Werke zu dem Thema

Die letzten Tage eines armen Mannes

Würde man die Situation als albtraumhaft für François Lecoin bezeichnen, so träfe man den Nagel auf den Kopf. Aber vielleicht war es ja auch noch schlimmer? Seine Frau Germaine war verstorben und er hatte keinen Centime in der Tasche, wusste weder wie er seine Frau beerdigen sollte noch wie er für seinen Sohn Essen beschaffen sollte. Hilfreich war es da nicht, dass auch noch sein heruntergekommener Bruder vor der Tür stand. Aber Lecoin hatte eine Idee, die ihn auf einen erfolgreichen Pfad führen sollte, allerdings nicht auf den Pfad der Tugend.

Hochzeit in Poitiers

Stellen Sie sich vor, sie heiraten. Man ist fröhlich, schreitet voller Zuversicht in einen neuen Lebensabschnitt. Nicht so Gérard Auvinet – man hat das Gefühl er hadert mit seinem Schicksal. Natürlich, er wollte Linette heiraten. Aber er ist schon ziemlich trübsinnig. Vielleicht liegt es ja daran, dass er dabei ist ein Leben zu starten, welches auf Lügen und Schulden fußt? Er bricht von Poitiers nach Paris auf, um dort in einem Büro des berühmten Schriftstellers Jean Sabin zu arbeiten.

Der kleine Heilige

Der kleine Louis hat keine Lust sich zu wehren, versucht einen friedvollen Weg durch das Leben. Man könnte auch sagen, den Weg des geringsten Widerstandes, aber das entspräche nicht ganz der Wahrheit. So hat er sehr früh von seinen Kameraden den Namen »Der kleine Heilige« verpasst bekommen. Simenon beschreibt den Weg eines Jungen aus den Pariser Armenviertel, der nicht so genau weiß, was er will.

Man tötet arme Leute nicht

So ist es doch: wer hat schon ein Interesse daran, einen Mann, der nichts hat, zu töten. Beziehungsprobleme und Habgier, dass sind die häufigsten Gründe für Morde. Um so rätselhafter erscheint dem Kommissar dieser Mord an dem Habenichts. Die Frau kann es nicht gewesen sein, der Mord wurde aus der Ferne abgegeben (für einen Auftragsmord war das Geld nicht da). Maigret sollte so manch Überraschung erleben.