Ausführlicher Abriss der Kinogeschichte Simeons, beginnend in den dreißiger Jahren bis hin zu neueren Verfilmungen. Das Erscheinungsdatum kann leider nicht genannt werden.
Der Schweizer Journalist Stefan Zweifel beschreibt, wie ihn ein zufälliger Griff zu Simenons »Das blaue Zimmer« im Ferienhaus zum Dauerlektüre-Fall machte – und wie die Neuübersetzungen des Kampa Verlags die alte Sucht neu entfacht haben. Besonders schön daran: Die Beobachtung, dass sich Simenons Atmosphären an eigene Orte und Augenblicke heften und dort bleiben.
Hin und wieder wird mir gesagt, ich sei fies. Meist dann, wenn ich nicht an mich halten konnte und den Finger in eine klaffende Wunde steckte. Dabei drehe ich selbigen und kann als mildernden Umstand nur anführen, dass ich kurze, gepflegte Fingernägel habe. Also, Lüttich: Sprechen wir über André-Modeste Grétry und Georges Simenon – und wer von den beiden ein Museum hat.
Nur »Drei Zimmer in Manhattan« wird diesen Monat als Kampa-Ausgabe erscheinen. Angekündigt war zwar auch der »Kleine Heilige« – das wird aber nichts. Auf diesen werden sich Leser:innen bis Juni gedulden müssen. Es ist genauso bemerkenswert wie unerfreulich, dass die Kampa-Verschieberitis nun auch die Romans Durs erreicht hat. Bisher war sie Maigrets vorbehalten.