Ein Abfallprodukt des gerade eingeführten literarischen Scores sind die Avatare, die so tun, als wären sie Kritiker. Die wichtigste Info vorneweg: Einen Einfluss auf die Bewertung eines Werkes haben sie nicht. Heißt, was die »Damen und Herren« an Gedanken von sich geben, basiert letztlich auf der Bewertung selbst und den Dimensionen. Genau genommen, sind sie ein Spaß.
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Über die Jahre ist mir manche kuriose Sache in die Hände gefallen. Aber diese Publikation gehört in die Top 10. Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich mir vorstellen können, dass ein Verlag auf die Idee kommt, aus einem Film wie »Mit den Waffen einer Frau« eine comicartige Fotostory zu machen. Ich die Frage, warum jemand auf den Trichter gekommen ist, nicht beantworten.
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Das KI-Orakel hat sich nicht bewahrheitet. Da der letzte Teil mit Seite 45 schloss, wäre das Fortschreiben der Story mit dieser Prognose für Jung-Simenon sehr sportlich gewesen. Inhaltlich kann es noch eintreffen – allerdings, und da ist nicht zu viel verraten, nicht in diesem Part. Das Motto ist diesmal: »Erst einmal ankommen«. Die Herrschaften sind auf einer Insel gelandet.
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Zu den Dingen, die ich dieses Jahr unbedingt erledigen wollte, gehörte das Anschauen des Films »Mit den Waffen einer Frau«. Hatte ich mir für heute Nachmittag vorgenommen. Vor allem deshalb, weil ich gerade ein interessantes Artefakt erworben habe. Was musste ich heute Mittag lesen? Brigitte Bardot ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Was für ein merkwürdiger und trauriger Zufall!
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Zwei Männer gehen über eine Brücke. Der eine hat eine Pfeife, ist gekleidet mit Mantel und Hut. Was lustig ist, da die zugeschnittenen Bilder auf frühlingshafte oder spätsommerliche, angenehme Temperaturen hindeuten. Da sie den Quai des Orfèvres entlang spazieren, wird schnell klar, um wen es sich handeln soll. Und wer ist der Urheber? Richtig: arte!
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Wer eine Bibliografie pflegt, kennt das Dilemma. Einerseits will man nichts behaupten, was sich nicht belegen lässt. Andererseits juckt es einen in den Fingern, aus den Daten mehr zu machen als bloße Auflistungen. Die Zahlen sind da, sie liegen in der Datenbank wie schlummernde Schätze – und irgendwann stellt sich die Frage der Fragen: Was erzählen uns die Datensätze eigentlich?
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»Bei dem Tempo, das Simenon hier vorlegt – Meuterei, Massaker, Sturm, Schiffbruch, Geschlechterenthüllung, alles in gut dreißig Seiten – wird Jean vermutlich noch vor Seite 50 enttarnt, Master John stellt sich als ihr Erzfeind heraus, und Toubou opfert sich für irgendjemanden. Aber das ist nur Pulp-Logik, kein Wissen.« Eine KI-Voraussage, wie sich die Handlung entwickelt.
Auf den Punkt »habe ich entdeckt« werde ich später noch einmal zurückkommen. Mittlerweile habe ich im Netz ein PDF entdeckt, das dort sicher nicht sein sollte: »L’autre Univers de Simenon« von Michel Lemoine beschäftigt sich mit den Werken, die landläufig als Groschenhefte bezeichnet werden. In diesem findet sich auch etwas über »Les Maudits du Pacifique«.
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Am 18. Februar 2026 kommt »Maigret et le mort amoureux« in die französischen Kinos. Regie und Drehbuch stammen von Pascal Bonitzer, die Hauptrolle übernimmt Denis Podalydès. Im Mittelpunkt steht Kommissar Maigret, der den Mord am ehemaligen Botschafter Berthier-Lagés untersucht. Die Geschichte basiert auf dem Simenon-Roman »Maigret und die alten Leute«.
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Die Beschreibungen für die Erzählungen in dem Diogenes-Band »Die beiden Alten in Cherbourg« (stammt aus dem Jahr 1990) sind in den vergangenen Wochen von mir überarbeitet worden. Zu den letzten beiden Geschichten in dem Band – die titelgebende und zu »Little Samuel auf Tahiti« – gibt es zwei kurze Anmerkungen, die ich nicht unter den Tisch fallen lassen möchte.
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Das Thema – »Le transport dans la bande dessinée polar de Georges Simenon« – scheint sehr interessant zu sein. Die Zielgruppe ist verhältnismäßig klein, keine Frage, deshalb ist es auch nicht überraschend, dass für eine Veröffentlichung einer solchen Studie ordentlich bezahlt werden muss. In diesem Fall werden für den Titel von Fatima Seddaoui etwa 60 Euro aufgerufen.
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Hin und wieder lese ich, dass hier sei eine Fan-Seite. Da bekomme ich Blutdruck, habe ich nachgemessen. Heißt, ich bin nicht der Meinung und ich will ausführen, warum ich zu diesem Schluss komme. Sollte das jemanden ernüchtern, tut es mir leid. Soll heißen, sollte jemand mit mir reden und im Anschluss diesen Begriff in einem Beitrag verwenden, dann steige ich demjenigen aufs Dach.
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