Bildnachweis: Richter Foget - maigret.de/LeonardoAI
Der Band »Der Richter und die 13 Schuldigen« stellte eine Neuheit für deutschsprachige Liebhaber von Georges Simenons Werken dar. Die Sammlung bietet eine Einführung in die Welt von Richter Froget, einer Figur, die Simenon ursprünglich unter dem Pseudonym Georges Sim veröffentlichte. Die im Band enthaltenen Geschichten wurden Ende der 1920er Jahre in Frankreich als Rätsel in einer Zeitschrift publiziert, womit sich eine Anziehungskraft auf ein breiteres Publikum entwickelte. Die literarische Qualität der Erzählungen, die in ihrer Originalfassung mit Herausforderungen des Detektivspiels verbunden waren, bietet auch heute interessante Lektüre, indem sie Vielfalt im emotionalen und stilistischen Zugang präsentiert.
Xavier Lhomond war Gerichtspräsident. Eines Abends erreichte er den Apotheker nicht, der die Medikamente für sine Frau hatte, und ist gezwungen, diesen aus einer verrufenen Bar anzutelefonieren. Beim Herauskommen wird der Jurist von einem Kollegen gesehen, welcher seine ganz eigenen Schlüsse zieht. Am nächsten Tag sitzt Lhomond mit eben diesem Kollegen zu Gericht und hat über die Schuld von Diendonné Lambert zu entscheiden, dem der Mord an seiner Frau vorgeworfen wird. Der Ablauf und der Ausgang des Verfahrens wird von den Erfahrungen geprägt, die der Gerichtspräsident während der Verhandlung machen darf.
WeiterlesenMaigret hatte einen langweiligen Polizei-Kongress absolviert und wollte sich ein Wochenende lang bei seinem Freund Julien Chabot erholen. Was stand auf dem Plan? Alte Erinnerungen auffrischen. Daraus wurde nichts: Chabot hatte Stress. In seinem Städtchen hatte es drei Morde gewesen und die Stimmung im Ort war explosiv. Teile der Bevölkerung hatten den Verdacht, dass sich die hohen Herren im Ort gegenseitig schützten und so war auch das Vertrauen in den Untersuchungsrichter erschüttert. Chabot erhoffte sich tatkräftige Hilfe seines Kommissars, der sich nur ungern in die Affäre hineinziehen ließ.
WeiterlesenDer Herr Richter kann sich nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen, im Gegenteil. Eine Nachbarin hat beobachtet, dass irgendetwas Mysteriöses im Haus vorgeht. Da ihr Mann einmal etwas mit dem Kommissar zu tun hatte, macht sie sich auf den Weg nach Luçon um von ihren Beobachtungen zu berichten. Da irgendetwas mit Mord im Spiel zu sein scheint, macht sich Maigret auf den Weg zum Richter.
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