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Quai des Orfévres > F.A.Q. |
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75 Romane und 28 Erzählungen - macht 103. Es wurden hierbei nur die Titel gezählt, die unter dem Namen Georges Simenon erschienen sind.
»Mein Freund Maigret«.
Unter Maigrets-Gesichtspunkten? Wenn Sie eine ehrliche Antwort möchten: keiner. Man muss ein ziemlicher Hardcore-Fan sein, um sich das anzutun. Die drei großen Eckpunkte existieren heute noch: sowohl der Quai des Orfèvres mit dem Justizpalast, wie auch das Haus am Place des Vosges. Der Touristenrummel um die beiden Plätze hängt sicher nicht Maigret zusammen – das Haus am Boulevard Richard-Lenoir kann man dagegen in Ruhe betrachten; man wird höchstwahrscheinlich von den Einheimischen mit einem merkwürdigen Lächeln betrachtet. Wieder einer!
Ist etwas für Hardcore-Fans. In der Touristen-Information der Stadt (im Bahnhof) existiert eine Broschüre, die über die bekannteste literarische Gestalt aus der Stadt aufklärt – dort erklären einem die Angestellten auch gern, wie man zu dem Denkmal kommt, welches die Stadt über die regionalen Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Es ist eine nette kleine Stadt – nicht mehr und nicht weniger.
Diese Ausgaben erschienen im Edito-Service, einem Verlag aus der Schweiz. Dabei wurden die Übersetzungen vom Diogenes-Verlag übernommen. Insgesamt wurden 34 Maigret-Romane in der Reihe veröffentlicht.
Ganz ohne Kommunikation mit seinem Publikum ging es für Simenon nicht. Nachdem er sich entschlossen hatte, keine Romane zu schreiben, machte er sich daran, sein Leben zu erzählen. Dafür benutzte er ein Tonband. In Deutsch ist nur der Band »Ein Mensch wie jeder andere« erschienen – die anderen werden von Diogenes auch nicht veröffentlicht.
Der zuletzt geschriebene Roman war ein Maigret. Er trägt den Titel »Maigret und Monsieur Charles«. »Doppelleben« ist der letzte Non-Maigret-Roman. Allerdings beschäftigte Simenon seinen Verlag noch einige Zeit: zum einen mit seinen Diktaten und im Anschluss mit seinen intimen Memoiren.
»Das Mädchen und das Geheimnis« ist kein Simenon-Roman. Es hatte sich damals ein Fehler eingeschlichen, so dass der Eindruck entstand, der Titel »Das Mädchen und das Geheimnis« wäre von Georges Simenon. Hier nun nähere Informationen zum Inhalt des Buches, entnommen dem Cover: »Alice, das Mädchen aus Indiana, hat, knapp zwanzig Jahre alt, einen Geschäftsmann in Chikago geheiratet. Sie weiß nichts davon, dass ihr Mann Tony bisher ein Abenteurerleben geführt hat, nun aber entschlossen ist, sich eine solide Existenz aufzubauen. Aber die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht so leicht bannen, und Alice gerät, als sie das erste Mal in ihrer jungen Ehe zu Besuch bei den Verwandten ihres Mannes ist, in eine sehr verzwickte, ja beängstigende Lage. Eine dunkle Rauschgiftaffäre, in der auch vor einem Mord nicht zurückgeschreckt wird, droht ihr und Tonys Glück zu zerstören.« – Die anderen Titel sind ebenfalls nicht von Simenon, heißt, die Autoren waren real existierend (ob sie das heute noch sind, weiß ich nicht).
Offiziell ist es der 13. Februar - Eskin, Bresler und der Diogenes-Verlag halten sich daran. Baronian und Schepens kommentieren nur, und Marnham ist der Meinung, dass es der 12. gewesen sein müsste: Simenon hätte sich auch hier einfach nur interessant machen müssen.
Lüttich (Liège, Luik) hat eigens einen Simenon-Wanderweg angelegt. Informationen darüber finden Sie auf dieser Webseite, eine Broschüre kann in der Touristen-Information der Stadt abgeholt werden. Was das Spüren angeht: Das ist eine Frage der Empfindsamkeit.
Es erscheint seit 1977 beim Diogenes-Verlag (Zürich).
Wenn man so will, ist die Diogenes-Ausgabe die Werkausgabe. Sie ist zumindest die im deutschsprachigen Raum umfassendste Reihe über Simenon. Zielt die Frage allerdings darauf ab, ob es eine Ausgabe gibt, in der alle Werke von Simenon auch lieferbar sind (jederzeit, versteht sich), dann lautet die Antwort »nein«.
Allerdings wird seit 2008 Werkausgabe der Maigrets bei Diogenes veröffentlicht, die 2009 abgeschlossen wird. Ob so etwas für die Non-Maigrets vorstellbar ist: ja, gewiss. Ist es wahrscheinlich: nein.
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