Quai des Orfèvres > Mord

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FixpunkteWerke zum Thema

Das Testament Donadieu

Das Testament Donadieu

Wieder einmal La Rochelle. Diesmal steht die Familie Donadieu im Mittelpunkt des Geschehens. Der alte Donadieu ist im Hafenbecken ertrunken und hinterlässt ein Testament, welches die Kinder erfreuen dürfte, die Ehefrau des alten Reeders wurde von ihm allerdings enterbt - ein Skandal. Simenon beschreibt, wie die Familie nach und nach auseinander bricht, wie all das, was über Generationen aufgebaut wurde, von einer einzigen durchgebracht wird. Die Chronologie des Versagens einer Gemeinschaft.

Der Neger

Der Neger

Es ist tiefste Nacht und Theo, der keine Lust auf eine Vergnügung hatte, beobachtet von seinem Bahnhof aus, wie ein Mann am Bahndamm entlang geht. Dieser Mann ist ein Neger, den er vorher in dieser Gegend noch nie gesehen hatte - wie man überhaupt nicht sehr viele so dunkelhäutige Menschen in der Ecke Frankreichs sieht. Näher kennen lernen sollte Theo den Fremden nicht - am nächsten Morgen fand man ihn tot am Bahndamm. Der Bahnhofsvorsteher macht sich seinen eigenen Reim darauf.

Der Mörder

Der Mörder

Ein Jahr ließ sich der Arzt Hans Kuperus Zeit, bevor er zur Tat schritt. Er hatte einen Brief bekommen, in dem man ihn in knappen Worten mitteilte, dass seine Frau ihn mit dem stadtbekannten Schutter betrog. Dieses eine Jahr brauchte der Doktor, um sich über seine Schritte klar zu werden. Dann, an einem Februar-Tag, fuhr er nach Amsterdam, kaufte sich eine Waffe; kehrte nach Haus zurück und brachte Frau und Liebhaber um. Die Leichen verschwanden in einem Kanal und Kuperus kehrte nach Hause zurück, als wäre nichts gewesen. Doch dann wird er neugierig…

Die Fantome des Hutmachers

Die Fantome des Hutmachers

La Rochelle im Spätherbst. Es regnete nur schon drei Wochen. Die Stadt versank zum Abend hin Leblosigkeit. Ein Mörder ging durch die Stadt und brachte wahllos alte Frauen um. Die Polizei hatte keinen Anhaltspunkt, wer der Mörder sein könnte. Der verstrickt sich nicht nur tiefer in seine Verbrechen, sondern pflegt einen ausführlichen Dialog mit dem zuständigen Reporter der Lokalzeitung. Das muss den Mörder viel Zeit kosten, pflegt er doch seine Briefe aus Buchstaben und Wörtern der Zeitung zusammenzuflicken.

Der Uhrmacher von Everton

Der Uhrmacher von Everton

Heute noch glücklich, morgen wird es ganz anders aussehen. Vielleicht ein Plädoyer dafür, dass man jeden so Tag lebt, als ob es der letzte Glückliche sein könnte; ein Plädoyer sicher auch dafür, dass man versucht hinter die Kulissen nahestehender Menschen zu schauen. Damit man nicht, wie es dem Uhrmacher Dave Galloway passiert, von einem Tag auf den anderen feststellen muss, dass das einzig Wichtige im Leben, plötzlich verschwindet und nicht mehr greifbar wird.

Malétras zieht Bilanz

Malétras zieht Bilanz

Jules Malétras war wer in Le Havre. Er hatte sich aus kleinen Verhältnissen nach oben gekämpft und war dabei hart und unbarmherzig. Nun hatte er seine Firma verkauft und langweilte sich so manches Mal. Der Einstieg in ein kleines Geschäft füllte ihn nicht aus, die Liebschaft mit Lulu war insofern Ansporn, als das er sehen musste, dass es nicht seiner Frau - die viel Wert auf ihre Würde legte - auffiel. Aber so richtig in schwere See gerät Malétras erst, als er seine Geliebte umbringt.

Das Gefängnis

Das Gefängnis

Der normale Ablauf an einem Abend bei den Poitauds ist folgender: er kommt nach Hause, findet seine Frau vor. Man zieht sich um und speist außer Haus. Am 8. Oktober, einem sehr verregneten Tag, läuft es etwas anders ab. Alain Poitaud wird von einem Inspektor der Kriminalpolizei begrüßt, der ihn über die Gewohnheit eines Schießgeräts in seinem Haushalt ausfragt. Anschließend wird er zum Quai des Orfèvres verbracht und erfährt dort aus dem Munde des Kommissars, dass sein »Kätzchen« ihre Schwester Adrienne umgebracht hat.

Das Unheil

Das Unheil

Madame Pontreau mag ihren Schwiegersohn überhaupt nicht. Die erste Gelegenheit, die sich ergibt, nutzt sie, um ihrer Tochter den Mann zu stehlen - sie bringt ihn einfach um. Ein Teil ihrer großen Geldsorgen ist damit verschwunden, die Gelegenheit den Schwiegervater ihrer Tochter ordentlich zu verärgern, nimmt sie im Vorbeigehen mit.
Die Frau kümmert sich nicht um die Meinung der anderen und erst das regelmäßige Auftauchen ihrer ehemaligen Zugehfrau Naquet bringt sie zum Grübeln. Aber es kommt noch von anderer Seite wesentlich dicker…

Der fremde Vetter

Der fremde Vetter

Wie hätte sich Maigret als Kommissar in so einer Situation verhalten? Ein Mord ist geschehen und der einzige Tatverdächtige ist von dem Verdacht befreit worden. Da kommt der vage Hinweis, dass es sich bei dem Mörder um einen Deutschen handeln könnte. Die Ermittler stürzen sich auf diesen dargebotenen Honigtopf. Aber nicht nur sie: Vor dem Haus der Verdächtigen versammelt sich Tag für Tag eine Gruppe von Leuten, die mit jedem Tag größer, lauter und hitziger wird.

Die Bombe im Astoria

In einem Bahnhofshotel in Brüssel geht eine Bombe hoch. Opfer ist ein gewisser Goldstein, der aus Berlin gekommen war.

Die Akte Nr. 16

Etwas Scheußlicheres als eine Gift-Affäre gibt es nicht, sagt Leborgne und sieht es ungern, wenn der Ich-Erzähler die Akte in die Hand nimmt, die keinen Namen, sondern nur eine Nummer trägt.

Das Haus in Croix-Rousse

Schön sind immer Ankündigungen wie »Dr. Luigi Ceccioni wird in seinem Hause in der Nacht vom 8. zum 9. ermordet werden.«. Keine Frage, solche Ankündigungen regen den Betroffenen auf und die Polizei an. Sie hat ihre fähigsten Leute aktiviert und das Haus mit mehreren Polizisten umstellt.

Die Affäre Lefrançois

Ein Mann wird in seiner Wohnung erschossen aufgefunden. Dieser Mann - Oscar Lefrançois - ist in Finanzkreisen tätig und weiß zu leben. Unter den Verdächtigen ist seine Freundin, die versuchte, ihn in festere Bahnen zu pressen. Das ließ er aber nicht ohne weiteres mit sich machen.

Die goldene Tabatiere

Es gab Akten, die wollte Leborgne nicht zeigen, weil sie langweilige waren. Aber diese Akte, das bemerken Erzähler und Leser sofort, wollte er aus anderen Gründen nicht herzeigen. Warum nur?

Die Todesstrafe

Das Thema ist bekannt: ein Mann kämpft um seinen Kopf. Das war zu einer bestimmten Zeit von Belgien aus viel bequemer, als es das in Frankreich. Die Gefahr, in Frankreich für einen Mord seinen Kopf unter das Fallbeil zu legen, war sehr groß. Belgien kannte keine Todesstrafe. So mancher Verbrecher flüchtete sich dorthin… Maigret folgte einem dieser skrupellosen Verbrecher.

Das Verbrechen des Unliebenswürdigen

Eine hohe Miete für ein Objekt mag sich auf den ersten Blick als Glücksfall erweisen. Aspekte, die ein solches Glück torpedieren können, gibt es allerdings viele: Eine Leiche in einem Wandschrank kann auch einen Vermieter zu einem Problem werden.