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So ein kleines Schildchen (»Do Not Disturb«) hatte Simenon an seinem Arbeitszimmer hängen, damit man ihn bei der Arbeit nicht störe. Es gibt ein Bild der kleinen Marie-Jo, wie sie vor der Tür steht und nicht eintritt. Denn schließlich war ja da dieses Schild. Das Diogenes-Magazin klärt uns auf, dass das eine gestellte Szene war und man den Herrn Papa schon stören durfte, wenn man einer seiner Sprösslinge war. So ein Schild gibt es nun im Diogenes-Magazin 4.
Simenon gibt es dort an allen möglichen kleinen Ecken: Sei es im Preisrätsel über Inseln, in Reise-Lektüre-Empfehlungen zu New York oder in der Erinnerung an die Maigret-Edition. Im Mittelpunkt stehen aber andere Herrschaften. So steht ein neuer Roman von John Irving vor der Tür und so gibt es ein großes Interview mit ihm. Ebenso steht ein neuer Roman von von mir ebenfalls sehr geschätzten Ian McEwan vor der Tür und anlässlich dieses Ereignisses gibt es einen Bericht über den Schriftsteller. In der Mitte des neuen Heftes hat man sich ganz und gar der literarischen Sommer-Strand-Unterhaltung verschrieben. Das Heft lässt sich mit an den Strand nehmen und man kann in Ruhe Rätsel lösen.
Mein bisheriger Eindruck von 2010? Stellen wir die Politik und die Finanzwirtschaft außen vor, die offenbar in einem Wettstreit stehen, wer unfähiger ist (aber überraschend locker von BP im Golf von Mexiko überholt zu werden scheinen), gibt es tolle Leistungen aus Literatur, Musik und Technik. Das ist doch mal ein Hoffnungsschimmer!
24. Mai 2010 10:16
Früher notiert
Nun hat sich in den letzten vier Wochen einiges getan auf den Seiten, von daher sollte hier jetzt gesammelt darauf hingewiesen werden, was es denn so Neues gibt. Der dickste Brocken war ein Fehler in der Suche: Hat man einen Begriff eingegeben, so konnte es passieren, dass sämtliche Ausgaben deutscher Sprache als Alternativ-Titel angezeigt worden sind. Das war natürlich ganz großer Schwachsinn, aber warum es passiert ist, war mir lange Zeit ein Rätsel.
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Ein kleiner Hinweis zwischendurch, denn vielleicht haben ja Maigret-Liebhaber Lust ein wenig umzusatteln und auf den vollen Simenon-Zug zu springen. Johann-Peter Eickhorst verkauft gerade bei ebay seine Sammlung von Non-Maigrets. Die meisten, so schreibt er, sind bestens erhalten und zum großen Teil noch ungelesen. Der Preis liegt bei 240 Euro. Das Angebot endet am 24. Februar gegen 18.30 Uhr. Viel Glück allen, die mitbieten wollen!
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Es ist schön, wenn man so manche Entwicklung mit betrachten kann. So werde ich hin und wieder zu bestimmten Themen befragt und gebe auch gern Auskunft, nenne Quellen und Literatur. Manchmal schafft man es dann zu einer Erwähnung, manchmal nicht. Bei Julia Fleischmann, die sich vor geraumer Zeit mit dem Thema »Der Zug« im Rahmen einer Diplomarbeit beschäftigt hat, hat es zu einer freundlichen Erwähnung gereicht, wie ich heute entdeckte.
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Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch daran, dass hier vor Kurzem ein kleines Gewinnspiel lief und als Hauptgewinn gab es eine Maigret-Gesamtausgabe zu gewinnen. Bei mir war das jetzt nur ein durchlaufender Posten. Die zwei Pakete kamen an (das Bild davon muss ich noch einmal einstellen, insbesondere auch deshalb, weil wieder ein Katzenbild fällig ist), ich machte ein neues Etikett drauf und schickte sie los. Aber komplett war's nicht...
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Ein- oder zweimal im Jahr schaue im Internet mal so nach, wer denn so auf den Quai verlinkt. Manchmal finden sich ganz interessante Querverbindungen, aber ganz ehrlich: So viele Links sind es nun auch wieder nicht. Diesmal fiel mir aber ein Link auf, der von einer Verbraucherseite kam. Das fand ich komisch und dachte mir, schau doch mal nach, ob doch Bücher von Simenon beschrieben werden und deshalb der Link gesetzt wurde. Aber weit gefehlt!
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Wenn etwas absolut trügerisch ist, so ist es die eigene Erinnerung. Hat man es nicht sofort aufgeschrieben und sicher verstaut, ist der Augenblick vorbei und verloren. Versucht man dann später aufzuschreiben, was passiert ist, klaffen erhebliche Lücken. Diese kann man versuchen durch »vielleicht« und »nach meiner Erinnerung« zu kitten, Einsprengsel, die Indiz dafür sind, dass sich der Schreibende nicht mehr recht erinnert. Mir geht es nicht anders.
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Schlagzeilen
Qdo-Update 1/10 (3. Januar 2010)
QdO-Update 12/09 (28. Dezember 2009)
Auch sein Gutes (12. Dezember 2009)
So falsch nicht (8. Dezember 2009)
The man from London (12. November 2009)
Ein wenig spät (25. Oktober 2009)
Fertig! (10. Oktober 2009)
Facebook (27. September 2009)
Über den Schreiberling

Der Name des Machers dieser Seite lässt sich leicht dem Impressum entnehmen. Die Motivation hier einen zusätzliches Blog zu führen ist, dass viele Meldungen selbstreferentiell sind und somit nicht auf die erste Seite gehören. Hinzu kommt, dass es sich manchmal nur um Bröckchen und Gerüchte handelt.
Übrigens besteht mein Leben nicht nur aus Maigret & Simenon: Vielmehr habe ich eine Menge andere Interessen. Deshalb wird nicht ständig an der Seite gearbeitet und es gibt auch nicht ständig Einträge in das SimBlog. Tägliches vorbeischauen wäre also (leicht) übertrieben.
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