Frühjahrsprogramm 2020

Frühjahrswelle


Für Nachschub ist gesorgt. Ab Februar geht es mit den nächsten Taschenbüchern weiter und jeder Simenon-Fan kann sich nach wie vor jeden Monat mit zwei Titeln eindecken – jeweils einem Maigret und einem Roman dur. Überraschungen gibt es dabei nicht, wenn man von einer kleinen Tatsache absieht: Im neuen Prospekt verrät der Verlag, dass schon über 50.000 Exemplare der erschienenen Bücher abgesetzt wurden.

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Nachfolgend finden Sie eine Liste, welche Simenon-Werke in den nächsten Monaten als Taschenbuch vom Atlantik-Verlag freigegeben werden.

Februar

Die Marie vom Hafen

Maigret in der Liberty Bar

März

Der Mörder

Maigret und die Keller des Majestic

April

Schlusslichter

Maigret und der Messerstecher

Mai

Die Zeit mit Anaïs

Maigret amüsiert sich

Juni

Der Mann, der den Zügen nachsah

Maigret und Pietr der Lette

Juli

Die Stammgäste

Maigret und der Treidler der Providence

Interessanter ist da schon, was in den nächsten Monaten als Hardcover als Hardcover von Hoffmann und Campe veröffentlicht wird. Diese kommen im Zweier-Pack in zwei Wellen. Am 4. März startet der »Bananentourist« in der Übersetzung von Barbara Heller und einem Nachwort von Thomas Bockelmann. Hier kann man ein Wiedersehen mit Oscar Donadieu begehen, der uns im letzten Jahr im »Testament Donadieu« schon über den Weg gelaufen ist. Insofern ist es eigentlich konsequent, diesen Roman nun herausbringen.

Eine große Rolle spielte Politik im Werk von Simenon nicht – »Maigret und der Minister« fiele mir auf Anhieb ein. Das andere Werk wäre die Studie eines Politikers, der noch nicht verstanden hat, dass seine Zeit als Gestalter vorbei ist. Nachlesen kann man das in »Der Präsident«, schon recht bald nach Erscheinen mit Jean Gabin verfilmt, und die Parallelen zu de Gaulle sind unverkennbar. Der Roman erscheint in einer Übersetzung von Renate Nickel und einem Nachwort von Harriet Köhler.

Nach fast dreißig Jahren mal wieder zu haben: »Der Maultierpass« erscheint am 6. Mai (Übersetzung: Michael Mosblech/Nachwort: Astrid Rosenfeld) und damit halten wir mal wieder einen Amerika-Roman in den Händen. Es ist nicht der erste Amerika-Roman, der in der Neuedition erscheint, aber dieser spielt in der tiefsten Provinz. Wie so oft bei Simenon geht es um das Thema »Schuld« und damit wären wir auch schon beim zweiten Mai-Hardcover-Roman, der bei Hoffmann und Campe erscheint. Er führt uns in die Bretagne und trägt den vielversprechenden Namen »Die bösen Schwestern von Concarneau« – der Ort hat es Simenon wohl angetan. Schließlich gibt es nicht viele Provinzorte, die es mehrmals in das Werk von Simenon geschafft haben. Das Thema ist Unfallflucht und das Vertuschen des Geschehenen. Hier in einer Fassung von Ingrid Altrichter und einem Nachwort von Markus Meyer.