Aus der Bildbeschreibung des Pressefotos: »›Was fang ich nur mit diesem armseligen, kleinen Schurken Lucien an?‹ denkt sich Kriminalkommissar Maigret und überlegt wer der die zwielichtige Gestalt des Privatsekretärs und Liebhabers der ermordeten Gräfin von St.-Fiacre am besten in das raffinierte Uhrwerk seiner Beweisführung einbauen kann. Die Geschichte ...«
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Aus der Bildbeschreibung des Pressefotos: »›Verzeihung, wenn ich störe!‹ sagt Kriminalkommissar Maigret (Jean Gabin), wenn er sich ungebeten an den Tisch Sabatiers, des Privatsekretärs und Liebhabers der ermordeten Gräfin von St.-Fiacre setzt. Und man sieht es: Er stört. Lucien, der zwielichtige kleine Schurke, steht unter stärkstem Verdacht, den Mord begangen zu zu haben, ...«
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Die Überraschung war groß, als ich feststellte, dass ich zu der Maigret-Verfilmung »Maigret und sein größter Fall« weder Pressefotos noch Filmhefte im Besitz hatte. Nun fiel mir im ein Heft aus dem Progress-Filmvertrieb in die Hände. Bei dem handelt es sich um eine Firma, die seit 1950 in der DDR wirkte und die dortigen Kinos mit Material versorgte. Und Überraschung: Die Firma gibt es noch.
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Erst überschatteten die Affären um Gérard Depardieu den »Maigret«, dann hielt der Mann seine Hände bei der Produktion von »Les volets verts« nicht an sich. Der Vermarktung der Simenon-Verfilmungen tat das alles nicht gut. Mit »Belle« hätte es besser werden können. Kein Depardieu weit und breit. Wenn sich da nicht die Affäre um Regisseur Benoît Jacquot in den Vordergrund gedrängt hätte.
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Die Rue de Bellechasse in Paris hätte es fast bis an die Seine geschafft. An der Rue de Lille wird die Straße aber je ausgebremst und als Rue de la Legion d’Honneur weitergeführt. Obwohl: Ist die Fortführung eine Straße? Eigentlich handelt es sich um den Vorplatz des Musée d’Orsay. Ist das irgendwie wichtig? Naja, der Straßenname taucht im Titel eines neuen Maigrets-Films auf. Also: ja!
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Der Beginn französischer Filme wird oft mit einem Hahn eingeleitet. Die Firma, die dahinter steht, war und ist Pathé. Oder mit einem »G« oder dem Wort »Gaumont«, von einem Ornament kreisförmig umschlossen – sicher soll Licht suggeriert werden. Beide Firmen sind alte Hasen im Filmgeschäft und teilweise länger in diesem Business als manch Hollywood-Urgestein.
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In den vorangegangenen Beiträgen dieser Reihe haben wir schon die historischen Zusammenhänge betrachtet und auch das fragwürdige Verhalten Simenons zu den Besatzern. Zur Erinnerung: Die Zeitung »Paris-soir« hatte die Idee, ihre Leser die Figuren des nächsten Maigrets »Maigret contra Picpus« wählen zu lassen. Dieser Beitrag schaut auf die Vorschläge des zweiten Tages.
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Der Film ist wirklich schon gut abgehangen: 1982 kam er in die Kinos und in ihm spielten zwei Stars, die damals die Leute vor die Leinwände locken konnten: Simone Signoret und Philippe Noiret. Er wurde hierzulande auch unter dem Titel »Das Geheimnis des Rubins« veröffentlicht, unter diesem Namen hatte ich ihn digital archiviert. Wer das Buch gelesen hat, wird sich über den Filmtitel wundern.
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Die Romanvorlage hat einen schönen deutschen Titel – »Die grünen Fensterläden« –, der sich stimmungsvoll auf Covern umsetzen lässt. Einen Tick besser klingt noch der Französische. Ob der eine wie der andere Titel noch zu retten ist, wird sich zeigen. Der Filmtitel »Les volets verts« dürfte in jedem Fall verbrannt sein. Das schwarze Schaf ist schnell ausgemacht: Gérard Depardieu.
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Das wäre mal was! Wenn ich hier verkünden könnte: Heute wurde der zukünftige Maigret-Darsteller X.Y. geboren worden, der große Erfolge feiern wird. Stattdessen ist einmal mehr der Tod eines großen Schauspielers zu vermelden, der sich auch Meriten in der Simenon-Welt verdiente. Die Rede ist von Michel Blanc, der am 3. Oktober im Alter von 72 Jahren einigermaßen unerwartet verstarb.
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Als Simenon-Interessierte bekommen wir nicht ganz so viel mit, wie wir uns das immer wünschen. Nicht einmal am Zaun steht, man steht vor einer Mauer und ist angewiesen, das Vögelchen kleine Brotkrumen über diese Barriere tragen. LINE-UP CINÉMA hat auf seiner Webseite verraten, worum es in dem Film »Belle« geht, der derzeit mit Charlotte Gainsbourg gedreht wird.
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Pascal Bonitzer ist ein gut beschäftigter französischer Drehbuch-Autor. Hin und wieder belässt er es nicht nur beim Schreiben, sondern macht sich auch daran, Regie zu führen. Nun hat er über »Variety« verlautbaren lassen, dass sein nächsten Projekt die Verfilmung eines Maigrets sein wird. Die Wahl, die der Künstler getroffen hat, klingt interessant: »Maigret und die alten Leute«.
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