Abschied


In der letzten Zeit gab es Hinweise, dass es um die Lieferbarkeit von Simenon-Romanen nicht zum Besten bestellt war. Da die Werk-Edition nun noch nicht so alt ist, war es ein wenig verwunderlich. Wie mir nun vom Diogenes-Verlag bestätigt wurde, liegen die Rechte am deutschsprachigen Simenon-Werk nicht mehr bei dem Zürcher Verlag und sind seit September 2016 nicht mehr lieferbar. Bei wem die Rechte nun liegen werden, kann nicht gesagt werden.

In der letzten Zeit gab es Hinweise, dass es um die Lieferbarkeit von Simenon-Romanen nicht zum Besten bestellt war. Da die Werk-Edition nun noch nicht so alt ist, war es ein wenig verwunderlich. Wie mir nun vom Diogenes-Verlag bestätigt wurde, liegen die Rechte am deutschsprachigen Simenon-Werk nicht mehr bei dem Zürcher Verlag und sind seit September 2016 nicht mehr lieferbar. Bei wem die Rechte nun liegen werden, kann nicht gesagt werden.

Unter vernünftigen Gesichtspunkten
Wenn ich es mir recht überlege, sind die Zeiten doch immer interessant. In welcher Zeit man auch lebt, uninteressant war es für die jeweils lebenden Zeitgenossen nie. Irgendwas ist immer los. Gewiss hat sich er Sklave im alten Rom nicht darum gekümmert, wie es den Ureinwohnern in Nordamerika geht; und später hat sich ein kolonialisierter Inder auch nicht wirklich um das geschert, was im deutsch-französischen Krieg so los gewesen ist - während wir heute solche Nachrichten frei Haus bekommen und vielleicht deshalb der Meinung sind, dass die Zeiten irgendwie schlimm wären. Würde man sie jedoch an dem des Sklaven, Indianer, Inder oder Soldaten des deutsch-französischem Krieges oder ganz gewiss ganz vielen anderen messen, müsste sich nach vernünftigen Maßstäben bei vielen Menschen die Sorgen in Wohlgefallen auflösen.