Madame Quatre und ihre Kinder

Geschichte über das allabendliche Vergnügen einer Pensionsgesellschaft einer jungen Frau bei der Zähmung ihrer beiden Söhne zuzuschauen.

Über die Story


Madame Quatre wird die junge Frau genannt, ein Name der ihrer Zimmernummer 4 in der Pension Notre-Dame in Sables-d’Olonne entlehnt wurde, Abend für Abend schlug sie sich mit zwei Bälgern herum. Die Gäste der Pension erwarteten schon jeden Abend das Schauspiel, welches sich zum Abendessen abspielte. Der Anlass war oft nichtig. In der Erzählung wird einfach eine angekündigte Tomatensuppe, die sich als Kürbissuppe herausstellte für die Gören zum Anlass genommen, der Mutter ordentlich zuzusetzen. Die Mutter musste sich warm anziehen und sich auf Schienenbeintritte, Sitzblockaden und Einschließen in der Toilette gefasst machen.

Die Gäste der Pension beobachteten das allabendliche Schauspiel mit Gesichtern, die Abscheu zu Ausdruck brachten. Allerdings brachten sie der abendlichen Veranstaltung auch großes Interesse entgegen. Kein Gast wollte das gewohnte Schauspiel missen und jeder beobachtete die überforderte Mutter, sagte sich, dass sie die Kinder besser im Griff hätten.

Wenn man sich jetzt fragt, was der jungen Frau mehr zusetzen sollte, so waren es wahrscheinlich die Pensionsgäste mit ihrem scheinheiligen Gehabe.

Deutschsprachige Ausgaben

Eine Ausgabe

1985

Madame Quatre und ihre Kinder
in »Die schwanzlosen Schweinchen«
Diogenes (detebe 21284)
Übersetzung: Linde Birk

Cinema & TV

Madame Quatre et ses enfants
1998 - Frankreich
ein Film von Philippe Bérenger
mit Bruno Cremer [Maigret]

Hörspiele & -bücher

Für dieses Werk liegen keine Informationen über Hörspiel- oder -buch-Bearbeitungen vor.