Quai des Orfèvres > Oktober

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Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes

Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes

Einer der Klassiker unter den Maigret-Romanen! In diesem Fall ist der Titel, den der Roman in früheren Jahren trug, durchaus zutreffen: Maigret riskiert seine Stellung. Zusammen mit seinem Intimfeind, dem Untersuchungsrichter Coméliau, sorgt er dafür, dass ein zum Tode verurteilter Mann, aus seiner Zelle fliehen kann. Maigret versucht auf diesen Weg, dem wahren Mörder auf die Spur zu kommen. Ein gewagtes Unternehmen.

Maigret und der geheimnisvolle Kapitän

Maigret und der geheimnisvolle Kapitän

Zum Haare raufen! Da wird in Maigret ein Mann aufgegriffen, der nicht weiß wer er ist, dafür eine Kopfverletzung aufweist, die dieses Gedächtnisschwund gut erklären könnte. Andererseits, wieder sehr mysteriös, ist die Wunde aber fachmännisch behandelt worden. In mühsamer Puzzle-Arbeit und mit viel Ermittler-Glück bekommt die Polizei heraus, wer der Mann ist. Maigret bringt ihn zurück in die Heimat.

Maigret und der Mann auf der Bank

Maigret und der Mann auf der Bank

Die Erzählung, die als erstes auf den Seiten des Quai des Orfèvres beschrieben wurde. Ein Mann wird ermordet in einer Gasse aufgefunden. Seine Frau mag gar nicht glauben, was sie hört. Ihr Gatte habe gelbe Schuhe getragen – ausgeschlossen.

Die Marie vom Hafen

Die Marie vom Hafen

Zweimal Unheil in Port-en-Bessin. Der Vater von Marie und ihren Geschwistern ist verstorben. Die Weisen sollen aufgeteilt werden, nur Marie hat sich im örtlichen Bistro verdingt. Viau musste seinen Kutter versteigern, da er die notwendige Reparatur nicht mehr bezahlen kann. Der Käufer des Schiffes ist niemand anders als Chatelard, der Geliebte von Maries Schwester. Der kaufte das Schiff nur aus einem Grund: er wollte Marie erobern.

Das Haus am Quai Notre-Dame

Das Haus am Quai Notre-Dame

Blaise Huet notiert, was die Tage nach dem Tod seines Onkels passiert. Für ihn, der von der Familie nicht geachtet wird, scheint sich mit dem Selbstmord von Antoine Huet einiges zu verbessern. Vielleicht kommt mit dem Geld die gesellschaftliche Achtung? Denn sein Leben wird weder von seiner Mutter noch von seinem Bruder akzeptiert, in der Kunstschule, in der er arbeitet, wird über ihn gelacht und darüber gelästert, dass er diese Tätigkeit nur bekommen hatte, weil sein Onkel sich für ihn an den entsprechend einflussreichen Stellen eingesetzt hatte.

Das Gefängnis

Das Gefängnis

Der normale Ablauf an einem Abend bei den Poitauds ist folgender: er kommt nach Hause, findet seine Frau vor. Man zieht sich um und speist außer Haus. Am 8. Oktober, einem sehr verregneten Tag, läuft es etwas anders ab. Alain Poitaud wird von einem Inspektor der Kriminalpolizei begrüßt, der ihn über die Gewohnheit eines Schießgeräts in seinem Haushalt ausfragt. Anschließend wird er zum Quai des Orfèvres verbracht und erfährt dort aus dem Munde des Kommissars, dass sein »Kätzchen« ihre Schwester Adrienne umgebracht hat.

Lebensdaten

1914

Schulwechsel. Simenon besucht das Jesuitengymnasium Saint-Louis.

1930

Lapplandreise mit Tigy.

1931

Erste Erwähnung in Amerika. Simenon wird von Janet Flammer im »New Yorker« erwähnt. (24.10.)

1933

Neuer Verlag. Simenon unterschreibt einen neuen Vertrag über jährlich sechs Titel bei Gallimard.

1935

In der Metropole. In Neuilly bezieht das Ehepaar eine Luxuswohnung.

1945

Kanada. Simenon lässt sich mit der Familie in Sainte-Marguerite-du-Lac-Masson nieder.

1949

Umzug nach Kalifornien. Tigy war im Januar schon nach Kalifornien gezogen. Denyse und Georges folgen im Oktober und wohnen in Carmel-by-the-Sea.

1971

Letzter Roman dur. Mit »Les innocents« beendet Simenon seinen letzten Non-Maigret.

1972

Lausanne. Simenon zieht in die Stadt und nimmt sich dort eine Achtzimmer-Wohnung in der Avenue de Cour.

1979

Simenon beschließt seine Diktate.

1981

Intime Memoiren. Die Autobiographie Simenons wird veröffentlicht.

1999

Tod von Marc Simenon. (24.10.)