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Quai des Orfèvres |
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Eine echte Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn die DVD, die jetzt erst auf meinem Radar erschien, wurde schon 2008 veröffentlicht. Aber das soll nicht verhindern, dass hier der Jean-Gabin-Film »Ein Herr ohne Kleingeld« hier noch einmal erwähnt wird. Es ist anzunehmen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das entgangen ist.
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Auf manche Filme wartet man Jahre und sie kommen nie im Fernsehen oder auf DVD. Andere Filme sind regelmäßig im TV und irgendwie ist es klar, dass diese dann auch auf DVD veröffentlicht werden. Zu dieser Kategorie gehört auch der Maigret-Film »Maigret und sein größter Fall« mit Heinz Rühmann, der im letzten Monat erschienen ist.
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Im letzten Jahr gab es noch einmal so etwas wie ein tiefes Durchatmen bei den Maigret-Liebhabern: Chabrol erzählte, er hätte einen Krimi gedreht, bei dem vor seinem geistigen Auge Simenons Maigret Pate gestanden hat. Es wurde ein Kommissar Bellamy mit Gerard Depardieu und an die Maigrets kam der Film nach einhelliger Meinung nicht heran. Nun ist Chabrol im Alter von 80 Jahren gestorben.
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Wegweiser
Vergessen Sie Maigret! Entdecken Sie die armen Leute mit ihren Ängsten oder wohlsituierte Bürger, die durch Banalitäten aus der Bahn geworfen werden. Reisen Sie in die andere Simenon-Welt...
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Kommissar Maigret ist unvergleichlich: Brummig und gleichzeitig liebenswert menschlich. Häufig lässt er seine Umgebung im Unklaren darüber, was er denkt. Wir sind nicht so, und hier erfahren Sie mehr.
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1903 geboren, 1989 gestorben, Schriftsteller aus Belgien, Verfasser der berühmten Maigret-Romane. Wer mehr über Georges Simenon erfahren möchte, der kann in dieser Rubrik fündig werden.
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Aussichtspunkte
Neu auf maigret.de
Es war völlig egal, ob der Prozess ein kurzer war oder sich ewig streckte, wie zum Beispiel der von Doktor Michoux, der mit allerlei Winkelzügen einer Verurteilung entgehen wollte. Die Frage soll sich hier auch nicht auf Schuld oder nicht Unschuld beziehen. Hier geht es um eine Insel.
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Es gibt viele Schauspieler, die man mit den Filmen Simenons verbindet. Erstaunlicherweise sind aber wenig Frauen zu finden, die sich durch Simenon-Verfilmungen einen Namen machen konnten. Simone Signoret ist eine von den wenigen.
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War es der 12. oder war es der 13.? Diese Frage wird sich wohl nicht klären lassen. Offiziell ist es der 12. Februar, das ist das Datum, das Désiré Simenon im Standesamt hat eintragen lassen. Der Geborerene, zwar dabei gewesen, aber nicht als Zeuge taugend, gab andere Geschichten zum Besten.
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Ein neues Land, neue Gewohnheiten, eine neue Sprache und eine neue Frau. Simenon reist nach und durch Amerika, unstet wie immer, begibt sich in eine ungewisse und komplizierte Beziehung. Am Anfang war natürlich nur Sonnenschein. Simenon zeigt neue, nicht unbedingt positive Seiten.
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Im Tahiti der dreißiger Jahre war die Welt noch in Ordnung. Mit wenig Geld konnte man sich in einem Paradies niederlassen und das Leben in der freien Natur genießen. Die Aussteiger der Welt ließen sich auf der traumhaften Welt nieder und sangen »Pour la vie«.
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Der folgende Text ist aus dem Heft »Fernsehspiel im ZDF« (Nummer 47 - 1984). In ihm geht Stanislav Barabáš dem Phänomen Simenon nach. Barabáš verfilmte zwei Simenon-Romane, diesen und »Die Komplizen«. Der gebürtige Tscheche verstarb 1994 im Alter von 70 Jahren.
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In den dreißiger Jahren schrieb Simenon eine Reihe von Reportagen. In diesen beschäftigte er sich mit Reisen in Frankreich, genauso wie mit Affären und Krisen, die die damalige Französische Republik erschütterten. Genauso nahm er auf seinen Reisen aber die Verhältnisse, Sitten und natürlich auch die Menschen unter die Lupe und so bekommt detaillierte Einblicke in die Verhältnisse in den französischen Kolonien zu der damaligen Zeit.
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Es gibt nicht viele Städte, die neben Paris so häufig eine Rolle in den Werken von Simenon spielten, wie La Rochelle. Das berühmteste seiner Werke, in der er sich mit dem Milieu in dieser Stadt auseinandersetzt ist gewiss »Die Fantome des Hutmachers«, in dem ein Mitglied der besseren Gesellschaft von einem kleinen Schneider unabsichtlich als Mörder entlarvt wird. Aber auch das »Testament Donadieu« ist ohne La Rochelle nicht denkbar.
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Der Januar war offenbar ein Monat, in dem er immer sehr produktiv war. In unseren Breiten würde man fragen: Ja, was soll man denn sonst tun, bei dem Wetter? Vielleicht Verträge abschließen. 1926 schloss Simenon den berühmten »Glaskäfig-Vertrag« ab, der ihm eine Menge Geld und Schlagzeilen einbrachte, den er aber nie erfüllte. 19 Jahre später weniger Glück und wird unter Hausarrest gestellt, der aber ein paar Monate später aufgehoben wird, was ihn zur Ausreise nach Amerika bewegt.
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Daniel Keel gestorben
von janvier – 18.12.2011
Ein Simenon Sonntag in Lausanne
von janvier – 14.12.2011
Die Marie vom Hafen
von janvier – 14.12.2011
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Maigret-Werkausgabe

In den Jahren 2008/2009 veröffentlichte Diogenes innerhalb von 18 Monaten 75 Bände mit den Geschichten des berühmten Pariser Kommissars. Die Bände kamen als Hardcover, einer Paris- und Frankreichkarte zum Preis von 9 Euro heraus. Folgen Sie dem Link und Sie bekommen Informationen über die einzelnen Bände der Gesamtausgabe.
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Was ist es Ihnen wert?
In diesem Monat
Brief an meinen Richter
erscheint bei Diogenes
Vorschau
Die Fantome des Hutmachers
erscheint 2/2012 bei Diogenes
Die grünen Fensterläden
erscheint 3/2012 bei Diogenes
Tante Jeanne
erscheint 4/2012 bei Diogenes
Die Zeit mit Anaïs
erscheint 5/2012 bei Diogenes
Bellas Tod
erscheint 6/2012 bei Diogenes
Antoine und Julie
erscheint 7/2012 bei Diogenes
Backlist
Drei Zimmer in Manhattan
erschien bei Diogenes (12/2011)
Die Ferien des Monsieur Mahé
erschien bei Diogenes (11/2011)
Die Flucht des Monsieur Monde
erschien bei Diogenes (10/2011)
Der Bericht des Polizisten
erschien bei Diogenes (8/2011)
Ankunft Allerheiligen
erschien bei Diogenes (8/2011)
Die Wahrheit über Bébé Donge
erschien bei Diogenes (7/2011)
Sämtliche Maigret-Geschichten
erschien bei Diogenes (12/2009)
Mit Simenon ist ein Gigant der Literatur abgetreten, ein Autor, der Millionen Leser fand und sie gefesselt und verzaubert, berauscht und beunruhigt hat. Ganz so, wie Federico Fellini es beschrieben hat: »Wie viele Eisenbahnfahrten mit Simenon, wie viele Rekonvaleszensen mit seinen gierig verschlungenen Geschichten, mit seinen Bücher neben sich im Bett – seine Landschaften, seine Personen, seine Atmosphären, die Farben, die Gerüche, der unaufhaltsame Flusss seiner wahren oder erfundenen Erinnerungen, eine wohlige Wärme, ein Stück warmer Menschlichekeit, ein langer, fließender, wohltuender Traum, der dem Leben gleicht und uns vielleicht helfen will, das wirkliche Leben zu deuten, zu lieben und zu leben.«
Hanjo Kesting
(Die Zeit)