Quai des Orfèvres > Hörbuch

suchen | registrieren | anmelden | das lädchen | forum | kontakt

Hörbuch

Brief an meine Mutter

imageFür diese Seite sind diese Tage Gold wert. Wann werden solche Tage wiederkommen? Zum 125. Geburtstag, zum 25. Todestag? Um mit einer typischen Floskel zu antworten, die Simenon in seinem Brief an seine Mutter immer wieder verwendet hat: »Ich weiß es nicht.« Es wäre schön, wenn es so bliebe und man weiterhin über die Kleinigkeiten, die das Leben eines Simenon-Freundes beschäftigen können, berichten kann. Möglichst viel.
  [zum Artikel...]

Für das Ohr

Man kann Simenon lesen, man kann ihn sich anschauen, man kann ihn auch hören. Letzteres ist eine Facette, die an dieser Stelle etwas näher beleuchtet werden soll.
  [zum Artikel...]

Fünf Fälle für Maigret

imageOb das wohl Zufall ist, dass das fünfte Maigret-Hörbuch aus dem Diogenes-Verlag auch noch »Fünf Fälle für Maigret« heißt? Ich nehme das mal an. Mit leichter Verspätung ist das Hörbuch nun erschienen (12/09) und nun auch bei mir angelandet. Die Geschichten kommen auf 4 Compact Discs und haben eine Gesamtspieldauer von 279 Minuten.
  [zum Artikel...]

 

Simenon-Hörbücher als MP3

imageNun habe ich das erste Simenon-Hörbuch als MP3-Download bei Amazon entdeckt: Es handelt sich dabei das bei Preiser Records 2003 erschienene Hörbuch »Zum Weißen Ross«, welches von Hans Peter Bögel gelesen wurde. Der Preis von acht Euro scheint gegen die CD-Fassung, die fast das doppelte kostet, ein Schnäppchen zu sein. Denn es geht auch ganz anders...
  [zum Artikel...]

 

FixpunkteWerke zum Thema

Maigret und der gelbe Hund

Maigret und der gelbe Hund

Concarneau, 23 Uhr, stürmisches und ungemütliches Wetter. Ein stadtbekannter Weingroßhändler verlässt sein Stamm-Café, und macht sich auf den Heimweg. Er schlüpft kurz in einen Hauseingang, um sich eine Zigarette anzuzünden. Ein Schuß fällt, der Mann fällt getroffen zu Boden. Rauchen ist ungesund. Maigret ist ganz in der Nähe stationiert und macht sich auf den Weg in das Hafenstädtchen, um den Mord aufzuklären. Ein gelber Hund läuft ihm dabei immer wieder über den Weg.

Maigret und Pietr der Lette

Maigret und Pietr der Lette

Der Roman ist Kult. Zumindest für Simenon- oder präzisiert, Maigret-Fans. Der erste Roman aus der Maigret-Reihe und wahrscheinlich auch der, der den Ruhm von Georges Simenon begründete. Maigret will eigentlich nur einen Mann observieren, der ihm aber schon beim Empfang am Bahnhof entwischt. Dafür hat es der Kommissar gleich mit Mord zu tun.

Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes

Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes

Einer der Klassiker unter den Maigret-Romanen! In diesem Fall ist der Titel, den der Roman in früheren Jahren trug, durchaus zutreffen: Maigret riskiert seine Stellung. Zusammen mit seinem Intimfeind, dem Untersuchungsrichter Coméliau, sorgt er dafür, dass ein zum Tode verurteilter Mann, aus seiner Zelle fliehen kann. Maigret versucht auf diesen Weg, dem wahren Mörder auf die Spur zu kommen. Ein gewagtes Unternehmen.

Maigret und die Keller des »Majestic«

Maigret und die Keller des »Majestic«

Die Leiche einer Frau wird in dem Luxushotel gefunden. Wäre nicht weiter dramatisch für das Hotel, aber die Frau – Gattin einen amerikanischen Industriellen – ist Gast in dem Hotel gewesen und der frische Witwer fängt an sich ordentlich aufzuregen. Der Kommissar kommt und bringt Ruhe. Ruhe, die einige Leute gehörig durcheinanderbringt.

Mademoiselle Berthe und ihr Geliebter

Eine Nichte von Lucas holt den Kommissar aus seinem Ruhestand. Sie wird bedroht und möchte, dass sie der Kommissar vor Ungemacht beschützt. Es gibt allerdings auch schlechte Nachrichten.

Maigrets Pfeife

Manchmal fliegen einem die Fälle einfach so zu (manchmal fliegen einem auch die Felle einfach so zu, aber das ist dann wieder was ganz anderes), und der zu hörende Fall ist ein solcher. Maigret vermisst seine Pfeife und macht sich zuerst auf die Suche nach einer Idee, wer sie genommen haben könnte, danach auf die Suche nach der Pfeife und danach auf die Suche nach dem Dieb der Pfeife. Weder das Erste, noch das Zweite ist sein Ding, das Dritte nun schon überhaupt nicht.

Maigret und die alte Dame

Maigret und die alte Dame

Maigret bekommt in Paris Besuch von einer alten Dame. Sie erklärt ihm, dass ihr Dienstmädchen vergiftet worden wäre, aber der Anschlag wohl ihr gegolten hätte. Der Kommissar ist von der alten Dame schon so begeistert, so dass es der Aufforderung seines Chefs - der Druck vom Innenminister bekommen hat – gar nicht bedarf. Der reizende Anschein, der der Geschichte anhaftet, verliert sich schnell im Nebel der Normandie.

Maigret und der Weinhändler

Maigret und der Weinhändler

Es gibt Nobelabsteigen, in denen die Gäste auf unkonventionelle Weise für einige Stunden verwöhnt werden, die auf ihren guten Ruf eifrig bedacht sind. Es passt ihnen überhaupt gar nichts ins Konzept, wenn diese Klientel sich vor der Tür niederschießen lässt und im Anschluss, wie nicht anders zu erwarten, die Polizei aufmarschiert und die anderen Kunden verschreckt. Maigret muss sich um Chabut kümmern, der vor so einer Absteige ermordet wurde. Der Mann, das ermitteln die Inspektoren schnell, hatte nicht nur Freunde.

Maigret und die junge Tote

Maigret und die junge Tote

Eine junge Frau wird auf einem belebten Platz tot aufgefunden. Bevor Maigret herausfinden kann, warum man sie umgebracht hat, muß er sich die Frage stellen, wer sie überhaupt war. Sein alter Freund Lognon ist ihm bei der dieser Fahndung immer ein Schritt voraus. Mit Fleiß und Beharrlichkeit versucht er diesen Mord aufzuklären, der in seinem Revier erfolgte. Obwohl der Kommissar mehr Ressourcen zur Verfügung hat, scheint Lognon erfolgreicher…

Maigret als möblierter Herr

Maigret als möblierter Herr

Madame Maigret ist unterwegs und ihr Mann nutzt am Abend die Gelegenheit, ins Kino zu gehen und Muscheln zu essen. Als er zu Bett gehen will, klingelt das Telefon. Janvier sei angeschossen worden. Maigret quartiert sich kurzerhand in der Pension ein, die der verletzte Inspektor überwacht hatte. In dieser Pension, die von einer liebreizenden aber eigentümlichen Jungfer geleitet wird, hat er sich mit einem Lexikonverkäufer herumzuschlagen, der auf seiner Verdächtigenliste oben an steht, aber unter dem Schutze der Pensioninhaberin steht.

Weihnachten mit Maigret

Weihnachten mit Maigret

Die Weihnachtsgeschichte schlechthin! (Zumindest für Maigret-Liebhaber…) Maigret gibt sich der Illusion hin, er könnte ein ruhiges Weihnachten feiern, als er aber die Straße beobachtet, entdeckt er zwei auf sein Haus zueilende Frauen. Er ahnt, dass diese zu ihm wollen.

Der Tote, der vom Himmel fiel

Die letzte Patientin, so glaube Dollent, hatte seine Praxis gerade verlassen, und der Blick, den der Doktor in das Wartezimmer warf, war er eine routinemäßiger als das er noch einen Patienten erwartete. Eine junge Frau saß in dem Raum und schickte sich an, sein Leben in die Hand zu nehmen. Nein, an eine Liebesbeziehung war nicht zu denken…

Der Pantoffelliebhaber

In einem Kaufhaus passieren obskure Dinge und ein Schuhkäufer gerät in das Visier des kleinen Doktors.

Zum Weißen Ross

Zum Weißen Ross

Das »Weiße Ross« ist ein Restaurant an der Route nationale und wird gut besucht. Es lässt sich nicht vorhersagen, wie gut, aber die Besitzer leben gut davon. Es ist ein Haus, hinter dessen Kulissen es brodelt: da ist der Wirt selbst; der hinter jeder Frau hinterher rennt – sei es in die Kammer oder in den Weinkeller. Nicht zu verachten, ein wahrhaftiges Original, ist der Nachtwächter Félix: der verrichtet seine Arbeit mit einem gehörigen Abstand zum Rest der Welt und murmelt immer wieder vor sich hin, dass er noch einmal jemanden umbringt. Nicht zu vergessen: die Gäste.

Die Verlobung des Monsieur Hire

Die Verlobung des Monsieur Hire

Einer der ganz frühen und sicher einer der lesenswertesten Non-Maigrets von Simenon. Monsieur Hire ist Held des Romans. Er hat sich in ein junges Dienstmädchen aus seinem Haus verliebt und beobachtet es Abend für Abend. Sie bietet ihm eine Show, die sich sehen lassen konnte. Da Liebe blind macht, sieht er nicht, dass ihm Unheil von anderer Seite droht: jemand hatte der Polizei seinen Namen als Verdächtiger für einen Mord an einer jungen Frau genannt. Spät bemerkt Monsieur Hire, dass er verfolgt wird.

Morddrohungen

Emile Grosbois hat einen Drohbrief bekommen. In diesem wird ihm mit klaren Worten seine Zukunft geschildert: und die soll kurz sein. Er erscheint bei der Polizei, mit der Bitte, ihm Schutz zu gewähren, ist mit seinen Schilderungen aber keine große Hilfe. Er hätte keine Feinde, meint er. Maigret wird zum Schutze dieses Mannes abkommandiert und merkt bald, dass das Gesagte mit der Realität nicht viel gemein hat.

Betty

Betty

Die Bar war die Endstation. Der Typ, mit dem Betty dort angekommen war, auch. Er erzählte ihr etwas über Würmer unter ihrer Haut. Sie hörte nur mit einem Ohr zu, beobachtet die Leute in der Bar, die alle eigenwillig zu sein schienen. Sie passte dort gut hin und das wusste sie.
Die Frau steht vor dem totalen Absturz und es ist jemand aus dem Raum - nein, nicht der mit den Würmer - der sie aufrichtet und dafür sorgt, dass sie sich mit ihrem Leben auseinandersetzt. Die Konsequenzen kann sich an diesem Abend aber keiner der Anwesenden in der Bar ausmalen.

Die verschwundene Tochter

Die verschwundene Tochter

Bob hat eine schwierige Aufgabe vor sich: er fand zu Hause einen Brief seiner Schwester, in der sie ihm mitteilt, dass sie nach Paris aufbricht, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Bob, der seine Schwester trotz ihrer exzentrischen Züge mag, macht sich auf den Weg, um sie in der Stadt zu finden. Ein Wettlauf mit der Zeit…

Brief an meine Mutter

Drei Jahre war die Mutter tot - da griff Simenon zur Feder und schrieb ein Brief an seine Mutter. Es wird häufig als finale Abrechnung bezeichnet, ist aber eher ein Friedensangebot an seine Mutter, eine versöhnliche Beschreibung der Verhältnisse. Simenon lässt es sich nicht nehmen, auch die Punkte aufzuzählen, die dem Simenon-Liebhaber so vertraut sind: aber ist es nicht so, wie mit den Eigenschaften des Kommissar Maigret: Man wartet drauf, dass sie wieder zum Vorschein kommen?