Werke zu dem Thema

Marie Dudons Umschlagtuch

Einmal mehr wird der literarische Beweis geführt, dass sich Verbrechen nicht lohnen. Madame Dudon beobachtet, wie Madame Cassieux ihren Gatten umbringt. Zielstrebig versucht Marie Dudon einen eigenen Vorteil daraus erzielen.

Die Schleuse Nr. 14

Noch so ein unappetitlicher Fall von Vergiftung. Eine viel befahrene Schleuse wird derart sabotiert, in dem man ihre Benutzer vergiftet. Innerhalb einer Woche müssen fünf Menschen sterben, weil irgend jemand der Meinung ist...

Die Akte Nr. 16

Etwas Scheußlicheres als eine Gift-Affäre gibt es nicht, sagt Leborgne und sieht es ungern, wenn der Ich-Erzähler die Akte in die Hand nimmt, die keinen Namen, sondern nur eine Nummer trägt.

Die Eisentreppe

Étienne Lomel schwebte lange Zeit auf Wolke sieben. Es gelang ihm, die Frau seiner Träume zu erobern. Simenon versetzt uns in die Zeit, die fünfzehn Jahre nach der Eroberung Louises durch Étienne spielt (obwohl die Frage erlaubt ist, wer wen erobert hat) und in der der Ehemann das Gefühlt hat, er wird schleichend vergiftet. Dass es Louise ist, daran hat Étienne keine Zweifel, er fragt sich aber, was für ein Motiv seine Frau hat.

Die Wahrheit über Bébé Donge

Es gibt herausragende Ereignisse, an denen ein Mensch innehalten und sein Leben überdenken sollte. Ein solcher Augenblick könnte der sein, in dem man merkt, dass einen die Ehefrau vergiften sollte. Nichts anderes tut François Donge als er nach dem Anschlag auf sein Leben im Krankenhaus liegt. Dem studierten Chemiker wäre beinahe mit Arsen der Gar ausgemacht worden.

Maigret hat Skrupel

Maigret hatte nicht immer Lust, einem bestimmten Verdacht nachzugehen. Wenn er aber mit dem Kopf in der Pfützchen gestoßen wird, dann bleibt ihm nichts anderes übrig. Erst kommt ein Mann, der behauptet, seine Frau würde ihn ermorden wollen und kurz darauf steht die Frau im Büro und behauptet, sie würde da nicht im Traume dran denken. Maigret muss sich entscheiden...

Sonntag

Die Beiden leben so nebeneinander her, sie passt auf, dass er ihr nicht fremd geht, er fühlt sich von ihr über den Tisch gezogen, denn er steht nur im zweiten Glied und Emil ist ganz und gar nicht der Meinung, dass das so sein muss. Dann kommt auch noch ein hübsches Dienstmädchen ins Haus und Emil fasst einen Entschluss. Seine Frau, wachsam wie immer, allerdings auch...

Maigret und die alte Dame

Maigret bekommt in Paris Besuch von einer alten Dame. Sie erklärt ihm, dass ihr Dienstmädchen vergiftet worden wäre, aber der Anschlag wohl ihr gegolten hätte. Der Kommissar ist von der alten Dame schon so begeistert, so dass es der Aufforderung seines Chefs - der Druck vom Innenminister bekommen hat – gar nicht bedarf. Der reizende Anschein, der der Geschichte anhaftet, verliert sich schnell im Nebel der Normandie.

Herr Montag

Die Geschichte fein, der Hintergrund weniger. Im Haus eines Arztes verstirbt plötzlich ein Dienstmädchen. Die Geschichte ist etwas heikel, denn der Hausherr hatte ein Verhältnis mit der jungen Frau gehabt. Schon bald stellt sich heraus, dass die Art der Zutodebringung mehr als ungewöhnlich war. Ein Clochard könnte die Lösung bringen. Maigret observiert den Mann und macht erstaunliche Entdeckungen.

Die Affäre vom Boulevard Beaumarchais

Viel Spaß hatte Maigret in dieser kurzen Erzählung nicht. Eine Vergiftung beschäftigt ihn intensiv. Im Verhörzimmer sitzt eine Frau, die aussagt, dass ihr Schwager sicher nicht seine Frau ermordet hätte und zugibt, ihren Schwager zu lieben. Eindeutiger gehts nicht, oder? Was man so denkt...

Maigret und der geheimnisvolle Kapitän

Zum Haare raufen! Da wird in Maigret ein Mann aufgegriffen, der nicht weiß wer er ist, dafür eine Kopfverletzung aufweist, die dieses Gedächtnisschwund gut erklären könnte. Andererseits, wieder sehr mysteriös, ist die Wunde aber fachmännisch behandelt worden. In mühsamer Puzzle-Arbeit und mit viel Ermittler-Glück bekommt die Polizei heraus, wer der Mann ist. Maigret bringt ihn zurück in die Heimat.

Maigret und der gelbe Hund

Concarneau, 23 Uhr, stürmisches und ungemütliches Wetter. Ein stadtbekannter Weingroßhändler verlässt sein Stamm-Café, und macht sich auf den Heimweg. Er schlüpft kurz in einen Hauseingang, um sich eine Zigarette anzuzünden. Ein Schuß fällt, der Mann fällt getroffen zu Boden. Maigret, ganz in der Nähe stationiert, macht sich auf den Weg in das Hafenstädtchen. Ein gelber Hund läuft ihm dabei immer wieder über den Weg.