Bildnachweis: - Mizzu Cho
Auch in den 1930er-Jahren arbeitete Simenon noch als Journalist. Er war auf die verschiedenen Länder und Menschen neugierig und ließ sich die Reisen dorthin, von Redaktionen von Zeitschriften bezahlen. Die Fotografien zu den Reportagen erstellte er selbst. Ein Arrangement von beidseitigen Nutzen könnte man sagen. Diese Fotos wurden Ende der der 1990er-Jahre für Ausstellungen entdeckt und im Zuge dessen auch für Bücher. Diese Themen finden Sie in diesem Abschnitt, wie natürlich auch Bände, in denen es um Fotografien aus dem Leben des Schriftstellers geht.
Mag sein, dass es eine steile These ist: Der Band »Simenon – Écrivain Photographe« von Freddy Bonmariage ist aktuell der zuletzt erschienene Titel mit Simenons-Reportage-Bildern. Und er ist in der hier beschriebenen Reihe von Büchern auch der, der als der gelungenste gelten kann. Gern gebe ich preis, warum ich mich für den 2006 erschienenen Titel begeistern kann.
WeiterlesenVom 13. Januar bis zum 7. März fand eine Ausstellung mit Fotografien von Simenon im Jeu de Paume in Paris statt – allerdings im Jahr 2004. Schon ein Weilchen her. Geblieben davon ist der Katalog der Ausstellung. Dessen Anschaffung lohnt sich schon aus zwei Gründen: Die gezeigten Bilder gehen über den der zuvor veröffentlichten hinaus und das Format ist ein ganz anderes.
WeiterlesenWo ein Buch als Ausstellungskatalog daherkommt, da muss es auch eine Ausstellung gegeben haben. Wir haben damit gleich zwei Premieren, die mit diesem Band verbunden sind. Zum einen die erste Exposition, bei der Bilder von den Reportagen Simenons in den 1930er-Jahren gezeigt wurden. Ebenso wie den ersten Katalog mit Fotos von Simenon aus der Zeit. Ort: Charleroi (Belgien); Zeit: 1999.
WeiterlesenAllseits bekannt dürfte sein, dass es in der Vergangenheit Ausstellungen mit Fotografien von Simenon gegeben hat. Über die Jahre haben sich auch ein paar Bildbände dazugesellt, die seine Fotos beinhalten. Die meisten Betrachter:innen dürften Bezüge zum literarischen Werk hergestellt haben. Aber wie sieht ein Profi die Bilder des Schriftstellers? In dem Band finden sich Antworten.
WeiterlesenWillkommen zu einem kleinen Ausflug in die faszinierende Welt der Papier-Detektive! Ein simples Blatt Papier kann Geheimnisse beherbergen, die es zu lüften gilt. In diesem Fall war es eine Fotografie, die Aufmerksamkeit erforderte. Maigret wusste, wo die Leute saßen, die mit der richtigen Technik diese kleinen Mysterien sichtbar machen konnten: unter dem Dach des Palais de Justice.
WeiterlesenMaigret hatte einen Brief in sein Lütticher Hotel bekommen. Der sehr geehrte Herr Kommissar, so stand es in dem Schreiben, möge sich doch bitte in dem Café de la Bourse hinter dem Théâtre Royal einfinden. Sehr interessante Neuigkeiten zu dem Fall könnten überbracht werden, hieß es dort. Für Maigret war das berufsbedingt spannend. Und wir finden noch ganz andere Aspekte ...
WeiterlesenEs ist vielleicht keine wirklich gute Nachricht, wenn ich hier verkünde, dass die »Intimen Memoiren« im Augenblick auf Platz 712 der Amazon-Bestseller-Liste stehen, weil ich noch einschränkend hinzufügen muss, dass dies nur in der Rubrik »Geschichte & Kritik - Europäische Literatur« gilt. Es gibt noch zwei weitere Kategorien, wo der Platz im vier- bzw. fünfstelligen Bereich liegt. Ich verstehe das ganz gut.
WeiterlesenLeider habe ich nur eine vage Vermutung: Ich habe mir die Zeitschrift gekauft, weil ich den Namen Germaine Krull gelesen hatte und beim Durchblättern festgestellt, dass ihre Beiträge zu dieser Zeitschrift im besten Fall mit »vorhanden« beschrieben werden könnten. Ich fand nur eine Fotografie von einer Kreuzung in dem Heft, die ich der Künstlerin zuordnen konnte. Oder ich suchte etwas anderes in der Zeitschrift.
WeiterlesenFassen wir es zusammen, wie es ist: Das hat es im deutschsprachigen Raum so für Simenon noch nicht gegeben. Sie hätten sich noch nicht einmal sonderlich anstrengen müssen, die Diogenes-Leute, es wäre immer noch eine Premiere hierzulande gewesen. Aber selbstverständlich haben sie es getan - Châpeau!
WeiterlesenSchon vor längerer Zeit wurde Simenon als Fotograf entdeckt. Seinen Aufnahmen, die hauptsächlich auf Reisen in den 30er Jahren entstanden, waren schon mehrere Bücher und eine Ausstellung in Paris gewidmet. Nun wurde im November ein neuer Titel mit Aufnahmen Simenons veröffentlicht.
WeiterlesenMan kann einfach nicht immer rechtzeitig kommen. Zum Beispiel im Falle von Daniel Frasnay. Das der gute Mann etwas mit Simenon zu tun hatte, war mir schon lange bekannt, aber manches schiebt man immer vor sich hin und denkt sich, das kann man immer noch mal machen. Dagegen sollten zwei Punkte sprechen: zum einen werden Sachen, die selten sind, mit der Zeit noch seltener und in der Regel damit auch noch teurer; zum anderen verliert man sie aus dem Blickfeld und verpasst damit das eine und andere. Im Falle von Frasnay ist dies eine Ausstellung die in diesem Frühjahr in Deutschland stattfand und sich um Frasnay-Fotografien drehte.
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