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FixpunkteWerke zum Thema

Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien

Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien

Maigret hat in Brüssel, wo er sich aus dienstlichen Gründen aufhielt, in einem Café einen Mann beobachtet, der ärmlich aussah und trotzdem Tausend-Francs-Scheine zählt. Er entschließt sich, den Mann zu verfolgen. Der Mann fährt über Amsterdam nach Bremen. Unterwegs tauscht Maigret den Koffer des Mannes, er hatte sich in Brüssel eine Koffer gekauft, der dem des Mannes auf Haar glich, allerdings nur Zeitungspapier enthielt. Als der Mann das merkt, erschießt er sich.

Maigret und der Spion

Maigret und der Spion

Der Kommissar hat seinen Auftritt in Lüttich: er betritt eine Bar und alles erstarrt. Auch Chabot! Vorerst interessiert ihn der Fremde nicht; Jean Chabot hat ein schlechtes Gewissen (eines seiner Vergehen: Plündern der Geschäftskasse) und da ist es kein schönes Gefühl, wenn man in der darauffolgenden Zeit merkt, dass einem dieser breitschultrige Mann durch die Stadt verfolgt, zumal seine Probleme immer mehr zuzunehmen scheinen, denn vorher nehmen und dabei nicht noch mehr stehlen?

Die Verbrechen meiner Freunde

Eines der besten Bücher, die es von Simenon gibt. Wie in vielen Büchern findet man auch in diesem Buch viele Motive aus der Jugend Simenons wieder – in diesem Fall nicht nur thematisch sondern auch örtlich: der Roman spielt in Lüttich und es geht um Mord. Eigentlich ist es auch kein Mord im eigentlichen Sinne, es geht umd die Unterlassungssünden seiner »Freunde«, denn nach einer durchzechten Nacht, findet man K. erhängt in der Kapelle. Vorher war er Teil einer Clique, die sich bis spät in die Nacht die Köpfe heiß redete, die Welt verbessern wollte. Die Ideen fußten aber auf der Kraft der Inspiration, die einem Alkohol und Äther verschafft.

Stammbaum

Stammbaum

Das Buch hat eine Geschichte: Ein Arzt eröffnete Simenon, dass er unheilbar krank wäre und er nur noch zwei Jahre zu leben hätte. Womit Georges Simenon das gleiche Schicksal ereilt hätte wie seinen Vater, so unwahrscheinlich war die Diagnose also nicht. Er nutzte die Zeit und fängt an seine Erinnerungen für seinen Sohn Marc aufzuschreiben. André Gide mutmaßte schon während des Schreibens, dass es ein großes Werk werden würde. Allerdings wurde ein ganz anderes Buch daraus…

Brief an meine Mutter

Drei Jahre war die Mutter tot - da griff Simenon zur Feder und schrieb ein Brief an seine Mutter. Es wird häufig als finale Abrechnung bezeichnet, ist aber eher ein Friedensangebot an seine Mutter, eine versöhnliche Beschreibung der Verhältnisse. Simenon lässt es sich nicht nehmen, auch die Punkte aufzuzählen, die dem Simenon-Liebhaber so vertraut sind: aber ist es nicht so, wie mit den Eigenschaften des Kommissar Maigret: Man wartet drauf, dass sie wieder zum Vorschein kommen?