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Februar
War es der 12. oder war es der 13.? Diese Frage wird sich wohl nicht klären lassen. Offiziell ist es der 12. Februar, das ist das Datum, das Désiré Simenon im Standesamt hat eintragen lassen. Der Geborerene, zwar dabei gewesen, aber nicht als Zeuge taugend, gab andere Geschichten zum Besten.
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Da schafft es Georges Simenon auf eine Art in die Nachrichten, die man sich so nie vorgestellt hat. Bekanntlich hatte sich Simenon im Schweizer Epalinges in den sechziger Jahren eine Villa gebaut. Ihr Luxus war schon fast legendär und die Modernität der Anlage damals in aller Munde. Nur erwies sich dieses Anwesen als nicht sonderlich gemütlich, so dass Simenon alsbald auszog.
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Werke zum Thema
Man führt es sich manchmal nicht vor Augen: in der Zeit, in der Simenon seine Romane spielen ließ, war die Todesstrafe eine übliche Strafe. Der Gang zum Fallbeil war die Konsequenz für grausame Verbrechen. In diesem Fall konnte man davon ausgehen, dass der Angeklagte seinen Kopf verlieren würde. Zu grausam war das Verbrechen. Im Schwurgerichtssaal überrascht Maigret das Gericht, in dem er Zweifel an der Schuld des Angeklagten äußert.
Schreckliches wirkt häufig nach: vor vielen Jahren sank ein Schiff und nur wenige Männer überlebten. Pierre Canut gehörte nicht zu ihnen, der Kapitän hatte sich den Pulsadern aufgeschnitten, sagte die anderen Geretteten. Andere behaupteten, dass es kein Selbstmord gewesen war, sondern, dass die anderen Männer überleben wollten. Der Sohn Pierre Canut, der den gleichen Namen trug, wird viele Jahre später verdächtigt, den letzten der Geretteten umgebraucht zu haben. Die Bewohner des Ortes stellen sich hinter Pierre Canut jun.
René Maugras ist erfolgreicher Herausgeber einer Zeitung in Paris. Dann liegt er im Krankenhaus von Bicêtre, ein hilfloses Bündel, dass sich nicht bewegen kann und keinen Ton herausbringt. Alle sind um ihn bemüht, nur Maugras weiß nicht, ob er die Kraft investieren soll, um ins Leben zurückzukehren. Im Krankenbett lässt er sein Leben Revue passieren.

Geburtstagsmonat
War es nun der 12. oder der 13.? In der Dichtung behauptete Simenon, dass es der 12. gewesen wäre, den seine Mutter als Geburtstag angemeldet hätte - aus Aberglauben, denn der 13. sollte auf keinen Fall der Tag sein, an dem ihr Erster geboren werden sollte. Geschadet hat es nicht und so ist der 13. Februar der Tag, der als Geburtstag von Simenon gilt. 1903 war es gewesen und weiteres über seine Kindheit erfährt man in seiner Biographie auf diesen Seiten.
Lebensdaten
1911
Der zweite Umzug. Die Familie zieht in die Rue de la Loi 53.
1921
Der erste Roman. Der erste Roman Simenons »Au Pont des Arches« wird veröffentlicht.
1930
Lapplandreise mit Tigy.
1931
Der erste Maigret erscheint. Der erste Maigret wird bei Fayard verlegt und Simenon organisiert eine Party, von der ganz Paris spricht. (20.2.)
1953
Geburt von Marie-Jo. (23.2.)
1972
Maigrets Ende (II). Simenon schreibt seinen letzten Maigret.
1973
Beginn der Diktate.
1974
Letzter Umzug. In dem kleinen Häuschen in der Avenue de Figuiers. In keinem Haus hat er länger gelebt.
1977
10.000 Frauen. Simenon zieht noch einmal bewundernde und entgeisterte Reaktionen nach sich, als er Schätzungen über seinen »Frauenverbrauch« abgibt.
1980
»Intime Memoiren«. Simenon beginnt seine Autobiographie zu schreiben.
Werke aus diesem Monat
1936
1937
1939
1941
1947
1949
1950
Das Begräbnis des Monsieur Bouvet
1952
1958
1962
Maigret und der Samstagsklient
1963
1966
1971
1972