Seit einem Monat ist der Film »Maigret et le mort amoureux« in französischen Kinos zu sehen und startete wohl auch in Spanien. Da es im deutschsprachigen Raum bisher keine Anzeichen für eine Veröffentlichungen gibt, blieb selbstverständlich eine Presseresonanz hierzulande aus. Da das französische Pressematerial öffentlich ist, habe ich ein wenig gestöbert.
Viel braucht es nicht, dass ich denke: Wirklich? Da ich in der Vergangenheit Simenon dabei »erwischte«, wie er schludrig mit Kalenderdaten arbeitete, ist das ein Reflex. Bei der steilen Vorlage aus »Die schielende Marie« konnte ich gar nicht anders, als sofort nachzuschlagen. Was war das verdächtige Datum: Donnerstag, der 22. August 1922. Und was war es? Ein Dienstag. Erwischt!
Auf meinem virtuellen Notizzettel stand: »Kurzer Artikel zu einem Filmprogramm« ... Moment, das hatten wir doch schon letzte Woche als Anfang! Ist also verbrannt. Egal. Immer direkt zur Sache zu kommen, widerstrebt mir. In diesem Fall ist der Sidekick nicht so exotisch, wie es auf dem ersten Blick erscheint. Schon in früheren Texten habe ich Verknüpfungen zu M*A*S*H hergestellt. Spoiler