Artikel zu dem Thema

Neuanfang

Ein neues Land, neue Gewohnheiten, eine neue Sprache und eine neue Frau. Simenon reist nach und durch Amerika, unstet wie immer, begibt sich in eine ungewisse und komplizierte Beziehung. Am Anfang war natürlich nur Sonnenschein. Simenon zeigt neue, nicht unbedingt positive Seiten.

Der Name Simenon zählt nicht

Als Produzent von Groschenromanen muss man in kurzer Zeit viele Worte aufs Papier bringen. Der eigene Name wird aus dem Geschäft herausgehalten. So müssen Christan Brulls und Georges Sim erst einmal herhalten.

Ein Belgier erobert Paris

Sie haben nicht auf ihn gewartet: Jeden Tag kamen an den Bahnhöfen von Paris Menschen an, die ihr Glück in der Stadt versuchen wollten. Wie Simenon es selbst in seinen Romanen beschrieb, waren es oft Leute aus dem Norden: Polen, Deutsche und halt auch Belgier. Wie Simenon, der am 14. Dezember 1922 in Paris eintraf.

Werke zu dem Thema

Die Fährte des Holländers

Ein schickes Hotel, ein unbeholfener Holländer und ein aufmerksamer Portier. Wenn ein Mann nicht in ein Hotel passt, dann kann es durchaus sein, dass sich die Polizei mit ihm beschäftigt.

Polizeiwache oder Die neuen Geheimnisse von Paris

Man darf diese Reportage durchaus als Fortsetzung der 1934 erschienen Beschreibung der Pariser Polizei »Hinter den Kulissen der Polizei« betrachten. Wie bei der Vorgänger-Reportage geht es auch in dieser Reportage weniger um die Polizei selbst, sondern vielmehr um die Klientel, mit die Polizei zu tun hat.

Hinter den Kulissen der Polizei

Sie interessiert die Arbeit der Polizei in den dreißiger Jahren? Vielleicht noch mit Informationen über die Verbrecher der damaligen Zeit gespickt? Dann werden Sie mit dieser Reportage goldrichtig bedient: Simenon durchleuchtet den Apparat der Pariser Polizei, betrachtet dabei den Verbrecher wie seinen Jäger und zeichnet den Umbruch auf, der sich in der Pariser Polizei zu der damaligen Zeit abzeichnete.

Police Judiciaire (Die Pariser Kriminalpolizei)

Diese Reportage über die Pariser Kriminalpolizei schrieb Simenon nach dem Erscheinen seiner ersten Maigrets und diese Besuche hinterließen deutliche Spuren in seinem Maigret-Werk. Schon dieser Aspekt macht ein Lesen dieser Reportage interessant.

Das Begräbnis des Monsieur Bouvet

Wenn die Zeitung nicht gewesen wäre, dann wäre es Monsieur Bouvet gelungen, allen ein Schnäppchen zu schlagen – aber es sollte nicht sein. So starb er mitten auf der Straße und sein Tod war Thema in der Zeitung. So bekommt die Polizei, die eigentlich gar nichts mit dem Fall zu tun hat, doch etwas zu tun. Die Frage ist: wer ist Monsieur Bouvet?

Die Selbstmörder

Eigentlich hätte es eine Geschichte wie die von Romeo und Julia werden können. Wird sie nicht, denn der Autor dieses Romans ist Simenon und dieser weiß, wie man eine Geschichte zu einem dramatischen und wenig romantischen Ende bringt. Émile entschließt sich seine Freundin Juliette nach Paris zu entführen. Dort finden sie allerhand, nur nicht das gemeinsame Glück. Auch der Vater von Juliette hat nicht aufgegeben: er sucht seine Tochter.

Die verschwundene Tochter

Bob hat eine schwierige Aufgabe vor sich: er fand zu Hause einen Brief seiner Schwester, in der sie ihm mitteilt, dass sie nach Paris aufbricht, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Bob, der seine Schwester trotz ihrer exzentrischen Züge mag, macht sich auf den Weg, um sie in der Stadt zu finden. Ein Wettlauf mit der Zeit...

Der Glaskäfig

Es ist bequem, einfach nur so dazu sitzen und zu warten; die Leute zu beobachten. Émile tritt keine Entscheidungen. Er geht lieber Tag für Tag in die Druckerei, in der er als Korrektor angestellt ist, lebt in einer Beziehung, mit einer Frau, die sich nicht über Liebe, sondern Bequemlichkeit definiert. Aber es kommt der Tag, an dem sich alles änder, und er steht ratlos vor einem Scherbenhaufen: sein Schwager brachte sich für eine Frau um, mit der er nicht verheiratet gewesen war. Émiles Schester sucht Rat und Trost beim rat- und trostlosen Émile.

Antoine und Julie

Antoine ist Zauberkünstler, Julie ist eine Hausfrau. Der Zauberer war privat unterwegs und konnte gut von seinen Engagements leben. Julie hatte in die Ehe gewissen Besitz mitgebracht und so waren die beiden im Großen und Ganzen glücklich. Wenn da nicht die Trinkerei Antoines wäre, die das Glück der beiden zu zerstören droht. Simenon schildert in drastischen Worten, wie zwei Menschen aufgrund der Trunksucht sich entfremden und zerstören können.

Die hufeisenförmige Krawattennadel

Wenn ein Fremder anfängt in der eigenen Straße Erkundigungen über die Familie oder einen entfernten Verwandten einzuholen, da sollte man vorsichtig sein. Meist wird es unangenehm...

Drei Frauen

Generationenkonflikt mal anders: eine junge Frau nimmt ihre Großmutter bei sich auf. Es entwickelt sich schon bald ein ordentlicher Machtkampf zwischen den Frauen. Durch Gespräche versucht die eine der anderen zu erklären, warum es so ist, wie es ist. Aber keine ist bereit, ihren Lebensstil aufzugeben. Man kann großzügig sein und trotzdem Schaden anrichten, so die Lehre aus der Geschichte die Simenon mit diesem Roman erzählt.

Der Mann, der den Zügen nachsah

Da muss erst seine Firma Pleite gehen, damit Kees Popinga entdeckt, dass er eigentlich nicht für das gesellschaftliche Leben von Groningen geschaffen ist. Von da an lebt er sein Leben, verachtet alle gesellschaftlichen Konventionen und macht sich, seine Familie im Unwissenheit lassend, nach Paris auf.

Der Mann mit dem kleinen Hund

Wonach klingt eigentlich der Titel? Man stellt sich eine älteren Mann vor, der mit seinem Hund spazieren geht. Vielleicht so etwas, wie Monsieur Bouvet, der allerdings nicht seinen Hund spazieren führt, sondern zu Grabe getragen wird. Dieser Mann besitzt einen kleinen Hund, der Kunststückchen aus dem Zirkus beherrscht, und heißt Felix Allard, arbeitet als Buchhändler und schreibt Tagebuch. Das bekommen Sie in diesem Buch zu lesen.

Der Outlaw

Um an etwas Geld zu kommen, ist Stan gezwungen an den Hallen Kohlköpfe zu auszuladen. Keine angenehme Tätigkeit, wo es draußen Minus-Temperaturen hat. Aber das sind die geringsten Sorgen, die Stan hat. Er ist illegal in Paris und hat weder Unterkunft noch Geld. Die Perspektiven sind auch nicht gerade erfreulich. Der junge Mann kommt auf die Idee, dass ein Verbrechen ihn weiterbringen könnte. Ohne seiner Freundin etwas zu sagen, macht er sich auf den Weg. Diese findet in der Zeit Gelegenheit, etwas Boden unter den Füßen zu gewinnen. Eine Geschichte um Kampf und Entfremdung.

Der Teddybär

Jean Chabot hat alles, was man sich wünschen kann. Was ihm fehlt, entdeckt er erst, nachdem er eine Affäre mit einer Klinik-Angestellten angefangen hatte und diese plötzlich verschwand. »Der Teddybär«, so nannte er sie, verlor sich nicht ohne Spur, aber erst sehr viel später sollte Chabot erkennen, welches der Grund für ihr Verschwinden war. Aber da geht es in seinem Leben schon drunter und drüber.

Der Tod des Auguste Mature

Die Hallen, wie sie Simenon beschreibt, gibt es schon lange nicht mehr. Auguste Mature hat die Hallen gelebt - sein Tagwerk bestand darin, früh morgens in den Hallen den Bedarf für das Restaurant zu decken, die besten Preise zu machen und Kontakte zu pflegen. Im Alter wurde diese Tätigkeit von seinem Sohn Antoine übernommen, mit dem er zusammen das Restaurant führte. Er war so etwas wie der Präsident - hatte nur noch repräsentative Funktionen, lebte sich darin aus. So starb er, wie er es sich gewünscht hätte, in einem Gespräch mit Gästen in seinem Restaurant. Die Geschichte fängt da erst an: drei Brüder rangeln um das Erbe.

Der Verdächtige

Pierre Chave lebt sein kleines, bescheidendes Leben als Regisseur an kleineren Bühnen in Brüssel. Es ist ein Leben, dass er gern anderswo geführt hätte, aber er ist in Belgien im Exil, da er in Frankreich wegen Wehrdienstverweigerung gesucht wurde. Neben seiner Theatertätigkeit war er intensiv damit beschäftigt, seine französischen Freunde mit anarchistischem Propagandamaterial zu versorgen. Empört hört er von einem Freund, dass seine Freunde ein Bombenanschlag auf eine Fabrik verüben wollen. Das ist für ihn, der immer Gewaltlosigkeit vertreten hat, zuviel und er beschließt, nach Frankreich zu fahren, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten.

Der Zug aus Venedig

Justin Calmar muss seinen Urlaub früher als der Rest seiner Familie abbrechen. Auf der Rückfahrt nach Paris über Lausanne begegnet ihm ein Fremder, der ihn bittet, einen Koffer zu einer Bekannten zu bringen. Calmar lässt sich darauf ein und gerät in einen großen Schlamassel und grösste Gewissensnöte: Er findet die Empfängerin tot in ihrer Wohnung auf. Sein Leben verändert sich von einer Sekunde zur nächsten.

Monsieur La Souris

Wovon träumt der kleine Mann? Ein Haus, ein Auskommen. Für einen großen Teil der Franzosen hat man das mit dem Pensionsalter erreicht. Monsieur La Souris hat einen ungleich schwereren Stand: als Clochard scheint ihm ein Ende unter der Brücke sicher. Vielleicht in einem Obdachlosenheim, aber ob das nun wirklich besser ist... Aber da fällt dem Clochard eines Tages eine lebloser Körper entgegen, als er die Tür eines Autos öffnete, als er seinen Standardspruch zum Besten geben wollte. Interessant ist die Brieftasche...

Es gibt noch Haselnusssträucher

Es ist so etwas wie eine Bilanz: Ein alter Banker wird von zwei Schicksalsschlägen erwischt und fängt an, auch im privaten Bereich Verantwortung zu übernehmen.

Sieben Kreuzchen in einem Notizbuch

Eine Weihnachtsgeschichte: Die Polizisten sitzen vor einer großen Tafel, auf der man das Geschehen in der Stadt anhand von kleinen Leuchten verfolgen kann. An diesem Abend ist nicht viel los – Weihnachten lautet die Antwort darauf. Bis plötzlich eine Reihe von Lampen anfängt wie verrückt zu blinken. Die feiertägliche Ruhe ist plötzlich dahin und die Männer beginnen zu erahnen, dass sich dort draußen auf der Straße ein Drama abspielt.

Im Falle eines Unfalls

Die Ehe des Rechtsanwalt Gobillot ist nicht das Papier wert, auf dem sie steht. Wenn man die Beziehung beschreiben sollte, dann könnte man vielleicht noch das Wort Respekt nennen, aber eher ist es wohl ein Nebeneinander-Herleben. Gobillot hat kaum noch einen Antrieb, bis er eines Tages eine Mandantin in sein Büro hereinstürmt und um Verteidigung bitte. Der Mann ist einer der besten Strafverteidiger in der Stadt und kann die junge Frau, die einen Raubüberfall begangen hatte, herauspauken. Danach entlohnt sie ihn auf ihre ganze eigene Art; eine Art und Weise die dem Rechtsanwalt anfangs gar nicht behagt – bis der Zeitpunkt kommt, in dem die Frau in den Mittelpunkt seines Lebens rückt.

Der Mann auf der Straße

Die Antwort des Korpulenteren – Maigret – war eine brummige: er möge es doch bitte lassen. Der Wagen hielt an einer Abzweigung im Bois de Boulogne. Eine Gruppe von etwa zehn Leuten wartete dort schon. Sie waren entweder mit Stift und Block oder Fotoapparat ausgestattet und stürmten auf den Wagen zu. Der Magere spielte in den nachfolgenden Minuten Maigret und seinen Kollegen ein Verbrechen vor, das Maigret nur mit einem Auge betrachtet. Mit dem Anderen beobachtet er die Neugierigen, die sich in einiger Entfernung versammelt hatten. Von zu Zeit nickte er seinen (teilweise) verkleideten Kollegen in der Gruppe zu und wie sie auf den einen oder anderen Neugierigen.

Maigret, die Tänzerin und die Gräfin

Als Tänzerin und Animierdame bekommt man einiges mit. Eigentlich sollte man diskret sein, aber wie soll man sich verhalten, wenn man mitbekommt, dass ein Mord geplant wird. Spontan macht Arlette das Richtige: sie macht sich auf dem Weg zum nächsten Wachtmeister und informiert ihn, über das Gehörte. Diese Information rettet trotzdem kein Menschenleben.

Maigret als möblierter Herr

Madame Maigret ist unterwegs und ihr Mann nutzt am Abend die Gelegenheit, ins Kino zu gehen und Muscheln zu essen. Als er zu Bett gehen will, klingelt das Telefon. Janvier sei angeschossen worden. Maigret quartiert sich kurzerhand in der Pension ein, die der verletzte Inspektor überwacht hatte. In dieser Pension, die von einer liebreizenden aber eigentümlichen Jungfer geleitet wird, hat er sich mit einem Lexikonverkäufer herumzuschlagen, der auf seiner Verdächtigenliste oben an steht, aber unter dem Schutze der Pensioninhaberin steht.

Maigret, Lognon und die Gangster

Madame Lognon ist ziemlich in Sorge. Ihr treusorgender Ehemann ist nicht nach Hause gekommen, was ihm gar nicht ähnlich sieht. Sie verständigt Kommissar Maigret, der umgehend eine Truppe an das Auffinden des mürrischen Inspektors und Pechvogels setzt. Schon bald bekommt man den Eindruck, dass Lognon sich in der Hand von Gangstern befindet.

Hier irrt Maigret

Eine junge Frau wurde umgebracht. Mit solchen Fällen hat es Maigret häufig zu tun. Bald zeichnen sich komische Verhältnisse ab. Der Geliebte – ein bekannter Mediziner – wohnte im gleichen Haus. Die Frau des Geliebten, der auch ein Verdächtiger ist, wusste von dem Verhältniss, vielmehr noch: sie begrüsste es, dass die Geliebte ihres Mannes im gleichen Hause wohnte. So hatte sie es unter Kontrolle und ihr Mann konnte sich schonen. Merkwürdige Verhältnisse, denkt man. Maigret und der Arzt können sehr gut miteinander, was die Ermittlungen nicht leichter macht.

Maigret und die junge Tote

Eine junge Frau wird auf einem belebten Platz tot aufgefunden. Bevor Maigret herausfinden kann, warum man sie umgebracht hat, muß er sich die Frage stellen, wer sie überhaupt war. Sein alter Freund Lognon ist ihm bei der dieser Fahndung immer ein Schritt voraus. Mit Fleiß und Beharrlichkeit versucht er diesen Mord aufzuklären, der in seinem Revier erfolgte. Obwohl der Kommissar mehr Ressourcen zur Verfügung hat, scheint Lognon erfolgreicher...

Maigret und der Minister

Ein Mann namens Calame schrieb ein Gutachten über den Bau eines Kinderheimes. Das Ergebnis ist vernichtend. Die Entscheidungsträger bekamen dieses Gutachten nie zu Gesicht und als es dann auch noch verschwindet, wird die Sache für den Minister sehr heikel. Er beauftragt den Kommissar, mit der Suche nach dem Dokument. Der verwirrt sich kurz darauf im Intrigen-Dschungel.

Maigret und die kopflose Leiche

Morgenstund hat Gold im Mund, so heißt es. Jules Naud wollte zu früher Stunde mit seinem Kahn ablegen, da merkt er, dass sich dass Schiff festgefahren hat. Um der Sache auf den Grund zu gehen, muss er ein wenig stochern. Was er dabei herausholt, gefällt ihm überhaupt nicht: Leichenteile. Kommissar Maigret hat es mit einer Leiche zu tun, der der Kopf fehlt, was die Ermittlungen nicht erleichtert.

Maigret stellt eine Falle

Ein Frauenmörder versetzt Paris in Unruhe – und die Polizei hat keine Spur. Der Kommissar startet daraufhin einen riskanten Versuch: er lässt Kolleginnen durch die Straßen von Paris spazieren, die dem Typ entsprechen, die dem Täter schon zum Opfer gefallen sind.

Maigret erlebt eine Niederlage

Bum-Bum saß im Büro von Maigret. Der Kommissar konnte den alten Schulkameraden immer noch nicht leiden. Die Höflichkeit verlangte es, dass er sich das Begehren des Mannes anhörte. Dieser Bum-Bum, der sich bürgerlich Ferdinand Fumal nannte, hatte ein Problem. Es gab Menschen, die ihm nicht wohlgesonnen waren und angekündigt hatten, ihn umzubringen. Bum-Bum war in Sorge.

Maigret amüsiert sich

Die Mitarbeiter wähnten Maigret im Urlaub, vielleicht im Häuschen in Meung-sur-Loire. Sie ahnten nicht, dass ihr Chef voller Vergnügen beobachtet, wie sie sich mit einem Kriminalfall abmühten. Er saß gemütlich in Bistros und erlaubte sich den Spass, seinen Mitarbeitern anonym Hinweise zukommen zu lassen. Mit den wenigen Informationen, die Maigret aus der Presse bekam, kann der Kommissar i.F. (in Ferien) Lucas & Co. ordentlich weiterhelfen.

Maigret auf Reisen

Gräfin Palmieri ist ziemlich frustriert und beschließt in einem Anfall von Lebensüberdruss, sich umzubringen. Nachdem sie eine stattliche Anzahl von Tabletten, die sonst zivile Zwecken dienen, geschluckt hatte, überlegte sie es sich anders und informierte den Zimmerservice, dass sie doch nicht vorhatte zu sterben. Aus dem Anfang ließe sich ein Roman schreiben, allerdings wäre Maigret in diesem schlecht unterzubringen. Als Leiche stellt sich in diesem Roman Oberst David Ward zur Verfügung, ein Millionär, der auch Kontakte zur lebensmüden Gräfin hatte. Maigret, der sich bei Fällen in der Oberschicht wünschte, weit weg zu sein, fängt schon bald an, Verbindungen zwischen der Gräfin und dem Oberst nachzugehen.

Maigret hat Skrupel

Maigret hatte nicht immer Lust, einem bestimmten Verdacht nachzugehen. Wenn er aber mit dem Kopf in der Pfützchen gestoßen wird, dann bleibt ihm nichts anderes übrig. Erst kommt ein Mann, der behauptet, seine Frau würde ihn ermorden wollen und kurz darauf steht die Frau im Büro und behauptet, sie würde da nicht im Traume dran denken. Maigret muss sich entscheiden...

Maigret und die widerspenstigen Zeugen

Ein Keksfabrikant wird erschossen in seinem Bett aufgefunden. Der zuständige Untersuchungsrichter geht von einem Einbruch mit tödlichen Folgen aus, Maigret, der aber zum einen der Atmosphäre in dem Haus des Keksfabrikaten wie auch der Weisheit des jungen Untersuchungsrichters mißtraut, geht von einem Verbrechen aus familieren Gründen aus. Mit einem ihm ständig im Nacken sitzendem Untersuchungsrichter versucht er, die Ermittlungen nach bewährter Art zu führen.

Maigrets Geständnis

Die Maigrets schätzen die Abende bei den Pardons mehr als alles andere. Da sie keine Verwandten in Paris haben, ist es die einzige Gelegenheit ähnliches zu erleben. Es ist einer dieser Abende, an denen der Doktor durchaus wieder gefordert ist – allerdings muss er nicht fort, und so hat er die Gelegenheit, Maigret einen Fall etwas näher zu schildern. Maigret hört interessiert zu, schließlich ist er in Ärzte und ihre Geschichten nahezu vernarrt; er geht noch weiter und schildert seinem Freund einen Fall aus seiner Praxis, was eine nahezu ungeheuerliches Ereignis ist, da der Polizist dies sonst nie tut.

Maigret und die alten Leute

Maigret in der Welt des Hochadels: man kann sich gut vorstellen, dass er keine gute Figur in diesem Milieu machte und sich überhaupt gar nicht wohl fühlte. Ein alter Mann wurde ermordet, der früher Botschafter in Russland gewesen war. Dass dieses Verbrechen einen politischen Hintergrund haben könnte, konnte die Polizei sofort ausschließen. Gerade deswegen stellte das Verbrechen die Ermittler vor ein großes Rätsel.

Maigret und der faule Dieb

Es gab einige Originale von Dieben im Milieu. Da gab es einen, der sich in der Wohnung seiner Klientel einschloss, während diese im Urlaub weilte, und leerte in der Zeit in seinem ganz persönlichen Urlaub die Speisekammer und den Weinkeller seiner unfreiwilligen Gastgeber. Cuendet ist ein Dieb, der gern an den Herd seiner Mutter zurückkehrte und brav Haushaltsgeld abgab. Solche disziplinierten Diebe fasste man sehr selten und es traf Maigret sehr, als er eines Tages in einem Stadtpark mit der Leiche Cuendets konfrontiert wurde. Wahrscheinlich, dachte sich Maigret, ist er bei einem seiner Brüche auf irgendetwas gestoßen...

Maigret und die braven Leute

Wird unter einer Brücke ein Toter gefunden, gibt es eine kleine Notiz in der Zeitung; trifft es einen Prominenten, so kann er eine Zeitungsseite »ergattern«. Wie verhält es sich aber, wenn zwei völlig durchschnittliche Menschen umgebracht werden, die sich der Wertschätzung aller Menschen erfreuten, die sie kannten? Ein Doppelmord und alle Verdächtigen haben beste Alibis und überhaupt gar kein Motiv. Maigret muss sich ordentlich auf die Beine stellen, um dem Mörder von Monsieur Josselin und seinem Schwiegersohn auf die Spur zu kommen. Kräfte hatte der Kommissar – er war gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt.

Maigret und der Samstagsklient

Der Mann, der unter dem Kürzel Sonnabend-Besucher firmierte, hatte kein leichtes Los. Es ist verdammt schwierig, die Situation, in der er lebte, einem Fremden wie dem Kommissar zu schildern. Das mag ein Grund gewesen sein, weshalb er sich nicht auf das Kommissariat begab, um Hilfe zu suchen, sondern in die Wohnung der Maigrets. Hier schildert er dem Kommissar, dass er im eigenen Hause ein hundsmäßiges Leben führe und den Verdacht hegte, dass er ermordet werden soll.

Maigret und der Clochard

Einer der beliebtesten Maigret-Romane, die es gibt. In der Hitliste der Aufrufe dürfte dieser Roman an Nummer 1 stehen. Oder liegt es daran, dass dieser Roman in der Schule behandelt wird? Wie dem auch sei, Maigret weiß von seiner Beliebtheit unter den Lernenden nichts und wandelt an den Ufern der Seine, um den Mordversuch an einem Clochard aufzuklären. Dabei wird er mit einem schweigsamen Opfer und einer mehr als hochnäsigen Verwandtschaft des Opfers gequält. Die Ursache für den Mordversuch liegt in diesem Fall ganz woanders.

Maigret gerät in Wut

Am Pigalle geht es manchmal hochher und die Restaurant- und Barbesitzer sind keine Muttersöhnchen, wenn es um die Verteidigung ihres Marktanteils ging. Maigret hat mit einem hässlichen Mord in diesem Milieu zu tun. Ob er in diesem Fall wirklich in Wut gerät, muss jeder Leser selbst herausfinden.

Maigret und das Gespenst

Maigret kann es nicht glauben. Der findige Lognon, der Unglücksrabe unter den Polizisten, war diesmal ganz nah an der Aufdeckung eines Falls und was passiert: er wird angeschossen! Das passt in Lognons Weltbild, in welchem feststeht, dass es immer die Anderen die Früchte seiner Ernte ernten. Als man Lognon findet, kann er – bevor er in ein Koma fällt – nur noch ein hauchen: Gespenst. Nun sind seine Kollegen am Grübeln.

Maigret verteidigt sich

Eine sehr unangenehme Geschichte, die auf den Leser zukommt. Maigret wird mitten in der Nacht um Hilfe gebeten und Retter in der Not, der er ist, tut er auch sein Möglichstes. Die junge Frau, die ihn gerufen hatte, führte nichts Gutes im Schilde. Am nächsten Morgen wird Maigret zum Präfekten gebeten: ihm wird kurz und knapp mitgeteilt, dass er verdächtigt wird, die Frau missbraucht zu haben. Verständlich, dass jeder, der den Kommissar kennt, diesen Vorwurf als abwegig empfindet. Der Kommissar muss um seinen Ruf und seine Karriere kämpfen.

Maigret lässt sich Zeit

Ein alter Bekannter von Maigret wurde ermordet: Wenn man so will, hatte der Kommissar ihn gestern noch im Verdacht gehabt, an Überfällen beteiligt gewesen zu sein, zumindest als Kopf und Mitwisser. Der alte Palmari hatte sich herausgeredet, er wäre doch nur ein Krüppel (was im Übrigen stimmte), und könne so etwas nie durchziehen – warum sollte man ihn umbringen, wenn er nicht Mitwisser gewesen wäre. Der Kommissar nimmt die Ermittlungen auf und man hat das Gefühl, er hätte mit dem Mord einen alten Freund verloren.

Maigret und der Fall Nahour

Dr. Pardon befindet sich in einer misslichen Lage: mitten in der Nacht klingelte eine Frau bei ihm und brachte ihm einen Patienten, der durch eine Kugel verwundet wurde. Dazu erzählte sie dem Arzt eine Geschichte, die zu der späten Stunde durchaus plausibel klang. Am nächsten Morgen sah alles ganz anders aus und der Arzt mit dem guten Herz sucht Rat bei seinem Freund Maigret. Der nimmt sich des Falls an und findet alsbald Spuren.

Maigret in Künstlerkreisen

Es beginnt damit, dass Maigret mit dem Bus zur Arbeit fährt. Er sinniert noch darüber nach, dass er die offenen Plattformen der Busse so gemocht hat, denn das Gedränge im Bus mochte er überhaupt nicht. Nachdem er feststellte, dass ihm die Brieftasche gestohlen wurde, mochte er die geschlossenen Busse noch weniger. Hätte er geahnt, dass sich der Diebstahl in einen Mordfall wandelte, hätte er zu diesem Zeitpunkt schon ordentlich geflucht.

Maigret zögert

Maigret wird ein Mord angekündigt. Auf besten Büttenpapier, so dass sich für Maigret die Spur sehr leicht zurückverfolgen lässt. Die Spur führt zu einem renommierten Rechtsanwalt, der sein Haus kaum noch verlässt. Der Rechtsanwalt hat den Brief nicht geschrieben. Für Maigret stellt sich die Frage, wer wen umbringen will.

Maigret und sein Jugendfreund

Mit seinen Jugendfreunden hat Maigret nicht viel Glück: sie kommen, setzen sich vor ihn und erwarten Wunder. Dem kann er kaum entsprechen und will es häufig auch nicht. In diesem Fall hat er es mit Léon Florentin zu tun, der dem Kommissar beichtet, dass er sich in der Wohnung einer Ermordeten befunden hatte, deren Geliebter er war. Florentin ging davon aus, dass er der Hauptverdächtige war. Zu recht.

Maigret und der Messerstecher

Bei der riesigen Anzahl von Geschichten, die Maigret erlebt hat, kommen einem die unterschiedlichsten Typen vor. Da sind die Habgierigen, die wegen ein paar Francs ihre Zeitgenossen umbringen; Gangster, die Säuberungsaktionen im Milieu vornehmen und hin und wieder bekommt man es auch mit Psychopathen zu tun. Wie in diesem Fall. Ein junger Mann geht durch die Straßen, nimmt mit seinem Kassettenrekorder Stimmen auf und wird dann ermordet. Anfangs glaubt man noch an Gangster, aber irgendwann meldet sich jemand, der ...

Maigret und der einsame Mann

Ein älterer Mann wird ermordet aufgefunden. Anfangs weiß niemand, wie der Mann heißt und wo der Mann herkommt. Die anderen Clochards hatten keinen Kontakt zu dem einsamen Mann, denn er blockte ab. Stattdessen ging er häufig zum Friseur, um sich als Model zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Clochard soll Maigret nun schlau werden.

Maigret und der Spitzel

Monsieur le Divisionnaire! Dieser Titel ist für den Kommissar nicht Musik in den Ohren, vielmehr fühlt er sich auf den Arm genommen. Die Klientel in diesem Roman kann man als halbseiden bis schwerkriminell bezeichnen. Ein alter Bekannter Maigrets, der sich im Gaststätten-Gewerbe offiziell betätigte (aber schon eine zeitlang zurückgezogen hatte), ist ermordet worden. Die Witwe ist eine eher lustige, und macht sich daran, die Zeit danach zu planen. Aber es gibt noch jemanden, der der Polizei hilft...

Maigret und die verrückte Witwe

Eine ältere Dame schleicht um den Quai des Orfèvres und kann sich nicht entschließen, das Gebäude der Kriminalpolizei zu betreten. Am vierten Tag bringt die Frau den Mut auf, das Gebäude zu betreten. Sie wird nicht direkt zum Kommissar vorgelassen, sondern muss sich mit Lapointe »begnügen«. Dieser nimmt die Dame nicht ernst, auch wenn es ihm schwerfällt. Das Anliegen liegt der Dame aber sehr am Herzen, und sie muss ihren ganzen Mut aufbringen, als sie Maigret am Tor abfängt, um ihm die Geschichte zu erzählen. Er verspricht, sie am nächsten Tag zu besuchen.

Maigret und Monsieur Charles

Madame Sabin-Levesque hatte sich viel Zeit gelassen. Ihr Mann ist schon seit ein paar Tagen verschwunden, aber besonders aus der Fassung scheint sie das nicht zu bringen. Maigret und seine Mitarbeiter haben vielmehr den Verdacht, dass sie eine fehlende Flasche Hochprozentiges viel mehr aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Die Frau hat ein Alkoholproblem, bei dem Monsieur Charles – so wird ihr guter Ehemann genannt – in den Hintergrund tritt.

Maigret und die Bohnenstange

»Bohnenstange« ist es vor Jahren gelungen, Maigret bis auf die Knochen zu blamieren. Nun sitzt sie im Wartezimmer am Quai des Orfèvres und bitte um »Audienz« bei Maigret. Ihr Mann/Freund/Geliebter ist über alle Berge, als er bei einem Einbruch eine Leiche entdeckte. Maigret macht sich auf die Suche nach dem Tatort, der Leiche und dem Täter.

Maigret vor dem Schwurgericht

Man führt es sich manchmal nicht vor Augen: in der Zeit, in der Simenon seine Romane spielen ließ, war die Todesstrafe eine übliche Strafe. Der Gang zum Fallbeil war die Konsequenz für grausame Verbrechen. In diesem Fall konnte man davon ausgehen, dass der Angeklagte seinen Kopf verlieren würde. Zu grausam war das Verbrechen. Im Schwurgerichtssaal überrascht Maigret das Gericht, in dem er Zweifel an der Schuld des Angeklagten äußert.

Madame Maigrets Freundin

Alles muss seine Ordnung haben: bevor Madame Maigret das Haus verlässt, um sich von einem Zahnarzt verwöhnen zu lassen, setzt sie ein Hühnchen auf, damit das Mittagessen gesichert ist. Sie wird von einer Bekannten gebeten, doch kurz auf das Kind aufzupassen, denn, so erzählt sie Madame Maigret, sie hätte kurz etwas zu erledigen. Die Frau kommt nicht wieder und Madame Maigret macht sich um mehr als nur das Hühnchen Sorgen.

Maigrets erste Untersuchung

Hilferufe aus dem Haus eines angesehenen Bürgers und Maigret, der sich ohne Hausdurchsuchungsbefehl Zugang verschafft. Der erste Fall Maigrets hätte – bei Misslingen – durchaus auch der letzte sein können. Denn nicht jeder Vorgesetzte hat Verständnis für solch couragiertes Vorgehen, bis zur Aufklärung dieses ersten Falles hat der junge Inspektor einen langen, steinigen Weg vor sich.

Maigret und sein Toter

Maigret unterhält sich gerade mit einer Witwe, die der Meinung ist, dass jeder, der sie kennt – bis auf ihren verstorbenen Mann, dem Minister und Maigret -, sie vergiften will, als er einen Anruf von einem Mann erhält, der sehr gehetzt wird. Er bittet um Hilfe, da er von verschiedenen Männern verfolgt werde. Der erste Gedanke – bei dem ihm gegenwärtigen Gegenüber nahe liegend – ist, er hätte einen Verrückten am Telefon. Er schickt trotzdem einen Inspektor auf dem Weg und im Laufe des Nachmittags erhält er mehrere Anrufe und ein ziemlich beunruhigendes Gefühl.

Man tötet arme Leute nicht

So ist es doch: wer hat schon ein Interesse daran, einen Mann, der nichts hat, zu töten. Beziehungsprobleme und Habgier, dass sind die häufigsten Gründe für Morde. Um so rätselhafter erscheint dem Kommissar dieser Mord an dem Habenichts. Die Frau kann es nicht gewesen sein, der Mord wurde aus der Ferne abgegeben (für einen Auftragsmord war das Geld nicht da). Maigret sollte so manch Überraschung erleben.

Der hartnäckigste Gast der Welt

Der Mann mochte das Restaurant gar nicht mehr verlassen. Einer der Kellner hatte Beziehungen zur Polizei und ließ diese auch spielen. Janvier schaut sich den Mann an, der kaum etwas verzehrt, und irgendwie störend wirkt, kann aber nichts dagegen unternehmen. Als dieser dann endlich das Restaurant verlässt, da ...

Maigret und Inspektor Griesgram

Zwei schwierige Probleme hat Kommissar Maigret bei diesem Fall zu lösen: er wittert ein raffiniertes Verbrechen, muss jedoch seinen leidenschaftlichen Tatendurst bezähmen, denn offiziell ist ein unbeliebter Kollege mit der Untersuchung beauftragt. Die spannende Frage ist nun, ob es Maigret gelingt, im fremden Revier erfolgreich zu »wildern«? (Amazon) Klappentexte sind doof! Ja, das kann man so sagen. Maigret kann sich zwar kaum im Zaume halten, um seinen Wissensdurst zu stillen, das ist wahr. Aber das mit dem unliebsamen Kollegen, na ich weiß nicht.

Maigrets Pfeife

Manchmal fliegen einem die Fälle einfach so zu (manchmal fliegen einem auch die Felle einfach so zu, aber das ist dann wieder was ganz anderes), und der zu hörende Fall ist ein solcher. Maigret vermisst seine Pfeife und macht sich zuerst auf die Suche nach einer Idee, wer sie genommen haben könnte, danach auf die Suche nach der Pfeife und danach auf die Suche nach dem Dieb der Pfeife. Weder das Erste, noch das Zweite ist sein Ding, das Dritte nun schon überhaupt nicht.

»Etoile du Nord« - Stern des Nordens

Hauptprotagonistin in dieser Erzählung ist eine widerspenstige Teenagerin, die den guten alten Maigret zur Weißglut treibt. Jeden Verbrecher hat er in langen Verhören geknackt, aber das Mädchen lässt sich von der Autorität Maigrets nicht beeindrucken. Sie beschimpft ihn vor seinen Mitarbeitern als Lüstling und torpediert seine Verhörmethoden, in dem sie sich auf den Boden legt und einschläft.

Stan der Killer

Die Polizei, unser Freund und Helfer, ist auf die Hilfe der zu Schützenden angewiesen. Das ist bekannt. Manchmal übertreiben es die guten Menschen aber auch, und die Ermittler fühlen sich umklammert. So ergeht es Maigret, als er im Fall einer polnischen Bande ermittelt, die grausame Verbrechen auf dem Land begeht, und sich ein Landsmann der vermutlichen Verbrecher andient, um ihm bei der Jagd zu helfen.

Maigret liegt falsch

Manchmal mag Maigret die Zeugen, manchmal nicht - mal mag er die Täter mehr als die Belastungszeugen. So geht es mal so und mal so. In diesem Fall hat er überhaupt gar kein Faible für einen Zeugen und ist versucht sich an diesem zu vergreifen.

Pigalle

Die Erzählung ist schon so kurz, dass ein Extrakt oder einen Anreißer daraus zu bilden, nicht sehr einfach ist. Maigret kommt in ein Bistro und hat es mit einem Bandenkrieg zu tun. Mehr soll nicht verraten werden.

Herr Montag

Die Geschichte fein, der Hintergrund weniger. Im Haus eines Arztes verstirbt plötzlich ein Dienstmädchen. Die Geschichte ist etwas heikel, denn der Hausherr hatte ein Verhältnis mit der jungen Frau gehabt. Schon bald stellt sich heraus, dass die Art der Zutodebringung mehr als ungewöhnlich war. Ein Clochard könnte die Lösung bringen. Maigret observiert den Mann und macht erstaunliche Entdeckungen.

Ein offenes Fenster

Reine Routine und so wird der Fall zu einem Lehrbeispiel. Lucas soll einen Verdächtigen verhaften, trifft diesen nicht an und kündigt dem Bürodiener an, er würde später wiederkehren. Lucas ist verhindert, Maigret übernimmt den Fall und findet den zu Verhaftenden nur noch tot an.

Die Affäre vom Boulevard Beaumarchais

Viel Spaß hatte Maigret in dieser kurzen Erzählung nicht. Eine Vergiftung beschäftigt ihn intensiv. Im Verhörzimmer sitzt eine Frau, die aussagt, dass ihr Schwager sicher nicht seine Frau ermordet hätte und zugibt, ihren Schwager zu lieben. Eindeutiger gehts nicht, oder? Was man so denkt...

Maigret und das Dienstmädchen

Es gab eine staatliche Anzahl von störrischen Klienten, die Maigret zu betreuen hatte – Félicie war aber ein besonderes Kaliber. Sie streute, wo es nur ging, dem Kommissar Sand in die Augen, entzog sich seinem einnehmenden Wesen und es schien ihr völlig egal zu sein, dass ihr Arbeitgeber gerade umgebracht wurde. Der Mann, dem sie viele Jahre lang diente. Der Kommissar stapft durch eine Siedlung, in der nicht nur der Tote – Jules Lapie – als Kauz galt, sondern auch sein Dienstmädchen, um herauszufinden. Wichtig ist eigentlich nur, die junge Frau zum Reden zu bewegen. Eine unmögliche Aufgabe?

Maigret contra Picpus

Maigret sollte sich wundern: da findet man in der Wohnung einer Ermordeten einen alten Mann, der die Ruhe selbst ist und nicht redet. Als man dann endlich herausgefunden hat, wohin er gehört und ihn nach Hause fährt, wird er verdächtig unruhig. Dort angekommen, sieht der Kommissar schnell, wie der Hund läuft. Aber das ist nicht das ganz große Problem des Kommissars. Der Mord, dem der alte Mann beizuwohnen schien, war angekündigt. Ganz Paris hatte Maigret überwachen lassen, auf die Gefahr hin, sich lächerlich zu machen. Der Mörder, der den Mord angekündigt hat, hat mit »Picpus« unterschrieben...

Maigret und die Keller des »Majestic«

Die Leiche einer Frau wird in dem Luxushotel gefunden. Wäre nicht weiter dramatisch für das Hotel, aber die Frau – Gattin einen amerikanischen Industriellen – ist Gast in dem Hotel gewesen und der frische Witwer fängt an sich ordentlich aufzuregen. Der Kommissar kommt und bringt Ruhe. Ruhe, die einige Leute gehörig durcheinanderbringt.

Maigret verliert eine Verehrerin

Maigret hat immer wieder mit Spinnern zu tun. Schlecht, wenn es sich herausstellt, dass die vermeintlichen Spinner doch recht behalten. Cécile, eine Frau, die man nicht schön nennen kann, beklagte sich bei dem Kommissar, es würden immer wieder Gegenstände verschoben sein. Nachweisen konnte sie nichts. Maigret kommt in die Gänge, als man Cécile ermordet auffindet.

Maigret und sein Neffe

Jugend gegen Weisheit und Erfahrung? Vielleicht ist es das. Der junge Neffe Maigrets ist in einer verzweifelten Lage. Er wird verdächtigt, einen Mann umgebracht zu haben und bittet nun seinen Onkel, als Privatdetektiv tätig zu sein und hin herauszuschlagen. Onkel Maigret mag seinen Neffen und macht sich aus dem Ruhestand auf den Weg nach Paris. Dort muss er sehen, dass alles ganz anders geworden ist und das eine Ermittlung in seinem Heimatrevier ohne die Unterstützung eines großen Apparates sehr mühsam ist.

Maigret in Nöten

Es gibt Menschen, die haben soviel Glück, das glaubt man gar nicht. Zu dieser Kategorie Mensch gehört Ducreau, ein Unternehmer aus Paris. Er wird niedergestochen und in den Kanal geworfen, hat aber das Glück, dass ein Betrunkener ebenfalls in den Kanal fällt und er bei der Gelegenheit mit herausgefischt wird – mehr kann man nicht wollen. Jules Maigret darf sich mit diesem Fall ein paar Tage vor seiner Pensionierung herumschlagen, einer Zeit, in der er eigentlich seinen Schreibtisch aufräumen und den Umzug nach Meung-sur-Loire vorbereiten wollte.

Maigrets Nacht an der Kreuzung

Der Mann war wirklich erstaunlich: Maigret war eigentlich von seiner Schuld überzeugt. Aber mit der Ruhe, mit der der Däne das Siebzehn-Stunden-Verhör durchgestanden hatte, hatte der Kommissar nicht gerechnet und er hatte seine Meinung geändert. Blieb immer noch die Frage, warum ein Diamantenhändler aus Antwerpen tot im Auto des Nachbarn saß, welches in der Garage des Dänen abgestellt war.

Maigret und Pietr der Lette

Der Roman ist Kult. Zumindest für Simenon- oder präzisiert, Maigret-Fans. Der erste Roman aus der Maigret-Reihe und wahrscheinlich auch der, der den Ruhm von Georges Simenon begründete. Maigret will eigentlich nur einen Mann observieren, der ihm aber schon beim Empfang am Bahnhof entwischt. Dafür hat es der Kommissar gleich mit Mord zu tun.