Eigentlich keine schlechte Idee: man nehme die Romane von Georges Simenon, suche nach Beschreibungen von Paris und zeichne dazu einige Bilder, mache ein Buch daraus und lasse sich Simenon-Freunde in aller Welt daran erfreuen. Diese Idee hatte schon jemand gehabt: Frederick Franck hatte den Verleger Charles Dessart überzeugt (oder umgekehrt), ein solches Buch zu produzieren. Herausgekommen ist 1969 ein 200 Seiten starkes Buch, mit vielen Zeichnungen von Örtlichkeiten in Paris, von Momenten des alltäglichen Lebens, von vielen Personen. Gezeichnet mit wenigen Strichen. Hin und wieder ein Bild, wie eine Überraschung aus dem Buch auftauchend, welche coloriert ist. Aber die einfachen Zeichnungen reichen dem Betrachter, um die Atmosphäre zu spüren, die an dem illustrierten Platze herrschten. Viele Bilder werden begleitet durch Zitate aus den Romanen Simenons.
Das Buch ist heute noch antiquarisch zu bekommen – das Buch wurde durchgängig in französischer Sprache produziert. Eine deutschsprachige Ausgabe ist nicht bekannt.
Frederick Franck wurde 1909 in Maastrich geboren und ist ein bekannter holländischer Künstler. Viele seiner Werke sind in europäischen und amerikanischen Museen zu finden.
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Vor sieben Jahren wurden die Rechte an Simenons Gesamtwerk an die Rechteverwerter-Firma Chorion mit Sitz in Großbritannien verkauft. Nun ist in verschiedenen Medien zu lesen, dass die Liaison zwischen Maigret und Miss Marple bald zu Ende sein könnte. Aber noch ist verdammt viel Konjunktiv dabei: Schließlich müssen die Besitzer auch verkaufen wollen. Die von der Gesellschaft betriebene Webseite maigret.com ist zumindest nicht mehr zu erreichen und bringt nur noch eine Statusseite des Webservers.
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Eine echte Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn die DVD, die jetzt erst auf meinem Radar erschien, wurde schon 2008 veröffentlicht. Aber das soll nicht verhindern, dass hier der Jean-Gabin-Film »Ein Herr ohne Kleingeld« hier noch einmal erwähnt wird. Es ist anzunehmen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das entgangen ist.
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Auf manche Filme wartet man Jahre und sie kommen nie im Fernsehen oder auf DVD. Andere Filme sind regelmäßig im TV und irgendwie ist es klar, dass diese dann auch auf DVD veröffentlicht werden. Zu dieser Kategorie gehört auch der Maigret-Film »Maigret und sein größter Fall« mit Heinz Rühmann, der im letzten Monat erschienen ist.
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Im letzten Jahr gab es noch einmal so etwas wie ein tiefes Durchatmen bei den Maigret-Liebhabern: Chabrol erzählte, er hätte einen Krimi gedreht, bei dem vor seinem geistigen Auge Simenons Maigret Pate gestanden hat. Es wurde ein Kommissar Bellamy mit Gerard Depardieu und an die Maigrets kam der Film nach einhelliger Meinung nicht heran. Nun ist Chabrol im Alter von 80 Jahren gestorben.
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Am 7. August erlag Bruno Cremer im Alter von 80 Jahren in einem Pariser Krankenhaus seinem Krebsleiden. Schon ein paar Jahre lang war es ruhiger geworden um sein Schaffen als Maigret-Darsteller im französischen Fernsehen. Da sich die französische Fernsehserie hierzulande nicht durchgesetzt hat, dürfte nicht mit Wiederholungen zu rechnen sein. Schade eigentlich!
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Erstellt: 07.03.2004
Letzte Änderung: 30.11.1999
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