Bildnachweis: Maigret movie - maigret.de/LeonardoAI
Das geht heute nicht mehr, habe ich ein-oder zweimal gedacht, als ich die Folge »Maigret und die Anarchisten« sah. Van Damme hatte Maigret in Reims vor einen Zug geschubst, der dann aber auf einem anderen Gleis fuhr. Maigret nimmt ihn mit nach Paris und verhört ihn dort. Der Beschuldigte redet sich heraus: Das könne man ihm nicht beweisen. Er sage, Maigret sei gestolpert. Gut für van Damme – es gab keine Zeugen.
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Den Titel der Folge muss man dem englischen Humor zuschreiben. Es ist von einem Triumph Lognons die Rede, aber seien wir mal ehrlich: Erfolge sind dem Inspektor nicht sehr oft vergönnt, vielmehr scheint das Unglück wie Pech an ihm zu kleben. An seinem Gefühl, dass er oft um die Früchte seines Erfolgs gebracht wird, ist schon ein wenig was dran. Auch diese Verfilmung ändert trotz des optimistischen Titels daran nichts.
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Der Vorspann ist vorbei und der Zuschauer sieht eine Stadt im Dunkeln. Es regnet und es ist sehr ungemütlich in dieser französischen Kleinstadt irgendwo in der Provinz. Ein Erzähler führt den Zuschauer ein und so erfährt man, dass im Hause der Familie Loursat nicht alles zum Besten steht. Das Dienstmädchen muckt auf, die Tochter des Hauses versucht diesem Kontra zu geben und der Haushaltsvorstand ist ein lethargischer Trinker.
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Den Mut hatte man wohl damals: Cécile ist in dem nach ihr benannten Roman im besten Fall ein Mauerblümchen. Wahrscheinlicher ist, dass sie nicht wirklich ansehnlich ist. Im Film jedoch denkt man beim ersten Auftritt von Cécile: Eigentlich eine Hübsche, vielleicht ein wenig schüchtern. Aber ein Grund für Maigret, sich über das Lästern seiner Kollegen aufzuregen, ist nicht zu erblicken. Vielleicht ist es nur Neid?
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Manchmal fallen einem exotische Materialen in die Hände. Zum Beispiel Werberatschläge zu alten Filmen, die dann mit Text-Vorschlägen, möglichen Schlagzeilen für Anzeigen oder Werbung daherkommen. In diesem Fall ist es ein Werberatschlag zu »Maigret und der Würger von Montmartre« gewesen, der letztes Jahr auf DVD erschienen ist. Auffallend waren hier vor allem die kecken Sprüche, mit den geworben wurde.
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Etwa fünfundsiebzig Jahre ist es her, dass Albert Préjean seinen ersten Auftritt als Kommissar Maigret hatte. Technik und Erzählweise haben sich mit der Zeit geändert. Ins Auge fällt einem das, wenn man die technischen Tricks und Kniffe der damaligen Zeit sieht. Ich war ganz baff, als ich den Film nun sah und mit einer Bild-in-Bild-Aufnahme konfrontiert wurde. Vielleicht gab es das ja häufiger, mir was es bisher nur nicht aufgefallen.
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Dramatische Musik ertönt, Namen längst verstorbenen Schauspieler laufen über den Fernseher und mit der ersten Szene gibt es einen abrupten Wechsel: Akkordeon-Musik, die man gleich mit Frankreich assoziiert, ertönt und man sieht einen Mann in einem Gartenstuhl liegen, eine Zeitung über dem Gesicht, während im Hintergrund zwei Männer Schach spielen und zwei Frauen laut miteinander plappern.
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Klar, dass wenn’s was Neues gibt (oder geben soll) man erst einmal aufgeregt ist. Wird dann ein Titel genannt, den man noch gar nicht kannte, steigt die Aufregung sogar noch ein wenig. So war es auch, als ich heue morgen sah, dass im August ein neuer Titel bei PIDAX erscheinen soll, der den etwas reißerischen Titel »Maigret und die Frau ohne Kopf« tragen wird. Der Maigret wird von Albert Préjean gegeben.
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Regelmäßig durchforste ich gewisse Webseiten, ob Neuigkeiten angekündigt werden. Seit einiger Zeit gehört auch die Webseite von PIDAX zu den Auserwählten, denn die haben uns ja nicht nur mit der Rupert-Davies-Reihe überrascht, sondern auch die Bruno-Cremer-Edition hinterhergeschoben. Nun warte ich noch auf die Jean-Richard-Gesamtausgabe, die mir zwar nicht versprochen wurde, aber von PIDAX auch nicht ausgeredet wurde.
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Über das Internet bekommt man recht schnell heraus, was an Filmen so in der Pipeline ist. Schon weit im voraus konnte man lesen, welche Maigrets im Jahr 2017 zu sehen sein werden. Für das Jahr 2018 steht bei IMDb für den Hauptdarsteller Rowan Atkinson nichts, was auf einen neue Maigret-Filme hindeuten würde. Man kann sich wohl auf einem neuen Johnny-English-Film freuen. Spätestens bis Ostern sollten wir mehr wissen.
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Die Maigret-Filme mit Rowan Atkinson wurden in Budapest gedreht. Wenn man durch die Stadt wandelt, und das Vergnügen hatte ich im Spätsommer diesen Jahres, fühlt man sich an Paris und Wien erinnert. Die Entscheidung, dort zu drehen, kann ich gut nachvollziehen. Auf Twitter gab es vorgestern jemanden, der die Fischerbastei erkannte, mir war das nicht aufgefallen – raffiniert, da meine Erwartungshaltung ist, dass es Paris ist.
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Es gibt da ganz am Anfang in »Nacht an der Kreuzung« diesen Schwenk auf den Quai des Orfèvres und die Kriminalpolizei, der wirklich sehr hübsch ist. Man sieht nämlich überhaupt nichts von dem großstädtischen Verkehr, wie er heute üblich ist. Keine Menschenseele ist in diesem kurzen Augenblick sichtbar. Mehr Paris gibt es in der Folge aber nicht zu sehen. Ich gebe mich da keinen Illusionen hin, dass das vielleicht nur eine Illusion ist. Computern sei Dank.
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