Auf den Auslands-Seiten machte sich der SPIEGEL Gedanken, ob Portugal kommunistisch wird; die Innenpolitik wurde durch den Terrorismus der RAF geprägt und auf den Kulturseiten konnte man Simenon treffen.
Das Nachrichtenmagazin ist erstaunt, dass der Schrifsteller immer noch publiziert, obwohl er zweieinhalb Jahre zuvor verkündet hatte, dass er keine Bücher mehr schreiben würde. Simenon hatte sich elegant aus der Affäre gezogen: zum einen erschien »Brief an meine Mutter«, ein Brief in Buchform ist immer noch kein Werk für einen Romancier, oder? Noch perfekter gelang es Simenon mit seinen Plaudereien mit dem Diktiergerät, die in Deutschland unter dem Titel »Ein Mensch wie jeder andere herauskam«. Der SPIEGEL zitiert in seinem Artikel hauptsächlich aus letzterem Werk und zeichnet ein Bild des Schriftstellers im Ruhestand.
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Vor sieben Jahren wurden die Rechte an Simenons Gesamtwerk an die Rechteverwerter-Firma Chorion mit Sitz in Großbritannien verkauft. Nun ist in verschiedenen Medien zu lesen, dass die Liaison zwischen Maigret und Miss Marple bald zu Ende sein könnte. Aber noch ist verdammt viel Konjunktiv dabei: Schließlich müssen die Besitzer auch verkaufen wollen. Die von der Gesellschaft betriebene Webseite maigret.com ist zumindest nicht mehr zu erreichen und bringt nur noch eine Statusseite des Webservers.
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Eine echte Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn die DVD, die jetzt erst auf meinem Radar erschien, wurde schon 2008 veröffentlicht. Aber das soll nicht verhindern, dass hier der Jean-Gabin-Film »Ein Herr ohne Kleingeld« hier noch einmal erwähnt wird. Es ist anzunehmen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das entgangen ist.
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Auf manche Filme wartet man Jahre und sie kommen nie im Fernsehen oder auf DVD. Andere Filme sind regelmäßig im TV und irgendwie ist es klar, dass diese dann auch auf DVD veröffentlicht werden. Zu dieser Kategorie gehört auch der Maigret-Film »Maigret und sein größter Fall« mit Heinz Rühmann, der im letzten Monat erschienen ist.
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Im letzten Jahr gab es noch einmal so etwas wie ein tiefes Durchatmen bei den Maigret-Liebhabern: Chabrol erzählte, er hätte einen Krimi gedreht, bei dem vor seinem geistigen Auge Simenons Maigret Pate gestanden hat. Es wurde ein Kommissar Bellamy mit Gerard Depardieu und an die Maigrets kam der Film nach einhelliger Meinung nicht heran. Nun ist Chabrol im Alter von 80 Jahren gestorben.
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Am 7. August erlag Bruno Cremer im Alter von 80 Jahren in einem Pariser Krankenhaus seinem Krebsleiden. Schon ein paar Jahre lang war es ruhiger geworden um sein Schaffen als Maigret-Darsteller im französischen Fernsehen. Da sich die französische Fernsehserie hierzulande nicht durchgesetzt hat, dürfte nicht mit Wiederholungen zu rechnen sein. Schade eigentlich!
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Erstellt: 24.01.2004
Letzte Änderung: 30.11.1999
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