Die 1930er-Jahre waren ein erstaunliches Jahrzehnt für Simenon. Er konnte die »Produktion« an Texten herunterfahren, war aber immer noch erstaunlich produktiv. Gemessen an dem Rest der Schriftsteller:innen-Welt war er das die Jahrzehnte danach immer noch. Die Qualität nahm zu, aber nur knapp die Hälfte der Geschichten finden sich im oberen Bereich der Qualitätsskala. Als Schriftsteller ist er in diese Dekade noch in seiner Findungsphase.
Sollten sich in Frankreich irgendwann mal wieder die Monarchisten durchsetzen und einen König bestimmen dürfen, könnte es interessant werden. Durchaus möglich, dass sich die unterschiedlichen Strömungen, die das befürworten, zusammenschließen, um ein Königshaus zu etablieren. Wahrscheinlicher dürfte jedoch sein, dass ein großes Hauen und Stechen beginnen wird.
Gestern bekam ich mit, dass es im Herbst neue Hörbücher geben wird, herausgegeben von DAV. Nun bin ich zwar ein Vertreter der Fraktion »Form folgt Inhalt«, aber eine sekundäre Tugend ist es schon, wenn eine Sache ästhetisch ansprechend gestaltet. So habe ich die Cover, der kommenden Hörbücher auch interessiert betrachtet. Den Schriftzug von »Maigret« fand ich sehr gelungen. Dann sah ich das eine Bild.