Werke zu dem Thema

Die Beichte

Wie das wohl ist? Man sitzt mit seiner neuen Flamme, der ersten vielleicht überhaupt, gemeinsam in einem Café. Unterhält sich mit ihr über Gott und die Welt, was man mit den Eltern nicht mehr kann, weil sie einen entweder nicht interessieren oder man das Gefühl hat, dass sie einen nicht verstehen, und wird dann darauf hingewiesen, dass die Mutter ein gegenüberliegendes Gebäude verlässt, in dem sie eigentlich nichts zu suchen hat. Unglücklicherweise hat die Mutter von André Bar mitbekommen, dass sie beobachtet worden ist und so verändert sich das Klima im Hause Bar merklich.

Die Ferien des Monsieur Mahé

Die Mittelmeerküste Frankreichs hat seine Reize. Reize, denen man durchaus erliegen kann. Besonders schwer hat es Monsieur Mahé erwischt, der sich von seinem gewohnten Urlaubsort im Midi trennt, um den Familienurlaub nur noch auf einer Mittelmeerinsel zu verbringen. Die Frau ist sprachlos; die Mutter schaut fassungslos zu, ohne es groß zu kommentieren – was soll man von einem Mann erwarten, dessen Vater sturzbetrunken versucht hat ein Pferd zu heben und dabei umkam? Der Doktor entdeckt nicht nur die Reize der Natur in der mediterranen Umgebung.

Doktor Bergelon

Dr. Bergelon glaubt, eine gewisse Überweisungspraxis würde sein Einkommen steigen lassen. Getrieben durch die Ansprüche seiner Frau liefert er sich dem Können Doktor Mandalins aus, der prompt bei der ersten Patientin versagt. Marthe Cosson verstirbt kurz nach der Totgeburt ihres Kindes. Der Mann versinkt nur kurz in Trauer, dann macht sich Wut breit und er schwört Dr. Bergelon Rache. Für den wird die Situation zu einer Befreiung.

Der Wucherer

Der Wucherer spielt nicht die Hauptrolle. Ein Arzt ist der Hauptakteur. Aber der wuchert auch nicht. Weder mit Geld, Lebensfreude noch mit Spannung. Er erzählt, wie er damals von seinen Eltern zu seiner Tante kam, die ihm das Studium finanzierte und machte sich Gedanken darüber, was denn wohl dem Onkel passiert ist, der eines Tages verschwand und den man als Wucherer bezeichnen konnte.

Die grünen Fensterläden

Der große Maugin hat ein Gespräch mit seinem Arzt. Dabei macht ihm dieser deutlich, dass er eine überschaubare Lebenserwartung hätte, wenn er nicht auf der Stelle kürzer treten würde. Maugin ist Vollblutschauspieler, engagiert im Film und auf der Bühne und denkt überhaupt gar nicht daran. Was sollte er zu Hause, wo er doch vom Publikum gefeiert wird? Dann stirbt die Frau seines unehelichen Sohnes, er hat einen fürchterlichen Auftritt vor seiner Frau und Schatten aus der Vergangenheit tauchen auf. Zeit für den neunundfünfzigjährigen Schauspieler sein Sein zu überdenken.

45° im Schatten

Das Baby konnte mit der Hitze nicht umgehen. So blieb dem Vater nichts anderes übrig, als seine Stellung aufzugeben, auch wenn ihm damit ein ordentlicher Teil seines Lohns verloren ging. Er landet in einer engen Kabine auf der »Aquitaine«, die zurück auf dem Weg nach Bordeaux ist. Auf dem gleichen Schiff hat es sich auch der reiche Lachaux bequem gemacht, der sein Leben damit verbringt, das Leben anderen Menschen schwer zu machen. Das ist in diesem Fall in erster Linie der Kapitän, der bei jeder Kleinigkeit aufgesucht wird und in zweiter Linie die anderen Passagiere, die von soviel Gemeinheit ziemlich angeekelt sein dürften. Donadieu, der Schiffsarzt, beobachtet mit kühler Distanz das Treiben auf dem Schiff und versucht hin und wieder bestimmte Geschicke zu lenken.

Die Glocken von Bicêtre

René Maugras ist erfolgreicher Herausgeber einer Zeitung in Paris. Dann liegt er im Krankenhaus von Bicêtre, ein hilfloses Bündel, dass sich nicht bewegen kann und keinen Ton herausbringt. Alle sind um ihn bemüht, nur Maugras weiß nicht, ob er die Kraft investieren soll, um ins Leben zurückzukehren. Im Krankenbett lässt er sein Leben Revue passieren.

Der Mörder

Ein Jahr ließ sich der Arzt Hans Kuperus Zeit, bevor er zur Tat schritt. Er hatte einen Brief bekommen, in dem man ihn in knappen Worten mitteilte, dass seine Frau ihn mit dem stadtbekannten Schutter betrog. Dieses eine Jahr brauchte der Doktor, um sich über seine Schritte klar zu werden. Dann, an einem Februar-Tag, fuhr er nach Amsterdam, kaufte sich eine Waffe; kehrte nach Haus zurück und brachte Frau und Liebhaber um. Die Leichen verschwanden in einem Kanal und Kuperus kehrte nach Hause zurück, als wäre nichts gewesen. Doch dann wird er neugierig...

Der Teddybär

Jean Chabot hat alles, was man sich wünschen kann. Was ihm fehlt, entdeckt er erst, nachdem er eine Affäre mit einer Klinik-Angestellten angefangen hatte und diese plötzlich verschwand. »Der Teddybär«, so nannte er sie, verlor sich nicht ohne Spur, aber erst sehr viel später sollte Chabot erkennen, welches der Grund für ihr Verschwinden war. Aber da geht es in seinem Leben schon drunter und drüber.

Die Notbremse

Der Mann, ein Kerzenfabrikant, scheint schwer in Nöten zu sein. Trotzdem ist er Dollent nicht sonderlich sympathischn. Ist es die Professionalität des Arztes auf dem Detektiv-Gebiet, die es ihm gebietet, den Fall anzunehmen? Hatte er längere Zeit nichts mehr zu tun gehabt, dass es ihn einfach nur juckte und er den erstbesten Fall annahm, der ihm angeboten wurde?

Der Admiral ist verschwunden

Es war wirklich ein großes Rätsel: der Polizei bereitete es kein großes Kopfzerbrechen, sie kümmerte sich einfach nicht um den Fall. Der Kommissar fragt, nicht ganz zu unrecht, ob die das Verschwinden des Admirals Meldenden wüssten, wie viele Menschen am Tag in Frankreich verschwinden würden. Seiner Meinung nach, würde der gute Mann schon wieder auftauchen. So kommt der kleine Doktor ins Spiel.

Der Passagier und sein Neger

Teure Zigarren und edle Getränke. Der kleine Doktor kann gar nicht genug bekommen. Aber diese herausragenden Köstlichkeiten werden ihm nicht im Rahmen eines Arztbesuches serviert, nein, eine Leiche ist der Grund. Und Dollent wurde gerufen, um den Fall zu lösen.

Das Mißgeschick des Holländers

Der kleine Doktor ist eine Klasse aufgestiegen! Ja, so kann man das sagen. Er wurde von allen, gerade von seiner Haushälterin Anna, immer skeptisch angeschaut – aber wahrhaftig, mit dem Besuch in Paris wurde er geadelt. Er wurde von Kommissar Lucas herbeigerufen, um bei der Ermittlung in einem Mordfall teilzunehmen.

Das junge Ehepaar vom 1. Dezember

Philip Lourtie war ein herausragender Mediziner und was Frauen anging, auch ein Glückspilz. Er stand vor einer Verehelichung mit einer Dame, die aus bestem Hause kam. Da bekommt er Informationen, die ihn schwer verblüffen und unsicher machen. Aber er weiß eine Lösung: Lourtie setzt seinen Freund auf den Fall an – den kleinen Doktor.

Das Gespenst von Herrn Marbe

Der kleine Doktor hat schon eine gewisse Bekanntheit erlangt. Da ist die Aufregung groß, als er einen Brief bekommt, in dem er um Mithilfe gebeten wird.

Eine Frau schrie um Hilfe

Der kleine Doktor ist ganz »heiß« auf eine Leiche, aber die Leiche, die er erwartet, dass sie irgendwann gefunden wird, taucht einfach nicht auf. Dafür bekommt er es mit den sterblichen Überresten eines anderen Menschen zu tun.

Der Pantoffelliebhaber

In einem Kaufhaus passieren obskure Dinge und ein Schuhkäufer gerät in das Visier des kleinen Doktors.

Das Schloss der roten Hunde

In der Regel kamen die Verbrechen zu dem kleinen Doktor oder ein Opfer kam zum kleinen Doktor, um die Rätsel lösen zu lassen. Diesmal war es anders.

Der Tote, der vom Himmel fiel

Die letzte Patientin, so glaube Dollent, hatte seine Praxis gerade verlassen, und der Blick, den der Doktor in das Wartezimmer warf, war er eine routinemäßiger als das er noch einen Patienten erwartete. Eine junge Frau saß in dem Raum und schickte sich an, sein Leben in die Hand zu nehmen. Nein, an eine Liebesbeziehung war nicht zu denken...

Die Spur des Rothaarigen

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie sitzen in einem Restaurant, nicht der nobelste Ort. Vielleicht müssen sie sich auch vorstellen, Französin oder Franzose zu sein, denn nur die gehen Mittags häufig in kleinen Restaurants essen. Stellen Sie sich vor, Sie hätte einen Rotschopf, so ein Rotschopf, wie ihn in einer Metropole wie Paris, nur zwanzig Frauen und Männer besitzen – richtig rot.

Die Dame in Hellblau

Eine Liebesgeschichte: Der kleine Doktor ist in den Ferien und hat sich ganz plötzlich verliebt. Er ist der Meinung, einem jungen Mädchen zur Hilfe eilen zu müssen. Es zeigt sich aber ganz und gar nicht dankbar und entflammt nicht in Liebe, wie es sich Jean Dollent erhofft hatte. So darf der Leser einen spannenden Fall erleben und mit dem schüchternen Doktor mitleiden.

Der Spürsinn des kleinen Doktors

Der erste Auftritt des kleinen Doktor! Für maigret.de ist sie in zweierlei Hinsicht interessant: zum wächst dort einen Konkurrenz heran, die Kommissar Lucas (wohl ein Kollege des berühmten Maigret) in einigen Fällen unterstützt – für diese Internetseite stellt sie das erste Werk dar, welches außerhalb der Maigret-Reihe betrachtet wurde. *tusch*

Brief an meinen Richter

Mit der Arztpraxis bekam Alavoine die Tochter des alten Arztes dazu. Seine Mutter, mit der er bisher zusammengelebt hatte, war hocherfreut. Es war eigentlich mehr so, dass seine Mutter eine Tochter bekommen hätte, als er eine Frau. Trotzdem wird es eine traute Familie. Bis der Arzt eines Tages seinen Zug verpasst und eine Frau kennenlernt, die sein Leben komplett umkrempeln sollte – der Titel des Buches verheißt aber schon nichts Gutes...

Hier irrt Maigret

Eine junge Frau wurde umgebracht. Mit solchen Fällen hat es Maigret häufig zu tun. Bald zeichnen sich komische Verhältnisse ab. Der Geliebte – ein bekannter Mediziner – wohnte im gleichen Haus. Die Frau des Geliebten, der auch ein Verdächtiger ist, wusste von dem Verhältniss, vielmehr noch: sie begrüsste es, dass die Geliebte ihres Mannes im gleichen Hause wohnte. So hatte sie es unter Kontrolle und ihr Mann konnte sich schonen. Merkwürdige Verhältnisse, denkt man. Maigret und der Arzt können sehr gut miteinander, was die Ermittlungen nicht leichter macht.

Maigret amüsiert sich

Die Mitarbeiter wähnten Maigret im Urlaub, vielleicht im Häuschen in Meung-sur-Loire. Sie ahnten nicht, dass ihr Chef voller Vergnügen beobachtet, wie sie sich mit einem Kriminalfall abmühten. Er saß gemütlich in Bistros und erlaubte sich den Spass, seinen Mitarbeitern anonym Hinweise zukommen zu lassen. Mit den wenigen Informationen, die Maigret aus der Presse bekam, kann der Kommissar i.F. (in Ferien) Lucas & Co. ordentlich weiterhelfen.

Maigret und die braven Leute

Wird unter einer Brücke ein Toter gefunden, gibt es eine kleine Notiz in der Zeitung; trifft es einen Prominenten, so kann er eine Zeitungsseite »ergattern«. Wie verhält es sich aber, wenn zwei völlig durchschnittliche Menschen umgebracht werden, die sich der Wertschätzung aller Menschen erfreuten, die sie kannten? Ein Doppelmord und alle Verdächtigen haben beste Alibis und überhaupt gar kein Motiv. Maigret muss sich ordentlich auf die Beine stellen, um dem Mörder von Monsieur Josselin und seinem Schwiegersohn auf die Spur zu kommen. Kräfte hatte der Kommissar – er war gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt.

Maigret und der Fall Nahour

Dr. Pardon befindet sich in einer misslichen Lage: mitten in der Nacht klingelte eine Frau bei ihm und brachte ihm einen Patienten, der durch eine Kugel verwundet wurde. Dazu erzählte sie dem Arzt eine Geschichte, die zu der späten Stunde durchaus plausibel klang. Am nächsten Morgen sah alles ganz anders aus und der Arzt mit dem guten Herz sucht Rat bei seinem Freund Maigret. Der nimmt sich des Falls an und findet alsbald Spuren.

Maigret in Kur

Eine schwere Stunde für den gewichtigen Kommissar. Er sitzt seinem Arzt gegenüber, der keinerlei Verständnis für die Essensvorlieben Maigrets hat und ihn unerbittlich ins Verhör nimmt. Wie unter Folter muss Maigret gestehen, dass er eine Vorliebe für die fetten Saucen Madame Maigrets hat. Damit seine Ernähungsumstellung eine solide Basis hat, wird er zur Kur geschickt. Eine zeitlang lustwandelt er ohne Kurschatten, dafür mit Madame Maigret durch Vichy. Dann gibt es eine Leiche.

Maigret und die Bohnenstange

»Bohnenstange« ist es vor Jahren gelungen, Maigret bis auf die Knochen zu blamieren. Nun sitzt sie im Wartezimmer am Quai des Orfèvres und bitte um »Audienz« bei Maigret. Ihr Mann/Freund/Geliebter ist über alle Berge, als er bei einem Einbruch eine Leiche entdeckte. Maigret macht sich auf die Suche nach dem Tatort, der Leiche und dem Täter.

Madame Maigrets Freundin

Alles muss seine Ordnung haben: bevor Madame Maigret das Haus verlässt, um sich von einem Zahnarzt verwöhnen zu lassen, setzt sie ein Hühnchen auf, damit das Mittagessen gesichert ist. Sie wird von einer Bekannten gebeten, doch kurz auf das Kind aufzupassen, denn, so erzählt sie Madame Maigret, sie hätte kurz etwas zu erledigen. Die Frau kommt nicht wieder und Madame Maigret macht sich um mehr als nur das Hühnchen Sorgen.

Maigret macht Ferien

Ferien sind etwas anderes. Aber Maigret hat ja – auch wenn es hart klingt – noch Glück. Denn nicht er liegt im Krankenhaus und hat gar nichts vom Urlaub, sondern seine Frau. Für Abwechslung wird bald gesorgt. Nach einem der täglichen Besuche bei seiner Frau findet der Kommissar i.F. einen anonymen Brief (mehr einen Zettel) in seiner Tasche, in der er auf ein junges Mädchen hingewiesen wird, mit dem er unbedingt reden solle. Maigret gibt nicht viel auf solche Zettel. Doch am nächsten Tag ist das Mädchen tot.