Richter Coméliau

Untersuchungsrichter in Paris. Maigret mochte den Richter nicht.

Schwierig im Umgang: Hielt zu schnell jemanden für Verdächtig und mochte es nicht, wenn über »seine Fälle« in der Presse berichtet wurde.[MAS]

Er wird als klein und Träger eines spitzen Schnurrbartes beschrieben. Er brüllte offenbar gern.[MAS]

Zuständiger Untersuchungsrichter im Fall Carl Andersen. Gab Maigret freie Hand zu entscheiden, ob er Andersen nach dem siebzehnstündigen Verhör freilässt oder nicht.

 »Maigrets Nacht an der Kreuzung«
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Zuständiger Untersuchungsrichter im Fall Albert Rochain. In dieser Geschichte zeigte sich, wie wenig sich Maigret und der Richter gegenseitig wertschätzen. Der Richter blieb arrogant, während Maigret ihn erst lange Zeit ignorierte und dann mit seiner Ruhe zur Weißglut trieb. Die Krönung dürfte wohl Maigrets Frage gewesen, ob sich der Richter schon mal eine Trockenerbse in die Nase gesteckt hätte.

Maigret informierte den Richter über den Tod von Victor Poliensky, den die Tatsache, dass es sich bei dem Mann um einen von den »Bösen« handelt, nur mäßig beruhigt ist. Über den Ausgang einer deshalb angesetzte Razzia möchte der Richter unbedingt informiert werden und versprach, seinen Bridge-Abend zu verlängern.

In einer späteren Unterredung, Maigret kann sich kaum noch auf den Beinen halten, ringt sich der Richter sogar zu einem Lob durch: »Sie haben immerhin ganz hübsche Resultate erzielt.«, um dann später doch ein wenig Kritik anzubringen – er störte sich daran, dass Maigret versuche alles selbst zu machen, dabei wäre der Kommissar nicht mehr der Jüngste.

 »Maigret und sein Toter«
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Leitete die Untersuchung in dem Fall und Janvier hatte an ihn zu berichten.

 »Maigret amüsiert sich«
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Mischt sich nicht in den Fall ein. Als der Fall abgeschlossen ist, meldete sich Maigret bei ihm.

 »Maigret und die junge Tote«
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