Quai des Orfèvres

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Die Musik Maigrets 60 Jahre Diogenes Maigret-Kalender 2013

Überraschung

Stillstand. Seit geraumer Zeit. Die Frage ist, warum? Zu viel Arbeit, zu viel unterwegs. Das ist der eine Grund. Dann die Technik. Ein versperrter Update-Pfad bei der Software, denn die „Standard-Software“ wurde von mir um viele spezielle Sachen erweitert. Die Kombination machte mich extrem faul und der Spaß ging verloren. Diesen Zustand erkläre ich hiermit offiziell für beendet ... es geht weiter. Viel Spaß mit Maigret!

Rechtepoker

Vor sieben Jahren wurden die Rechte an Simenons Gesamtwerk an die Rechteverwerter-Firma Chorion mit Sitz in Großbritannien verkauft. Nun ist in verschiedenen Medien zu lesen, dass die Liaison zwischen Maigret und Miss Marple bald zu Ende sein könnte. Aber noch ist verdammt viel Konjunktiv dabei: Schließlich müssen die Besitzer auch verkaufen wollen. Die von der Gesellschaft betriebene Webseite maigret.com ist zumindest nicht mehr zu erreichen und bringt nur noch eine Statusseite des Webservers.
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Ein Herr ohne Kleingeld

imageEine echte Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn die DVD, die jetzt erst auf meinem Radar erschien, wurde schon 2008 veröffentlicht. Aber das soll nicht verhindern, dass hier der Jean-Gabin-Film »Ein Herr ohne Kleingeld« hier noch einmal erwähnt wird. Es ist anzunehmen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das entgangen ist.
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Zu diesem Thema Wegweiser

Roman dur

Vergessen Sie Maigret! Entdecken Sie die armen Leute mit ihren Ängsten oder wohlsituierte Bürger, die durch Banalitäten aus der Bahn geworfen werden. Reisen Sie in die andere Simenon-Welt...
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Kommissar Maigret

Kommissar Maigret ist unvergleichlich: Brummig und gleichzeitig liebenswert menschlich. Häufig lässt er seine Umgebung im Unklaren darüber, was er denkt. Wir sind nicht so, und hier erfahren Sie mehr.
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Georges Simenon

1903 geboren, 1989 gestorben, Schriftsteller aus Belgien, Verfasser der berühmten Maigret-Romane. Wer mehr über Georges Simenon erfahren möchte, der kann in dieser Rubrik fündig werden.
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Zu diesem Thema Neu auf maigret.de

Nicht unbedingt idyllisch – Île de Ré

Es war völlig egal, ob der Prozess ein kurzer war oder sich ewig streckte, wie zum Beispiel der von Doktor Michoux, der mit allerlei Winkelzügen einer Verurteilung entgehen wollte. Die Frage soll sich hier auch nicht auf Schuld oder nicht Unschuld beziehen. Hier geht es um eine Insel.
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Simone Signoret

Es gibt viele Schauspieler, die man mit den Filmen Simenons verbindet. Erstaunlicherweise sind aber wenig Frauen zu finden, die sich durch Simenon-Verfilmungen einen Namen machen konnten. Simone Signoret ist eine von den wenigen.
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An einem 13. kommt man nicht zur Welt…

War es der 12. oder war es der 13.? Diese Frage wird sich wohl nicht klären lassen. Offiziell ist es der 12. Februar, das ist das Datum, das Désiré Simenon im Standesamt hat eintragen lassen. Der Geborerene, zwar dabei gewesen, aber nicht als Zeuge taugend, gab andere Geschichten zum Besten.
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Neuanfang

Ein neues Land, neue Gewohnheiten, eine neue Sprache und eine neue Frau. Simenon reist nach und durch Amerika, unstet wie immer, begibt sich in eine ungewisse und komplizierte Beziehung. Am Anfang war natürlich nur Sonnenschein. Simenon zeigt neue, nicht unbedingt positive Seiten.
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Paradiesische Zustände

Im Tahiti der dreißiger Jahre war die Welt noch in Ordnung. Mit wenig Geld konnte man sich in einem Paradies niederlassen und das Leben in der freien Natur genießen. Die Aussteiger der Welt ließen sich auf der traumhaften Welt nieder und sangen »Pour la vie«.
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Simenon auf der Spur

Der folgende Text ist aus dem Heft »Fernsehspiel im ZDF« (Nummer 47 - 1984). In ihm geht Stanislav Barabáš dem Phänomen Simenon nach. Barabáš verfilmte zwei Simenon-Romane, diesen und »Die Komplizen«. Der gebürtige Tscheche verstarb 1994 im Alter von 70 Jahren.
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Neue Themenseiten

Themen-Seite Reportage

In den dreißiger Jahren schrieb Simenon eine Reihe von Reportagen. In diesen beschäftigte er sich mit Reisen in Frankreich, genauso wie mit Affären und Krisen, die die damalige Französische Republik erschütterten. Genauso nahm er auf seinen Reisen aber die Verhältnisse, Sitten und natürlich auch die Menschen unter die Lupe und so bekommt detaillierte Einblicke in die Verhältnisse in den französischen Kolonien zu der damaligen Zeit.
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Themen-Seite La Rochelle

Es gibt nicht viele Städte, die neben Paris so häufig eine Rolle in den Werken von Simenon spielten, wie La Rochelle. Das berühmteste seiner Werke, in der er sich mit dem Milieu in dieser Stadt auseinandersetzt ist gewiss »Die Fantome des Hutmachers«, in dem ein Mitglied der besseren Gesellschaft von einem kleinen Schneider unabsichtlich als Mörder entlarvt wird. Aber auch das »Testament Donadieu« ist ohne La Rochelle nicht denkbar.
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Themen-Seite Juni

Im Juni 1925 verkündete Simenon in einem Interview, er habe vor in der Woche zwei Romane mit jeweils 1500 Wörtern zu schreiben, und auch auf anderem Gebiet bewies er, dass er recht fix sein kann: 1950 ließ er sich an einem Tag scheiden, um anderen zu heiraten. Der Juni ist ein ausgewiesener Maigret-Monat: Der Kommissar kann schon ein wenig über die Hitze klagen und zieht sich vielleicht auch deshalb ein mal in der kühlere London zurück (»Maigret und sein Revolver«).
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Weihnachtskrimis
von janvier – 07.02.2014

Simenon auf ARTE
von janvier – 07.02.2014

Debütroman von Pierre Simenon
von janvier – 07.02.2014

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Aufgefrischt
11.10.2012

No future?
06.03.2011

Do Not Disturb
24.05.2010

Maigret-Werkausgabe

Maigret-Werkausgabe

In den Jahren 2008/2009 veröffentlichte Diogenes innerhalb von 18 Monaten 75 Bände mit den Geschichten des berühmten Pariser Kommissars. Die Bände kamen als Hardcover, einer Paris- und Frankreichkarte zum Preis von 9 Euro heraus. Folgen Sie dem Link und Sie bekommen Informationen über die einzelnen Bände der Gesamtausgabe.
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BacklistBacklist

Die Katze
erschien bei Diogenes (1/2014)

Der Tod des Auguste Mature
erschien bei Diogenes (12/2013)

Der kleine Heilige
erschien bei Diogenes (11/2013)

Der Mann mit dem kleinen Hund
erschien bei Diogenes (10/2013)

Das blaue Zimmer
erschien bei Diogenes (9/2013)

Die Glocken von Bicêtre
erschien bei Diogenes (8/2013)

Sämtliche Maigret-Geschichten
erschien bei Diogenes (12/2009)

 

Wie wenige konnte Simenon nicht nur erfinden, sondern auch erzählen. Wie wenige wusste er um die Dramaturgie der Szenen und Entwicklungen – um die Zeit. Denn Simenon war zwar ein Porträtist der modernen Gesellschaft. Aber er versah seine Stoffe mit dem diffusen Licht, das aus dem Alltag kommt. Er gestaltete das Allzumenschliche – und das Allzumenschliche bleibt sich gleich.

Martin Meyer

(Neue Zürcher Zeitung)