Dieses Box-Plot vergleicht die literarischen Scores der Maigret-Romane in drei Schaffensperioden. Die Boxen verraten mehr als man denkt: Die rote Linie markiert den Median – hier liegt die goldene Mitte, bei der die Hälfte der Romane besser und die andere Hälfte schlechter abschneidet.
Die Box selbst umfasst die mittleren 50% der Bewertungen (das sogenannte Interquartil). Je schmaler die Box, desto einheitlicher die Qualität – je breiter, desto mehr Ausreißer nach oben und unten. Die »Schnurrhaare« (Whiskers) zeigen die Spannweite vom schwächsten bis zum stärksten Roman.
Kurz gesagt: Wurde Simenon mit den Jahren besser? Oder war sein Frühwerk schon meisterhaft? Die Boxen geben Auskunft – ganz ohne dass Maigret ermitteln muss.
Da hat jeder Autor seinen eigenen Weg: Seinem Werk einen Titel geben. Simenon hatte den Passenden für seine Romane oft nicht mit dem ersten Wurf. Hin und wieder sogar nicht mit dem zweiten. Wie oft da vorgekommen ist, lässt sich anhand dieser Statistik nachvollziehen. Die Arbeitstitel sind übrigens in den Werkbeschreibungen notiert.
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Das war schon sehr praktisch für den Kommissar: Er kam zu einem Wohnhaus und wenn er irgendetwas über irgendwen in dem Haus erfahren wollte, hatte er eine Ansprechpartnerin oder – seltener – einen Ansprechpartner. Aber wie oft blieben diese in den Geschichten namenlos?
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Das Wunderschöne an dem literarischen Score ist, dass sich daraus auch Statistiken generieren lassen. Hier haben wir eine, die zeigt, in welchem Bereich sich die Qualität der Maigret-Geschichten über die verschiedenen Schaffensperioden bewegte. Schauen Sie mal, ob sich Ihr Bauchgefühl mit der Score-Realität deckt?
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