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Werke zum Thema
Der kleine Louis hat keine Lust sich zu wehren, versucht einen friedvollen Weg durch das Leben. Man könnte auch sagen, den Weg des geringsten Widerstandes, aber das entspräche nicht ganz der Wahrheit. So hat er sehr früh von seinen Kameraden den Namen »Der kleine Heilige« verpasst bekommen. Simenon beschreibt den Weg eines Jungen aus den Pariser Armenviertel, der nicht so genau weiß, was er will.
Stellen Sie sich vor, sie heiraten. Man ist fröhlich, schreitet voller Zuversicht in einen neuen Lebensabschnitt. Nicht so Gérard Auvinet - man hat das Gefühl er hadert mit seinem Schicksal. Natürlich, er wollte Linette heiraten. Aber er ist schon ziemlich trübsinnig.
Vielleicht liegt es ja daran, dass er dabei ist ein Leben zu starten, welches auf Lügen und Schulden fußt? Er bricht von Poitiers nach Paris auf, um dort in einem Büro des berühmten Schriftstellers Jean Sabin zu arbeiten.
Würde man die Situation als albtraumhaft für François Lecoin bezeichnen, so träfe man den Nagel auf den Kopf. Aber vielleicht war es ja auch noch schlimmer? Seine Frau Germaine war verstorben und er hatte keinen Centime in der Tasche, wusste weder wie er seine Frau beerdigen sollte noch wie er für seinen Sohn Essen beschaffen sollte. Hilfreich war es da nicht, dass auch noch sein heruntergekommener Bruder vor der Tür stand. Aber Lecoin hatte eine Idee, die ihn auf einen erfolgreichen Pfad führen sollte, allerdings nicht auf den Pfad der Tugend.
In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts befand sich Frankreich in einer tiefen Krise und Simenon untersuchte die Symptome dieser Krise in Frankreich. Dabei macht er Beobachtungen, die uns heute noch Gültigkeit haben.
Eine Reportage über die Passagiere, die an Bord der Passagierdampfer der 20er und 30er Jahre nicht sofort ins Auge fielen, und über die Dampfer, die als Massentransporter arme und vertriebene Menschen von einem Kontinent zum anderen schipperten.