Künstlerisches Wort oder: Simenons erotische Literatur


Mit großem Interesse habe ich kürzlich im Simenon-Jahrbuch 2003 geblättert. Vor allem die Bibliographie ist für jeden, der einen Weg durch den Schungel der Simenon-Publikationen sucht, sehr hilfreich. Die lobenden Worte stammen von einem MDR-Mitarbeiter, nicht von mir und ich habe den Titel nicht gewählt, weil ich mit bei Google in vordere Positionen schieben will.
Die Anfrage läuft darauf hinaus, dass Simenon in den zwanziger Jahren einiges an erotischer Literatur verfasst hat. Gorschenheft-Qualität, darüber ist man sich wohl einig. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in deutscher Sprache von diesen Geschichtchen nichts erschienen ist. Bevor ich jedoch antworte, werde ich mir ein wenig Zeit lassen, und ein wenig auf Reaktionen warten. Vielleicht fällt ja der treuen Leserschaft noch ein wenig mehr dazu ein.

Wenn wir von diesen Werken absehen, welche Werke von Simenon passen denn am ehesten in die Sparte »erotische Literatur« - Verwicklungen zwischen Mann und Frau gibt es genug, aber eine Erzählung oder ein Roman, den ich expliziet erotisch nennen würde, fällt mir nicht auf Anhieb ein. Meist endet es in Mord und Totschlag.

Dieser plötzliche Artikel hat nichts damit zu tun, dass plötzlich im Forum für lesbische Spielchen irgendwelcher Mädels geworben wurde. Gleich dreimal, damit es ja Keinem entgeht. Ich habe noch keinen Weg gefunden, das Forum auf eine ähnliche Art davor zu schützen, wie diesen Blog hier.