Werke zu dem Thema

Der Hafen von Buenaventura

Von einem, der sein Glück (oder Unglück) in einer Hafenstadt in Kolumbien fand – der sagte, dass er gehen würde, und trotzdem blieb.

Am Maultierpass

P.M. lebt sein Leben in einem kleinen Tal an der mexikanischen Grenze. Als Rechtsanwalt und Mann einer begüterten Frau hat er ein gutes Auskommen. Eines Tag kreuzt sein Bruder bei ihm auf, der auf der Flucht ist. Der hatte eine Strafe zu verbüßen, weil er einen Polizisten angeschossen (vielleicht auch umgebracht) hatte. Nun wollte er über die Grenze und erwartete von P.M., dass er ihn rüberbrachte. Dieses Ansinnen wird durch ungünstige Wetterverhältnisse verhindert.

Der Uhrmacher von Everton

Heute noch glücklich, morgen wird es ganz anders aussehen. Vielleicht ein Plädoyer dafür, dass man jeden so Tag lebt, als ob es der letzte Glückliche sein könnte; ein Plädoyer sicher auch dafür, dass man versucht hinter die Kulissen nahestehender Menschen zu schauen. Damit man nicht, wie es dem Uhrmacher Dave Galloway passiert, von einem Tag auf den anderen feststellen muss, dass das einzig Wichtige im Leben, plötzlich verschwindet und nicht mehr greifbar wird.

Der Neue

Sein Kommen hatte keiner beobachtet. Der Mann nahm eine Bestandsaufnahme vor und entschied sich dann für die Kneipe von Charlie Moggio. Dieser ist ein richtiger Wird – seinen Gästen will er nicht nur das Geld abknöpfen, er setzt auch auf Gespräche. Dieser kommunikative Charlie trifft auf einen stillen und mürrischen Fremden – Justin Ward. Wer will es den Kneipenbesuchern verdenken, dass sie den Fremden mit einem Mord in der Nähe in Verbindung bringen. Sie täuschen sich und erfahren, dass Ward gute Beziehungen hat.

Das zweite Leben

Was Neid bewirken kann. Donald soll sich eigentlich auf den Weg machen, um seinen Freund zu suchen. Statt dessen begibt er sich in einen Schuppen, um Schutz vor dem Sturm zu suchen. Tage vorher hätte er vielleicht noch sein Leben für seinen Freund gegeben. Aber an diesem Abend hatte er beobachtet, wie einfach sich sein Freund Ray hingeben konnte. Aus der Zuneigung war Hass geworden. Die Studie eines Wandels.

Die verlorene Stute

Es waren tausende von Tagen gewesen, die Curly Jones mit dem Gedanken durch die Welt ging, dass ihn sein bester Freund ermorden wollte. Dann findet er eines Tage in einem Koffer, den er ersteigern musste, einen Brief, der ein ganz anderes Licht auf die Angelegenheit wirft. Curly Jones war nicht so verblendet, dass er die Angelegenheit auf sich beruhen ließe, sondern macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Die schwarze Kugel

Alles hängt von dieser kleinen Kugel ab – sie darf nicht schwarz sein. Landet eine schwarze Kugel in dem Beutel, heißt es für den Kandidat, dass sich sein Traum von der Mitgliedschaft im Country-Club ausgeträumt hat. Walter Higgings ist ein Aufsteiger – seine Mutter hatte ihn in eine undankbare Welt hineingeboren. Aber durch eigene Kraft hat er es geschafft: eine Frau, gut geratene Kinder, ein Haus und eine Stellung, als Filialleiter einer Supermarktkette. Von allem im Ort geachtet, fehlt Walter Higgings nur noch das eine: die Mitgliedschaft im Country-Club und damit alle weißen Kugeln.

Die Schwarze von Panama

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann das bös enden. Die Reise von Joseph und Germaine Dupuche, frisch verheiratetes Ehepaar aus Amiens, ist dafür eine Paradebeispiel. Der junge Mann will seine neue Stelle in Ecuador antreten und bleibt unterwegs hängen, da die Firma, für die er arbeiten sollte, Pleite geht. Es beginnt mit Flucht in den Alkohol, dem langsamen Zerbrechen einer Ehe und endet im endgültigen Abstieg - sowohl in gesellschaftlicher wie auch in gesundheitlicher Hinsicht.

Bellas Tod

Ein Mord erschüttert eine amerikanische Kleinstadt. In Spencer Ashbys Haus wird Bella tot aufgefunden. Das Mädchen wurde von den Ashbys aufgenommen, weil die Mutter – eine Freundin von Christine Ashby – eine Reise unternommen hat. Der Einzige, der an diesem Abend im Haus war, war Spencer Ashby. Der will mit dem Mord an dem Mädchen nichts zu tun haben. Er hat viel Mühe, die Polizei und den Untersuchungsrichter davon zu überzeugen, dass er in seinem Zimmer gewesen war und gearbeitet hat. Der Mann muss aber nicht nur die staatlichen Organe überzeugen, nein, die Öffentlichkeit muss ihm auch glauben. Man kann wohl sagen, das Spencer Ashby ein Problem hat.

Das ungesühnte Verbrechen

Der Mann hat nicht viel: Elias Waskou lebt in Lüttich und ist dabei seinen Doktortitel in der Mathematik zu machen. Seine Wirtin kümmert sich so gut es geht um ihn; ihn, dem die tägliche Routine über alles geht. Da kommt in das Haus ein junger Mann, der aus wohlhabenden Kreisen stammt und nicht wie Elias auf den Pfennig schauen muss. Dieser ist eifrig um die Freundschaft des jungen Mathematikers bemüht – der allerdings ablehnend darauf reagiert.

Maigret in Arizona

Einer der beiden Amerika-Aufenthalte von Maigret. Diesesmal hielt er sich zu Studienaufenthalten in Tuscon (Arizona) auf und folgte auf Anregung seiner Gastgeber einer Anhörung. Vor dem Gericht stand ein Trupp Soldaten, der verdächtigt wurde, eine junge Frau umgebracht zu haben. Die Jungs waren an dem Abend so betrunken gewesen, dass sie sagten, sie könnten sich an nichts erinnern. Maigret kämpft mit ganz anderen Schwierigkeiten: er möchte verstehen, aber die Sprache stellt eine Barriere dar.

Maigret in New York

Eine Maigret-Ruhestands-Roman und wenn man Ruhestand sagt, dann meint man normalerweise auch Ruhe. Der Kommissar a.D. ist aber weit davon entfernt, zum alten Eisen geworfen zu werfen und nimmt einen Auftrag an, der ihn in die amerikanische Metropole führt. Dort sieht er sich nicht mit dem häufig behäbigen Klima der Pariser Hauptstadt ausgesetzt, sondern versinkt in einer rauen, gewalttätigen Gangsterwelt. Ein Spaziergang ist dieser Auftritt des Franzosen in New York nicht.