Werke zu dem Thema

Der Schiffbruch des »Eisschranks«

Wer auf's Meer fährt um zu Angeln, sucht Ruhe und Erholung – Professionelle haben natürlich auch ihren Lebensunterhalt im Sinne. Boussus ist aber kein Professioneller. Er genießt sein Leben. Mit einem großzügig ausgestatteten Proviantkorb, der Brot, Käse, Sardellen und reichlich Wein enthielt, machte er sich auf dem Weg zu seinem Weg und schrieb eine Geschichte, die die Bewohner von Porquerolles noch lange beschäftigen sollte.

Das Verbrechen des Unliebenswürdigen

Eine hohe Miete für ein Objekt mag sich auf den ersten Blick als Glücksfall erweisen. Aspekte, die ein solches Glück torpedieren können, gibt es allerdings viele: Eine Leiche in einem Wandschrank kann auch einen Vermieter zu einem Problem werden.

Sackgasse

Wenn sich zwei Männer in eine Frau verlieben, muss das nicht zwangsläufig ins Unglück führen. Wenn Simenon seine Finger im Spiel hat, ist die Wahrscheinlichkeit aber recht hoch. Wladimir liebt Hélène, Hélène liebt Blinis, Blinis weiß nicht, dass Wladimir Hélène liebt und ist deshalb gegen die Tücke Wladimirs, der eigentlich sein Freund ist, nicht gewappnet. So werden Hélène und Blinis getrennt, aber Wladimir kommt trotzdem nicht zum Zuge: Blinis hat vollendete Tatsachen geschaffen.

Die Beichte

Wie das wohl ist? Man sitzt mit seiner neuen Flamme, der ersten vielleicht überhaupt, gemeinsam in einem Café. Unterhält sich mit ihr über Gott und die Welt, was man mit den Eltern nicht mehr kann, weil sie einen entweder nicht interessieren oder man das Gefühl hat, dass sie einen nicht verstehen, und wird dann darauf hingewiesen, dass die Mutter ein gegenüberliegendes Gebäude verlässt, in dem sie eigentlich nichts zu suchen hat. Unglücklicherweise hat die Mutter von André Bar mitbekommen, dass sie beobachtet worden ist und so verändert sich das Klima im Hause Bar merklich.

Die Flucht des Monsieur Monde

Was es für Folgen haben kann, wenn man den Geburtstag eines anderen, einem eigentlich nahestehenden Menschen, vergisst, bekommt Madame Monde zu spüren. Ihr Mann verschwindet mit großen Teilen der Firmenkasse und macht sich auf ans Mittelmeer. Dort liest er eine Bardame auf, verliert sein gesamtes Geld und arbeitet als Verwalter. Trotzdem nimmt die Geschichte eine ganz andere Wendung, als der Leser, Madame und Monsieur Monde erwarten.

Die Ferien des Monsieur Mahé

Die Mittelmeerküste Frankreichs hat seine Reize. Reize, denen man durchaus erliegen kann. Besonders schwer hat es Monsieur Mahé erwischt, der sich von seinem gewohnten Urlaubsort im Midi trennt, um den Familienurlaub nur noch auf einer Mittelmeerinsel zu verbringen. Die Frau ist sprachlos; die Mutter schaut fassungslos zu, ohne es groß zu kommentieren – was soll man von einem Mann erwarten, dessen Vater sturzbetrunken versucht hat ein Pferd zu heben und dabei umkam? Der Doktor entdeckt nicht nur die Reize der Natur in der mediterranen Umgebung.

Der zweifelhafte Monsieur Owen

Eine Art Urlaub: Maigret erholte sich am Mittelmeer, genoss die freie Zeit, während seine Frau in der Bretagne eine kranke Tante pflegte. Er war günstig untergekommen und wurde zuvorkommend behandelt, denn er kannte den Portier des Hotels aus Paris. Der pensionierte Kommissar wird eines Morgens aus seiner wohlverdienten Ruhe gerissen. Das Hotel hatte einen Toten zu beklagen.

Maigret auf Reisen

Gräfin Palmieri ist ziemlich frustriert und beschließt in einem Anfall von Lebensüberdruss, sich umzubringen. Nachdem sie eine stattliche Anzahl von Tabletten, die sonst zivile Zwecken dienen, geschluckt hatte, überlegte sie es sich anders und informierte den Zimmerservice, dass sie doch nicht vorhätte zu sterben. Aus dem Anfang ließe sich ein Roman schreiben, allerdings wäre Maigret in diesem schlecht unterzubringen. Als Leiche stellt sich in diesem Roman Oberst David Ward zur Verfügung, ein Millionär, der auch Kontakte zur lebensmüden Gräfin hatte. Maigret, der sich bei Fällen in der Oberschicht wünschte, weit weg zu sein, fängt schon bald an, Verbindungen zwischen der Gräfin und dem Oberst nachzugehen.

Maigret und der Spitzel

Monsieur le Divisionnaire! Dieser Titel ist für den Kommissar nicht Musik in den Ohren, vielmehr fühlt er sich auf den Arm genommen. Die Klientel in diesem Roman kann man als halbseiden bis schwerkriminell bezeichnen. Ein alter Bekannter Maigrets, der sich im Gaststätten-Gewerbe offiziell betätigte (aber schon eine zeitlang zurückgezogen hatte), ist ermordet worden. Die Witwe ist eine eher lustige, und macht sich daran, die Zeit danach zu planen. Aber es gibt noch jemanden, der der Polizei hilft...

Sonntag

Die Beiden leben so nebeneinander her, sie passt auf, dass er ihr nicht fremd geht, er fühlt sich von ihr über den Tisch gezogen, denn er steht nur im zweiten Glied und Emil ist ganz und gar nicht der Meinung, dass das so sein muss. Dann kommt auch noch ein hübsches Dienstmädchen ins Haus und Emil fasst einen Entschluss. Seine Frau, wachsam wie immer, allerdings auch...

Mein Freund Maigret

Es so ein Wetter, an dem man sich nicht erfreuen kann und Maigret hat zusätzlich, zu dem von oben kommenden Unerfreulichkeiten, auch noch die Aufgabe bekommen, einen Kommissar von den Inseln zu betreuen, ihn mit den Ermittlungsmethoden der französischen Polizei bekannt zu machen. Nun hat ausgerechnet Kommissar Maigret keine Methode. Da ist es schon ein Lichtblick, dass er und Inspektor Pyke zu einem Fall auf eine Insel im Mittelmeer abbeordert werden. Hier wird noch viel deutlicher, wie wenig methodisch der Pariser Kommissar ist.