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Titel : Maigret in Nöten (1933)
Verlag : Heyne k45
Ausgabe von : 1974
Klappentext : Am Quai des Carrieres ertrank ein Mensch. Er ertrank auf Befehl Emile Ducraus, des unumschränkten Herrschers über Schleppkähne und Steinbrüche. Selbst Maigret musste es sich gefallen lassen, von Ducrau herumkommandiert zu werden wie ein Polizeirekrut. Dabei war das Maß der Verbrechen Ducraus längst mehr als voll. Und Maigret kam sich vor wie ein Dompteur, der einen Tiger hinter Gitter bringen wollte.
Bewertung : Wie so oft führt einen der Klappentext der Heyne-Ausgabe stark in die Irre. Hier werden in diesem Fall sogar Fehlinformationen gegeben. Doch das ist nicht der Grund, warum “Maigret in Nöten” für mich zu den schwächsten Folgen der Reihe gehört. Diesem Roman fehlt es an der gewohnten Intensität und - wie fast immer wenn das Geschehen außerhalb von Maigrets üblichem Revier stattfindet - der Charme. Maigret ist unentschlossen und mit sich selbst nicht im Reinen ... Simenon war es beim Schreiben - so scheint es mir - auch nicht.
2 v. 10 Punkten