gewesen, oder? Vieleicht kam es daher, die Beobachtungsgabe. Ich freu mich auf mehr!

OldBlueIris am 18.10.2009

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