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FixpunkteWerke zum Thema

Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet

Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet

Monsieur Gallet ist Handlungsreisender, Zuständigkeitsbereich ist die Normandie. Umso überraschter ist seine Frau, als sie erfährt, dass ihr Mann in Sancerre erschossen wurde. Die Frau mag es gar nicht glauben und kommt in der nächsten Zeit gar nicht mehr aus dem Staunen heraus: ihr Mann tat Tag für Tag etwas ganz anderes, als er der Familie gegenüber vorgab.

Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer

Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer

Der Kommissar bekommt Post von einem ehemaligen Schulkameraden, der einen Schüler an die Polizei zu verlieren glaubt. Nicht in dem Sinne, dass der Junge zur Polizei gehen würde, nein, der Junge stellte sich bei der Polizei so stur an, dass jeder glaubte, er wäre der Mörder seines Kapitäns. Nur der alte Kamerad und die Mutter des jungen haben ihre Zweifel. Maigret soll die Zweifel an der Schuld des Jungen auch bei der örtlichen Polizei wecken.

Maigret und die kleine Landkneipe

Maigret und die kleine Landkneipe

Vielleicht beinhaltet dieser Roman eine der bedrückensten Szenen, die man sich in einem Maigret-Roman vorstellen kann. Der Kommissar besucht Lenoir, einen Häftling, dessen Gnadengesuch abgelehnt wurde und der nun hingerichtet werden soll. Lenoir wirkt zuerst gefasst, aber dann übermannt ihn Selbstmitleid und er fragt den Kommissar, warum er den den Kopf lassen muss, während andere Mörder frei herumlaufen können. Da wird der Kommissar hellhörig. Aber Lenoir gibt nicht viel Preis und auf Maigret wartet jede Menge arbeit.

Maigret und sein Jugendfreund

Maigret und sein Jugendfreund

Mit seinen Jugendfreunden hat Maigret nicht viel Glück: sie kommen, setzen sich vor ihn und erwarten Wunder. Dem kann er kaum entsprechen und will es häufig auch nicht. In diesem Fall hat er es mit Léon Florentin zu tun, der dem Kommissar beichtet, dass er sich in der Wohnung einer Ermordeten befunden hatte, deren Geliebter er war. Florentin ging davon aus, dass er der Hauptverdächtige war. Zu recht.

Maigret verteidigt sich

Maigret verteidigt sich

Eine sehr unangenehme Geschichte, die auf den Leser zukommt. Maigret wird mitten in der Nacht um Hilfe gebeten und Retter in der Not, der er ist, tut er auch sein Möglichstes. Die junge Frau, die ihn gerufen hatte, führte nichts Gutes im Schilde. Am nächsten Morgen wird Maigret zum Präfekten gebeten: ihm wird kurz und knapp mitgeteilt, dass er verdächtigt wird, die Frau missbraucht zu haben. Verständlich, dass jeder, der den Kommissar kennt, diesen Vorwurf als abwegig empfindet. Der Kommissar muss um seinen Ruf und seine Karriere kämpfen.

Maigret gerät in Wut

Maigret gerät in Wut

Am Pigalle geht es manchmal hochher und die Restaurant- und Barbesitzer sind keine Muttersöhnchen, wenn es um die Verteidigung ihres Marktanteils ging. Maigret hat mit einem hässlichen Mord in diesem Milieu zu tun. Ob er in diesem Fall wirklich in Wut gerät, muss jeder Leser selbst herausfinden.

Maigret und sein Revolver

Maigret und sein Revolver

Gram kam auf in der Familie Maigret. Der Kommissar hatte bei einem Dienstaufenthalt einen Revolver geschenkt bekommen. Nachdem ein junger Mann in der Wohnung der Maigrets aufgetaucht war und auf den Ermittler warten wollte, bis dieser heimkehrt; dieser junge Mann dann ohne große Worte wieder verschwand, war auch der Revolver weg. Die Vermutung lag nahe, dass es sich jetzt um einen jungen Mann mit Waffe handeln würde, der irgendwelche Dummheiten ausheckte. Maigret und seine Frau sind sehr beunruhigt.

Der Krüppel mit der Holzbirne

Wie ärgerlich: Man observiert einen Verdächtigen und dann wird er vor erschossen. Ein peinliches Missgeschick, welches der Amateur-Detektivin Lili Duclos widerfährt.

Der große Bob

Der große Bob

Wochenende für Wochenende das gleiche Ritual. Man trifft sich, redet und feiert mit einander, lernt sich über die Jahre immer besser kennen. Man glaubt, den einen oder anderen aus der Runde Freund nennen zu können. Dann passiert es: Einer aus der Gruppe nimmt sich das Leben und alle stehen vor einem Rätsel. Warum tat Bob das? Er war doch eigentlich immer fröhlich. Der grosse Bob lässt große Ratlosigkeit zurück und Charles Coindreau macht sich daran, herauszufinden, was den Clown Bob bewegt hat.

Lebensdaten

1900

Geburt von Régine Renchon (Tigy). (27.6.)

1925

Interview mit Simenon. Man wird aufmerksam auf Simenon. In einem Interview verkündet Simenon, er wäre nach Paris gekommen, um in der Woche zwei Romane mit einem Umfang von 1.500 Wörter zu schreiben. (5.6.)

1930

Lapplandreise mit Tigy.

1932

Afrika. Das Ehepaar Simenon bereist die Tropen Afrikas.

1933

Maigrets Ende (I). Simenon schreibt das erste Mal den letzten Maigret seines Lebens. »Maigret« erschien hierzulande als »Maigret und sein Neffe«.

Osteuropa. Reise durch Osteuropa und Besuch Trotzkis.

1938

Nieul-sur-Mer. Das Ehepaar Simenon zieht in seine Lieblingsgegend um La Rochelle und kauft sich dort ein Haus.

1947

Alle zusammen. Marc, Tigy und Denyse ziehen mit Simenon nach Tucson.

1948

Stud Barn. Umzug nach Stud Barn (Tumacacori) in Arizona. Boule ist nun auch wieder dabei.

1950

Scheidung. In Reno (Nevada) wird Simenon von Régine Renchon geschieden. (21.6.)

Hochzeit (II). Einen Tag nach seiner Scheidung heiratet Simenon in Reno Denyse Ouimet. (22.6.)

1962

Probleme. Aufgrund gesundheitlicher Probleme lässt sich Denyse in eine psychiatrische Klinik einweisen.

1985

Tod von Régine Renchon (Tigy). (18.6.)