Dieses Box-Plot vergleicht die literarischen Scores der Maigret-Romane in drei Schaffensperioden. Die Boxen verraten mehr als man denkt: Die rote Linie markiert den Median – hier liegt die goldene Mitte, bei der die Hälfte der Romane besser und die andere Hälfte schlechter abschneidet.
Die Box selbst umfasst die mittleren 50% der Bewertungen (das sogenannte Interquartil). Je schmaler die Box, desto einheitlicher die Qualität – je breiter, desto mehr Ausreißer nach oben und unten. Die »Schnurrhaare« (Whiskers) zeigen die Spannweite vom schwächsten bis zum stärksten Roman.
Kurz gesagt: Wurde Simenon mit den Jahren besser? Oder war sein Frühwerk schon meisterhaft? Die Boxen geben Auskunft – ganz ohne dass Maigret ermitteln muss.
Eigentlich eine ganz interessante Frage, die man spontan mit »Natürlich Maigret-Filme!« beantworten möchte. Aber ganz so leicht ist es natürlich nicht. Denn während bei den TV-Produktionen ganz klar die Maigrets schon allein durch die zahlreichen Serien führt, sieht es bei den Kino-Filmen ganz anders aus. Die Regisseure nehmen sich offenbar gern die großen Romane vor.
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Das Wunderschöne an dem literarischen Score ist, dass sich daraus auch Statistiken generieren lassen. Hier haben wir eine, die zeigt, in welchem Bereich sich die Qualität der Maigret-Geschichten über die verschiedenen Schaffensperioden bewegte. Schauen Sie mal, ob sich Ihr Bauchgefühl mit der Score-Realität deckt?
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Eine weitere Statistik, die dem literarischen Score entsprungen ist. Auf einer Timeline wird die Qualität der verschiedenen Maigret-Geschichten angezeigt. So können Interessierte einen Eindruck gewinnen, in welchen Jahren die guten Geschichten entstanden und wo es mit schwachen Stories Ausreißer nach unten gab.
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