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La Rochelle

Im Krieg

Simenon machte um den Krieg einen großen Bogen, schließlich hatte er im ersten Weltkrieg den Einmarsch der Deutschen erlebt. Er kümmerte sich um belgische Flüchtlinge und machte Geschäfte mit deutschen Filmfirmen. Das mochte Geld bringen, aber auch Ungemach...
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FixpunkteWerke zum Thema

Der kleine Schneider und der Hutmacher

Man kann diese Erzählung als ein Muster von »Die Fantome des Hutmachers« betrachten. In dieser Erzählung tauchen die gleichen Figuren auf, er spielt am gleichen Ort und erzählt die gleiche Geschichte – nur etwas kompakter.

Das Testament Donadieu

Das Testament Donadieu

Wieder einmal La Rochelle. Diesmal steht die Familie Donadieu im Mittelpunkt des Geschehens. Der alte Donadieu ist im Hafenbecken ertrunken und hinterlässt ein Testament, welches die Kinder erfreuen dürfte, die Ehefrau des alten Reeders wurde von ihm allerdings enterbt - ein Skandal. Simenon beschreibt, wie die Familie nach und nach auseinander bricht, wie all das, was über Generationen aufgebaut wurde, von einer einzigen durchgebracht wird. Die Chronologie des Versagens einer Gemeinschaft.

Die Fantome des Hutmachers

Die Fantome des Hutmachers

La Rochelle im Spätherbst. Es regnete nur schon drei Wochen. Die Stadt versank zum Abend hin Leblosigkeit. Ein Mörder ging durch die Stadt und brachte wahllos alte Frauen um. Die Polizei hatte keinen Anhaltspunkt, wer der Mörder sein könnte. Der verstrickt sich nicht nur tiefer in seine Verbrechen, sondern pflegt einen ausführlichen Dialog mit dem zuständigen Reporter der Lokalzeitung. Das muss den Mörder viel Zeit kosten, pflegt er doch seine Briefe aus Buchstaben und Wörtern der Zeitung zusammenzuflicken.

Der verlorene Sohn

Der verlorene Sohn

Alain Lefrançois ist ein bekannter Versicherungsmathematiker, angesehen nicht nur in seiner Firma. Wenn hier behauptet würde, dass er ein offener Mensch wäre, dann wäre das eine glatte Lüge. Er ist jemand, der sich gerne in seinem Arbeitszimmer eingräbt.

Er ist damit beschäftigt einen Brief an seinen Sohn zu schreiben, eine Lebensbeichte, damit der das Leben seines Vaters, seiner Großmutter und seines Großvaters - letztendlich der ganzen Familie - besser versteht.

Die Flucht der Flamen

Die Flucht der Flamen

Eine Gruppe von Fischern um Omer Peterman kommt nach dem Überfall der Deutschen auf Belgien in La Rochelle an. Sie werden von den Franzosen festgesetzt und müssen sich mit den örtlichen Gegebenheiten arrangieren. Peterman macht sich daran, die Erlaubnis zu erlangen, dass sie wieder Fischen dürfen. Ohne die Sprache zu beherrschen und die Kultur zu kennen, ein schwieriges Unterfangen. Aber Peterman hat einen großen Willen.

Ankunft Allerheiligen

Ankunft Allerheiligen

Drontheim brachte kein Glück für die Eltern des neunzehnjährigen Gilles: sie starben dort in einem Hotel an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Nun stand er da, der junge Mann und war auf die Hilfe eines Seemanns angewiesen, der ihn mit seinem Schiff nach La Rochelle brachte. Seine Ankunft wird, man glaubt es kaum, erwartet und das dürfte keinen mehr überraschen, als Gilles selbst. Ein Tag nach seiner Ankunft erfährt er, dass er der Universalerbe eines der reichsten und mächtigsten Männer in La Rochelle ist und dieses Erbe antreten kann. Was an der Stelle nicht verwundert ist, dass plötzlich viele Ratgeber in seiner Nähe sind.

Eine »Premiere« auf der Insel Ré

Die Insel Ré, La Rochelle vorgelagert, ist heute ein Urlauber-Paradies. Sie beherbergt noch ein Gefängnis und von diesem wurden früher französische Strafgefangene in die Kolonien zur Zwangsarbeit verbracht. Simenon dokumentiert in dieser Reportage den Tag einer solchen Verschiffung.