Über die Jahre ist mir manche kuriose Sache in die Hände gefallen. Aber diese Publikation gehört in die Top 10. Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich mir vorstellen können, dass ein Verlag auf die Idee kommt, aus einem Film wie »Mit den Waffen einer Frau« eine comicartige Fotostory zu machen. Ich die Frage, warum jemand auf den Trichter gekommen ist, nicht beantworten.
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Zu den Dingen, die ich dieses Jahr unbedingt erledigen wollte, gehörte das Anschauen des Films »Mit den Waffen einer Frau«. Hatte ich mir für heute Nachmittag vorgenommen. Vor allem deshalb, weil ich gerade ein interessantes Artefakt erworben habe. Was musste ich heute Mittag lesen? Brigitte Bardot ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Was für ein merkwürdiger und trauriger Zufall!
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Am 18. Februar 2026 kommt »Maigret et le mort amoureux« in die französischen Kinos. Regie und Drehbuch stammen von Pascal Bonitzer, die Hauptrolle übernimmt Denis Podalydès. Im Mittelpunkt steht Kommissar Maigret, der den Mord am ehemaligen Botschafter Berthier-Lagés untersucht. Die Geschichte basiert auf dem Simenon-Roman »Maigret und die alten Leute«.
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Alain Belmondo, der ältere Bruder von Jean-Paul, ist gestorben. Abgesehen davon, dass er viel mit seinem Bruder als Produzent und Produktionsleiter zusammengearbeitet hat, war über dies auch als Produktionsleiter für »Die Witwe Couderc« mit Simone Signoret und Alain Delon tätig. Später war er zusammen mit seinem Bruder Direktor des Pariser Théâtre des Variétés.
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So ein Pressefoto ist immer ein schöner Aufhänger: Für Erinnerungen, für Hinweise ... oder auch für Klagen. Diesmal soll – wieder einmal – Klage darüber geführt werden, dass dieser Film so lange nicht im Fernsehen ausgestrahlt wurde und auch nicht auf DVD/Blu-Ray verfügbar ist. Immerhin können wir uns über einen wirklich erstaunlich langen Pressetext von der Rückseite freuen.
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Die Reihe der »Maigret kennt kein Erbarmen«-Pressefotos wird hier mit erst einmal beendet. In diesem von 1994 heißt es: »Kommissar Maigret (Jean Gabin, links) spricht mit Dr. Bouchardon (Paul Frankeur, rechts) über den plötzlichen Tod der Gräfin von Saint-Fiacre. Sie erlag in der Frühmesse einem Herzschlag – am Aschermittwoch, wie es ihr ein Unbekannter vorausgesagt hatte.«
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Mit den Worten begrüßte mich eine Webseite, um darauf hinzuweisen, dass es ein Problem gab. Mit der gleichen Floskel mag die Redaktion des Filmprogramms zu »Vulkan im Blut« reagiert haben, als ihr auffiel, dass sie ein Foto vom Ende der Handlung – leicht verräterisch – auf die Titelseite ihres Heftes gestellt hat. Das kommt davon, wenn der Inhalt des Films dem Layouter nicht bekannt ist.
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Suchmaschinen lieben Text. Von diesem Beitrag werden sie deshalb enttäuscht sein. Simenon-Interessenten, die gern längere Texte lesen, ebenso. Leute, die sich gern Fotos anschauen, kommen jedoch auf ihre Kosten. Der Beitrag dient zur nur zur unverschämten Zurschaustellung von alten Aushangfotos zu »Maigret und sein größter Fall« und sind damit der Abschluss dieser Thematik.
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War außerordentlich clever, dem Film den Titel »... sein größter Fall« zu verpassen. Aber wer sollte ahnen, dass es das Internet geben würde und Social Media? Die gerade solche Schlagworte lieben! Wie viele Interessierte deshalb heute auf den Seiten zu dem höchstens mittelmäßigen Film landen, obwohl sie vielleicht nach dem »besten Maigret« suchen – nicht feststellbar. Und irgendwie lustig!
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Anfangs waren die Bildbeschreibungen unter den Pressefotos recht üppig. Das hat sich dann später gelegt. So heißt es bei einem Pressefoto, welches 1996 herausgegeben wurde, nur noch: »Kommissar Maigret (Jean Gabin, vorne rechts) lässt alle verdächtigen Personen zum Abendessen einladen – und rechnet dann erbarmungslos ab.« Von »teuflisch« und »kleinen Schurken« ist nicht mehr die Rede.
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Gern würde ich mit den Leutchen reden, die die deutschen Filmtitel damals für die Simenon-Filme festgelegt haben. »Hafen der Verlockung« für »Die Marie vom Hafen« oder auch »Vulkan im Blut« für »Der Sohn Cardinaud« sind nur zwei Beispiele, die einem da einfallen und bei denen man sich schon vor dem Anschauen des Streifens fragt: Ob sich Titel und Inhalt decken?
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Kinobesuche in der DDR waren anders. Im Kino gab es andere Filme als im Westen, in Österreich und der Schweiz. Getränke? Fehlanzeige! Popcorn – hihi. Meiner Erinnerung nach wurden Programmhefte verkauft, in denen man über die Streifen informiert wurde. Aber das Gedächtnis ist trügerisch, denn auch im Osten war mit dem Spaß Ende der 70er-Jahre Schluss.
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