1924 hatte er sein Bühnendebüt, acht Jahre später absolvierte er seinen ersten Filmauftritt in dem Film »L’armata azzurra«. Das war der Anfang einer der vielversprechendsten Karrieren im italienischen Kino Gino Cervi sollte zu einem der populärsten italienischen Schauspieler werden.
Geboren wurde am 3. März 1903 in Bologna. Anders als sein Vater, Antonio Cervi, der die schauspielender Zunft nur kritisch begleitete, arbeitete sich der junge Cervi in bekannte italienische Ensemble vor und spielte dort unter anderem Shakespeare. International bekannt wurde Cervi als Peppone in der Verfilmung von »Don Camillo und Peppone«. Als kommunistischer Bürgermeister und Widerpart des Priesters Don Camillo (gespielt von Fernandel) spielte er sich in die Herzen der Zuschauer. Insgesamt gibt es fünf Don-Camillo-Filme, die zwischen 1951 und 1965 gedreht wurden. Ein sechster Film wurde nicht vollendet, da Fernandel vor Drehende verstarb.
Ab 1964 stand Gino Cervi als italienischer Maigret vor der Kamera. Aus dieser Maigret-Reihe resultiert ein abendfüllender Spielfilm: »Maigret und der Würger von Montmartre«, der auch in Deutschland in den Kinos zu sehen war.
Gino Cervi verstarb am 3. Januar 1974 im Alter von 71 Jahren. Dieser Tage jährte sich sein dreißigster Todestag.
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Vor sieben Jahren wurden die Rechte an Simenons Gesamtwerk an die Rechteverwerter-Firma Chorion mit Sitz in Großbritannien verkauft. Nun ist in verschiedenen Medien zu lesen, dass die Liaison zwischen Maigret und Miss Marple bald zu Ende sein könnte. Aber noch ist verdammt viel Konjunktiv dabei: Schließlich müssen die Besitzer auch verkaufen wollen. Die von der Gesellschaft betriebene Webseite maigret.com ist zumindest nicht mehr zu erreichen und bringt nur noch eine Statusseite des Webservers.
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Eine echte Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn die DVD, die jetzt erst auf meinem Radar erschien, wurde schon 2008 veröffentlicht. Aber das soll nicht verhindern, dass hier der Jean-Gabin-Film »Ein Herr ohne Kleingeld« hier noch einmal erwähnt wird. Es ist anzunehmen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das entgangen ist.
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Auf manche Filme wartet man Jahre und sie kommen nie im Fernsehen oder auf DVD. Andere Filme sind regelmäßig im TV und irgendwie ist es klar, dass diese dann auch auf DVD veröffentlicht werden. Zu dieser Kategorie gehört auch der Maigret-Film »Maigret und sein größter Fall« mit Heinz Rühmann, der im letzten Monat erschienen ist.
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Im letzten Jahr gab es noch einmal so etwas wie ein tiefes Durchatmen bei den Maigret-Liebhabern: Chabrol erzählte, er hätte einen Krimi gedreht, bei dem vor seinem geistigen Auge Simenons Maigret Pate gestanden hat. Es wurde ein Kommissar Bellamy mit Gerard Depardieu und an die Maigrets kam der Film nach einhelliger Meinung nicht heran. Nun ist Chabrol im Alter von 80 Jahren gestorben.
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Am 7. August erlag Bruno Cremer im Alter von 80 Jahren in einem Pariser Krankenhaus seinem Krebsleiden. Schon ein paar Jahre lang war es ruhiger geworden um sein Schaffen als Maigret-Darsteller im französischen Fernsehen. Da sich die französische Fernsehserie hierzulande nicht durchgesetzt hat, dürfte nicht mit Wiederholungen zu rechnen sein. Schade eigentlich!
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Erstellt: 02.01.2004
Letzte Änderung: 30.11.1999
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