Der Schweizer Journalist Stefan Zweifel beschreibt, wie ihn ein zufälliger Griff zu Simenons »Das blaue Zimmer« im Ferienhaus zum Dauerlektüre-Fall machte – und wie die Neuübersetzungen des Kampa Verlags die alte Sucht neu entfacht haben. Besonders schön daran: Die Beobachtung, dass sich Simenons Atmosphären an eigene Orte und Augenblicke heften und dort bleiben.
Der erste Satz in dem Beitrag aus der »Aufbau« aus dem Jahr 1950 ist auf den ersten Blick ein wenig geheimnisvoll. Es kann passieren, dass man dann anfängt zu Grübeln und zu dem Schluss kommt, dass man sich dem Autor nicht anschließen möchte, weil man es ganz anders sieht. Dem Ausführungen zum eigentlich Thema lässt sich jedoch zustimmen.