Hin und wieder wird mir gesagt, ich sei fies. Meist dann, wenn ich nicht an mich halten konnte und den Finger in eine klaffende Wunde steckte. Dabei drehe ich selbigen und kann als mildernden Umstand nur anführen, dass ich kurze, gepflegte Fingernägel habe. Also, Lüttich: Sprechen wir über André-Modeste Grétry und Georges Simenon – und wer von den beiden ein Museum hat.
Nur »Drei Zimmer in Manhattan« wird diesen Monat als Kampa-Ausgabe erscheinen. Angekündigt war zwar auch der »Kleine Heilige« – das wird aber nichts. Auf diesen werden sich Leser:innen bis Juni gedulden müssen. Es ist genauso bemerkenswert wie unerfreulich, dass die Kampa-Verschieberitis nun auch die Romans Durs erreicht hat. Bisher war sie Maigrets vorbehalten.
IT-Projekte haben Stichtage. Die werden oft nicht gehalten. Irgendwann ist es soweit: Go-Live. Alles läuft, das Projekt ist abgeschlossen. Oft ist noch nicht alles geschafft, ein paar Sachen blieben liegen. Projekt-Nacharbeiten ist die Umschreibung dafür. 117 Romans Durs haben nun ein Scoring, sind bewertet. Zu den Nacharbeiten gehören die Erzählungen. Das kommt dann später …