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Mit vollen Händen

Keine Namen, keine Orte - nur die Fakten. Auf wenigen Seiten erzählt Simenon eine Kriegsgeschichte. Ein Wertung gibt es nicht, die bleibt jedem Leser selbst überlassen. Am Einfachsten ist es noch, wenn man sich darauf zurückzieht und sagt, ‘s ist Krieg, wie auch ein Band heißt, in dem diese Geschichte erschienen ist.

Ein namenloser Zwanzigjähriger macht sich eines Abends davon, um einen deutschen Motorradfahrer zu erschießen. Der Wehrmachtssoldat muss »dran glauben«, weil sich der junge Mann Zugang zu einer Widerstandsgruppe »erkaufen« will. Dieser Gruppe fehlt es an dem Nötigsten, unter anderem an Schuhen. Deshalb nimmt man ihn nicht auf.

Einfach zum Schuster zu gehen, macht kein Sinn, denn in Kriegszeiten hat auch dieser nichts. Dem Schuster fällt aber ein mögliches Tauschgeschäft ein: für ein Paar Reifen, könne er sich von Stiefeln trennen.

Für Schuhe muss der Wehrmachtssoldat sterben. Die Tat wirklich gründlich geplant und akurat vollzogen - das Motorrad verschwindet ebenso wie die Leiche. Der junge Mann ist peinlich darauf bedacht, keine Spuren zu hinterlassen. Auf das auf keinen Fall die Zivilbevölkerung durch Rache-Aktionen unter dieser Tat zu leiden hat.

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fakten Fakten

Originaltitel:

Les maines pleines

Entstehungsjahr:

1945 (März)

Erscheinungsjahr:

1963

Entstehungsort:

Les Sables-d'Olonne

Verlag:

Presses de la Cité

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4 Ausgaben - erste Ausgabe: 1980 - letzte Ausgabe: 2003

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1980

Mit vollen Händen
in »Gesammelte Erzählungen«
Diogenes
Übersetzung: Wolfram Schäfer

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1984

Mit vollen Händen
in »Kriegsgeschichten«
Diogenes
Übersetzung: Wolfram Schäfer

Kein Cover vorhanden

1993

Mit vollen Händen
in »'s ist Krieg!«
Diogenes (detebe 23373)
Übersetzung: Wolfram Schäfer

Kein Cover vorhanden

2003

Mit vollen Händen
in »'s ist Krieg!«
Diogenes