Aus und vorbei. Das Gewinnspiel, nicht das umfangreichste in der Geschichte des Quai, dafür aber das mit den wertvollsten Gewinnen, ist beendet. Mit der Veröffentlichung der Lösungen erübrigt sich auch das Einschicken weiterer Lösungsvorschläge. Hier erst einmal die richtigen Antworten, am Freitag werden dann die Gewinner veröffentlicht. Schon jetzt kann ich sagen, dass das Losglück entscheiden muss, denn mir sind viele richtige Lösungen untergekommen.
Die Kurzvariante der richtigen Lösung lautet:
1a, 2c, 3c, 4a
Nun ist es raus. Kleinere Erläuterungen zu den richtigen (oder geforderten Antworten):
Dr. Paul konnte sehr direkt sein, wie die Frage schon verrät. Die recht unsensible Frage, zumal im Hause der Familie gestellt, betraf den Keksfabrikanten Lachaume und der wurde in »Maigret und die widerspenstigen Zeugen« umgebracht.
Frage Nummer 2 war einfach für mich und schwer für die meisten aus dem Rest der Welt. Didot und Nonpareille sind Maßeinheiten aus dem Schriftsatz-Gewerbe wie auch Cicero. Es wäre einfacher gewesen, hätte ich nach einem bekannten Philosophen gefragt, aber dann wäre Cicero schon gesetzt gewesen, nicht wahr?
Madame Maigret hat viele sympathische Züge. Jeder findet gewiss seinen eigenen sympathischen Zug an der Ehefrau Maigrets. Mir gefiel es sehr, zu erfahren, dass Madame Maigret keine Schnecken mag und Maigret sie deshalb dann in Restaurants verspeiste, wenn seine Frau auf Reisen war - beispielsweise in »Maigret und der möblierte Herr«.
Mademoiselle Lagrange, die Tochter des Barons aus dem Roman »Maigret und sein Revolver« war recht ungehalten über die Fragen, die ihr gestellt wurden, und gibt Maigret unmissverständlich zu verstehen, dass er ein bekannter, ja berühmter Kommissar sein mag, aber trotzdem nicht alles verstehen würde.
Allen denen, die mir die richtigen Antworten zugesandt haben, gratuliere ich schon einmal und wünsche viel Glück für die am Freitag erfolgende Ziehung der Gewinner. Ich hoffe, Sie haben bei der Suche nach den richtigen Antworten genauso viel Spaß gehabt, wie ich bei der Suche nach den richtigen Fragen.
=== [Update]
Einen herzlichen Glückwunsch den Gewinnern:
3. Preis (Maigret-Erzählungen)
Nadine Spilker
2. Preis (Simenon-Bildband)
Michaela Eutinger
1. Preis (Maigret-Gesamtausgabe)
Jürgen Lingscheid
Die Gewinner wurden per EMail benachrichtigt. Sollte die Nachricht im SPAM-Filter hängen geblieben sein, bitte melden.
Ein herzlicher Dank geht nach Zürich an den Diogenes-Verlag für die Bereitstellung der Preise!
Andere Nachrichten
Vor sieben Jahren wurden die Rechte an Simenons Gesamtwerk an die Rechteverwerter-Firma Chorion mit Sitz in Großbritannien verkauft. Nun ist in verschiedenen Medien zu lesen, dass die Liaison zwischen Maigret und Miss Marple bald zu Ende sein könnte. Aber noch ist verdammt viel Konjunktiv dabei: Schließlich müssen die Besitzer auch verkaufen wollen. Die von der Gesellschaft betriebene Webseite maigret.com ist zumindest nicht mehr zu erreichen und bringt nur noch eine Statusseite des Webservers.
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Eine echte Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn die DVD, die jetzt erst auf meinem Radar erschien, wurde schon 2008 veröffentlicht. Aber das soll nicht verhindern, dass hier der Jean-Gabin-Film »Ein Herr ohne Kleingeld« hier noch einmal erwähnt wird. Es ist anzunehmen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das entgangen ist.
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Auf manche Filme wartet man Jahre und sie kommen nie im Fernsehen oder auf DVD. Andere Filme sind regelmäßig im TV und irgendwie ist es klar, dass diese dann auch auf DVD veröffentlicht werden. Zu dieser Kategorie gehört auch der Maigret-Film »Maigret und sein größter Fall« mit Heinz Rühmann, der im letzten Monat erschienen ist.
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Im letzten Jahr gab es noch einmal so etwas wie ein tiefes Durchatmen bei den Maigret-Liebhabern: Chabrol erzählte, er hätte einen Krimi gedreht, bei dem vor seinem geistigen Auge Simenons Maigret Pate gestanden hat. Es wurde ein Kommissar Bellamy mit Gerard Depardieu und an die Maigrets kam der Film nach einhelliger Meinung nicht heran. Nun ist Chabrol im Alter von 80 Jahren gestorben.
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Am 7. August erlag Bruno Cremer im Alter von 80 Jahren in einem Pariser Krankenhaus seinem Krebsleiden. Schon ein paar Jahre lang war es ruhiger geworden um sein Schaffen als Maigret-Darsteller im französischen Fernsehen. Da sich die französische Fernsehserie hierzulande nicht durchgesetzt hat, dürfte nicht mit Wiederholungen zu rechnen sein. Schade eigentlich!
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Erstellt: 05.01.2010
Letzte Änderung: 09.01.2010
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Die schlechte Nachricht ist: Sie müssen sich ein wenig anstrengen und es ist mit ein wenig Arbeit verbunden. Die gute Nachricht: Der Aufwand lohnt sich! Zum Abschluss diesen Jahres, der mit Blick auf Simenon einige Höhepunkte beinhaltete (80. Maigret-Geburtstag, 20. Todestag von Simenon, Abschluss der Maigret-Werkausgabe), gibt es noch eine große Verlosung. Sie können hier die komplette Maigret-Werkausgabe von Diogenes gewinnen.