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Écrire l’homme

Das Buch erinnert ein wenig an das Simenon-Begleitbuch der Bibliothèque de la Pléiade. Unterschied Nummer 1 ist die Farbigkeit des Covers dieses Buches, Unterschied Nummer 2: das vorliegende Buch von Michel Lemoine, einem ausgewiesenen Simenon-Kenner, erschien als Taschenbuch. Gedruckt wurde auf Hochglanzpapier, das Buch, welches (ebenfalls) von Gallimard herausgegeben wurde, ist nicht auf billig gemacht.

Interessant sind schon die ersten Seiten gestaltet: auf der linken Seite einer Doppelseite ist ein Foto von Simenon aus einer entsprechenden Epoche zu sehen, während auf der rechten ein Manuskript aus der jeweiligen Zeit abgebildet wurde. Erst dann kommt das Inhaltsverzeichnis des Buches, dem man entnehmen kann, dass das Buch in fünf Kapitel gegliedert ist. Das hundertvierundvierzigseitige Buch ist reich illustriert: zum einen mit Abbildungen von Simenon aus den verschiedensten Lebensbereichen, seinen Büchern und Ausschnitten aus seinen Filmen. Eine Ähnlichkeit zum Begleitbuch der Pléiade weist dieses biographische Buch ebenfalls auf: es hat einen recht geringen Textanteil und kommt mit großer Schrift daher, wirkt also für Denjenigen, der die französische Sprache nicht zu seinem täglichen Brot zählt, nicht abschreckend.

Erwähnenswert ist der exzellente Anhang: in diesem finden sich unter anderem Briefe, ein umfangreicher geographischer Index und eine Bibliographie zu Sekundärliteratur, die sich allerdings nur auf französischsprachige Literatur bezieht. Das Buch erschien 2003 und kostet in Frankreich 11,60 Euro und ist bei Gallimard erschienen.

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Rechtepoker

Vor sieben Jahren wurden die Rechte an Simenons Gesamtwerk an die Rechteverwerter-Firma Chorion mit Sitz in Großbritannien verkauft. Nun ist in verschiedenen Medien zu lesen, dass die Liaison zwischen Maigret und Miss Marple bald zu Ende sein könnte. Aber noch ist verdammt viel Konjunktiv dabei: Schließlich müssen die Besitzer auch verkaufen wollen. Die von der Gesellschaft betriebene Webseite maigret.com ist zumindest nicht mehr zu erreichen und bringt nur noch eine Statusseite des Webservers.
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Ein Herr ohne Kleingeld

minipicEine echte Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn die DVD, die jetzt erst auf meinem Radar erschien, wurde schon 2008 veröffentlicht. Aber das soll nicht verhindern, dass hier der Jean-Gabin-Film »Ein Herr ohne Kleingeld« hier noch einmal erwähnt wird. Es ist anzunehmen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das entgangen ist.
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Maigret und sein größter Fall

minipicAuf manche Filme wartet man Jahre und sie kommen nie im Fernsehen oder auf DVD. Andere Filme sind regelmäßig im TV und irgendwie ist es klar, dass diese dann auch auf DVD veröffentlicht werden. Zu dieser Kategorie gehört auch der Maigret-Film »Maigret und sein größter Fall« mit Heinz Rühmann, der im letzten Monat erschienen ist.
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Claude Chabrol gestorben

minipicIm letzten Jahr gab es noch einmal so etwas wie ein tiefes Durchatmen bei den Maigret-Liebhabern: Chabrol erzählte, er hätte einen Krimi gedreht, bei dem vor seinem geistigen Auge Simenons Maigret Pate gestanden hat. Es wurde ein Kommissar Bellamy mit Gerard Depardieu und an die Maigrets kam der Film nach einhelliger Meinung nicht heran. Nun ist Chabrol im Alter von 80 Jahren gestorben.
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Bruno Cremer verstorben

minipicAm 7. August erlag Bruno Cremer im Alter von 80 Jahren in einem Pariser Krankenhaus seinem Krebsleiden. Schon ein paar Jahre lang war es ruhiger geworden um sein Schaffen als Maigret-Darsteller im französischen Fernsehen. Da sich die französische Fernsehserie hierzulande nicht durchgesetzt hat, dürfte nicht mit Wiederholungen zu rechnen sein. Schade eigentlich!
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Erstellt: 21.02.2004

Letzte Änderung: 30.11.1999