Über Simenon, über Maigret, über ein einzelnes Buch oder flüchtige Beobachtungen am Rande seines Werks – es gibt unendlich viel zu sagen. Die Beiträge auf maigret.de zeigen es: Ein Ende ist nicht in Sicht, und das ist gut so. Wenn Sie etwas zu Simenon, zu Maigret oder zu einem anderen Aspekt loswerden möchten: Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Beiträge hier zu publizieren.
In einem Lütticher Kunstmuseum stand ich vor einer Zeichnung mit dem Titel Procès de Landru und dachte: »Den Namen kenne ich doch!« Simenon streute in seinen Fällen gern Referenzen auf echte Verbrechen ein, oft in knappen Aufzählungen. Was sich daraus an Themen entfalten lässt, ist ein erstaunlich bunter Strauß – Pariser Erkundungen und Worte, Lütticher Künstler … und Killer.
Fürst Ouratieff bekam zu Beginn der Revolution den Auftrag, Geld für den Zaren zu verstecken. Er ging nach Paris und gab keine Kopeke aus. Viele waren hinter dem Geld her, aber er übergab das Geld aus Liebe zu Russland letztlich an einen Volkskommissar. Keine Erfindung Simenons, sondern die des Simenon-Freundes, der es schaffte, als Erster Denyse zu verärgern.