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Stichwort “Mein Simenon”

Jeder große Autor ( der aus dem französischsprachigen Journalismus kommt ) muss es sich gefallen lassen, an den Brüdern Goncourt gemessen zu werden,Edmond und Jules de Goncourt, gelebt und gestorben im 19.Jahrhundert.Von ihnen stammt der Naturalismus,die exakte Beschreibung in der Verdichtung einer Szene.

Nehmen wir den “Tod des Auguste Mature”, sicher ein eher unbedeutendes familiäres Sujet. Aber mit einer Beschreibung eines Gastwirts mit allen heute für die Aufklärung von Laien wichtigen Risikofaktoren für Herz- und Hirninfarkte. Einfach und doch genial die banale Szene beim Kassieren am Tisch eines jungen Paares, sein Zusammenbruch, seine kurze Krankheit und sein Tod.

Sein Textes in Ausschnitten vorgelesen, lässt mit willkürlich zugeordneten Computertomographiebildern echter Patienten nicht nur bei Laien, auch vor Fachpublikum einen wirklichen Menschen mit seinem Schicksal entstehen.Ich habe das in Vorträgen wiederholt erlebt und auch das Erstaunen über die Aufklärung, dass es sich um eine Romanfigur handelt.

“Mein Simenon” ist jetzt die Suche geworden nach dem Leben seiner Figuren in ihrer Prägung durch das Erbgut (la race),die Zeit (le moment) und das soziale Umfeld (le milieu) unter dem Blick des Arztes auf der Suche nach Krankheitsbildern, die auch heute aktuell sind.

So schließt sich der Bogen und der Belgier Simenon möge es mir posthum verzeihen, daß er an den berühmten französichen Vorbildern Goncourt dieser Stilrichtung von mir gemessen wird. Damit wird er aber zu meinem ganz persönlichen Simenon.

Dr.Hartwig Grass am 04.10.2009

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