Es ist perfide, was mit der Gräfin getrieben wurde. Einen Zeitungsartikel in ihr Gesangsbuch zu legen, der von dem Selbstmord eines geliebten Menschen kündet, kann einem das Herz brechen. So gesehen ist der anschließende Tod der Gräfin durchaus als Mord zu werten. Kommissar Maigret nimmt schon aus persönlichem Interesse heraus die Ermittlungen auf. Zurück an den Ort seiner Kindheit begegnet er einigen alten Bekannten.
Gestern abend war es soweit. Die DVD »Maigret kennt kein Erbarmen« wurde aus ihrer Verpackung geholt, in den DVD-Player gelegt und recht stillos genossen wir dabei Rotwein und Käse (wo doch Bier und Sauerkraut viel angemessener gewesen wäre). Aber dem kleinen Kinovergnügen tat das keinen Abbruch. Wir schauten zu, wie Maigret im Zug saß und Moulins entgegenraste, besinnlich die Landschaft betrachtete und dann den Drohbrief hervorholte.
Schon vor längerer Zeit hatte ich einen kleinen Bericht angekündigt, der sich mit einem Besuch in Paray-le-Frésil beschäftigen sollte. Das habe ich bis zum heutigen Tag nicht geschafft und mehr als die PDF-Datei mit ein paar Bildern gab es bis heute nicht zu sehen.
Ich habe es immer noch nicht geschafft, mich auf den Hosenboden zu setzen und die Eindrücke der literarischen Vorlage von Saint-Fiacre zu Papier zu bringen. Auch heute nicht. Vielleicht sollte ich auch noch mal den Maigret lesen, der so gut dazu passt. Aber es gibt trotzdem etwas ...