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Kleiner Doktor
Am 7. April 1974 wurde zum ersten Mal im deutschen Fernsehen eine Folge der Serie »Der kleine Doktor« ausgestrahlt. Für die Rolle, das kann man einer älteren HÖRZU entnehmen, war ursprünglich Heinz Rühmann vorgesehen, dem die Rolle auch auf den Leib geschrieben wäre. Dr. Dollent, der in dem kleine Ort Marsilly in der Nähe von La Rochelle praktiziert, hat seine Vorliebe für Kriminalfälle und deren Auflösung entdeckt. Er wird aufgrund seiner Statur von vielen nur der kleine Doktor genannt. In der harten Serienqualität wurde die Rolle von Peer Schmidt übernommen. Dieser spielte in der dreizehnteiligen Serie Dollent und verfilmte damit alle Erzählungen, die Simenon für diesen Zyklus geschrieben hat.
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Denkt man an Simenon, so hat man sofort Maigret im Kopf. Aber Maigret war nicht der einzige Polizist (Ermittler) der der Feder Simenons entsprungen ist. Der kleine Doktor hat es in eine Fernsehserie geschafft und auf die anderen sollte man mal schauen.
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Mehr durch Zufall denn durch Absicht habe ich vor Kurzem eine DVD-Kollektion entdeckt, die mein Herz höher schlagen ließ. »Der kleine Doktor«, uns gut bekannt aus Buch und Hörspiel, ist jetzt auch auf DVD erschienen. Das ZDF hat die Serie aus den siebziger Jahren jetzt herausgebracht. Vier DVDs, 13 Folgen.
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Werke zum Thema
Der erste Auftritt des kleinen Doktor! Für den Quai des Orfèvres ist sie in zweierlei Hinsicht interessant: zum wächst dort einen Konkurrenz heran, die Kommissar Lucas (wohl ein Kollege des berühmten Maigret) in einigen Fällen unterstützt – für diese Internetseite stellt sie das erste Werk dar, welches außerhalb der Maigret-Reihe betrachtet wurde. *tusch*
Eine Liebesgeschichte: Der kleine Doktor ist in den Ferien und hat sich ganz plötzlich verliebt. Er ist der Meinung, einem jungen Mädchen zur Hilfe eilen zu müssen. Es zeigt sich aber ganz und gar nicht dankbar und entflammt nicht in Liebe, wie es sich Jean Dollent erhofft hatte. So darf der Leser einen spannenden Fall erleben und mit dem schüchternen Doktor mitleiden.
Stellen Sie sich folgendes vor: Sie sitzen in einem Restaurant, nicht der nobelste Ort. Vielleicht müssen sie sich auch vorstellen, Französin oder Franzose zu sein, denn nur die gehen Mittags häufig in kleinen Restaurants essen. Stellen Sie sich vor, Sie hätte einen Rotschopf, so ein Rotschopf, wie ihn in einer Metropole wie Paris, nur zwanzig Frauen und Männer besitzen – richtig rot.
Die letzte Patientin, so glaube Dollent, hatte seine Praxis gerade verlassen, und der Blick, den der Doktor in das Wartezimmer warf, war er eine routinemäßiger als das er noch einen Patienten erwartete. Eine junge Frau saß in dem Raum und schickte sich an, sein Leben in die Hand zu nehmen. Nein, an eine Liebesbeziehung war nicht zu denken…
In der Regel kamen die Verbrechen zu dem kleinen Doktor oder ein Opfer kam zum kleinen Doktor, um die Rätsel lösen zu lassen. Diesmal war es anders.
In einem Kaufhaus passieren obskure Dinge und ein Schuhkäufer gerät in das Visier des kleinen Doktors.
Der kleine Doktor ist ganz »heiß« auf eine Leiche, aber die Leiche, die er erwartet, dass sie irgendwann gefunden wird, taucht einfach nicht auf. Dafür bekommt er es mit den sterblichen Überresten eines anderen Menschen zu tun.
Der kleine Doktor hat schon eine gewisse Bekanntheit erlangt. Da ist die Aufregung groß, als er einen Brief bekommt, in dem er um Mithilfe gebeten wird.
Philip Lourtie war ein herausragender Mediziner und was Frauen anging, auch ein Glückspilz. Er stand vor einer Verehelichung mit einer Dame, die aus bestem Hause kam. Da bekommt er Informationen, die ihn schwer verblüffen und unsicher machen. Aber er weiß eine Lösung: Lourtie setzt seinen Freund auf den Fall an – den kleinen Doktor.
Der kleine Doktor ist eine Klasse aufgestiegen! Ja, so kann man das sagen. Er wurde von allen, gerade von seiner Haushälterin Anna, immer skeptisch angeschaut – aber wahrhaftig, mit dem Besuch in Paris wurde er geadelt. Er wurde von Kommissar Lucas herbeigerufen, um bei der Ermittlung in einem Mordfall teilzunehmen.
Teure Zigarren und edle Getränke. Der kleine Doktor kann gar nicht genug bekommen. Aber diese herausragenden Köstlichkeiten werden ihm nicht im Rahmen eines Arztbesuches serviert, nein, eine Leiche ist der Grund. Und Dollent wurde gerufen, um den Fall zu lösen.
Es war wirklich ein großes Rätsel: der Polizei bereitete es kein großes Kopfzerbrechen, sie kümmerte sich einfach nicht um den Fall. Der Kommissar fragt, nicht ganz zu unrecht, ob die das Verschwinden des Admirals Meldenden wüssten, wie viele Menschen am Tag in Frankreich verschwinden würden. Seiner Meinung nach, würde der gute Mann schon wieder auftauchen. So kommt der kleine Doktor ins Spiel.
Der Mann, ein Kerzenfabrikant, scheint schwer in Nöten zu sein. Trotzdem ist er Dollent nicht sonderlich sympathischn. Ist es die Professionalität des Arztes auf dem Detektiv-Gebiet, die es ihm gebietet, den Fall anzunehmen? Hatte er längere Zeit nichts mehr zu tun gehabt, dass es ihn einfach nur juckte und er den erstbesten Fall annahm, der ihm angeboten wurde?