Cap d’Antibes


Antibes, gerade erst war ich da und habe dort einen Tag verbracht. Ein schönes Plätzchen und ganz gewiss in der Urlaubszeit völlig überlaufen. Bekannt sollte es uns sein, denn schließlich starb dort Harry Brown, der sich nach einem Attentat zurück in seine Villa schleppte und dort vor den Augen seiner Geliebten und deren Mutter verreckte. Die Villa haben wir nicht gefunden, aber immerhin gab es jetzt im nachhinein eine Information, die uns hätte vielleicht nutzen können. Simenon wohnte mal in der Villa »Les Roches Grises«.
Da die Dokumentation nicht direkt mit Simenon hat, will ich sie gar nicht in den Fernseh-Tipps mit unterbringen. Aber vielleicht hat der eine oder andere Interesse, sich die Diskussion über ein schönes Stück Landschaft anzuschauen. In dem Film von Lutz Hachmeister wird die Landschaft zwischen Nizza und Cannes porträtiert. Wer meine Meinung hören möchte: In Nizza kostet eine Kugel Eis 2,50 Euro. Damit hat sich die Stadt ganz klar disqualifiziert. Klar, das ist ein sehr subjektives Kriterium, aber besser doch als gar keines. Zwischen Antibes und Cannes ist eigentlich fast nichts, was man wirklich sehen muss. Wenn man einmal das herrliches Wasser absieht. Cannes ist eine Stadt, in der man es sich ganz gut gehen lassen kann. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dort Eis gegessen zu haben. Interessant, wenn nicht gar traumhaft ist die Gegend zwischen Cannes und Fréjus, die man sowohl an der Küste wie auch im Hinterland befahren haben muss.

Wer mehr erfahren möchte (und vor allem sehen), der kann sich am 20. Juni um 23.30 Uhr die Dokumentation »Bucht der Milliardäre« im ZDF anschauen.