Der Spätsommer bescherrt uns gleich zwei Non-Maigrets als Hardcover. Wie früher schon erwähnt wird demnächst in der SZ-Bibliothek der Roman »Der Mann, der den Zügen nachsah« erscheinen. Im Oktober startet einen neue Reihe im Diogenes-Verlag: unter dem Titel »Diogenes-Bibliothek« werden Romane bekannter Autoren des Hauses als Hardcover wiederveröffentlicht. Neben Dories Dörrie, John Irving, Friedrich Dürrenmatt, Fred Uhlmann und Paulo Coehlo steht Georges Simenon mit »Drei Zimmer in Manhattan» mit in der Startreihe.
Daniel Keel, der Verleger des Diogenes-Verlages, begründet den Start der Reihe mit dem Erfolg der Jubiläums-Ausgaben zum 50. Geburtstag des Verlages, bei dem sich erwiesen hat, dass die Leserschaft durchaus Interesse an gebundenen Büchern hat, auch wenn es nicht Neuerscheinungen sind.
Im Gegensatz zur SZ-Bibliothek warten die Diogenes-Ausgaben mit einer besseren Aufmachung auf und diese hat ihren Preis: Knapp 13 Euro kostet zum Beispiel der Simenon, »Die wilde Geschichte vom Wassertrinker« von John Irving, immerhin 700 Seiten, schlägt mit 16 Euro zu Buche.
Andere Nachrichten
Eine echte Neuigkeit ist es eigentlich nicht, denn die DVD, die jetzt erst auf meinem Radar erschien, wurde schon 2008 veröffentlicht. Aber das soll nicht verhindern, dass hier der Jean-Gabin-Film »Ein Herr ohne Kleingeld« hier noch einmal erwähnt wird. Es ist anzunehmen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das entgangen ist.
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Auf manche Filme wartet man Jahre und sie kommen nie im Fernsehen oder auf DVD. Andere Filme sind regelmäßig im TV und irgendwie ist es klar, dass diese dann auch auf DVD veröffentlicht werden. Zu dieser Kategorie gehört auch der Maigret-Film »Maigret und sein größter Fall« mit Heinz Rühmann, der im letzten Monat erschienen ist.
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Im letzten Jahr gab es noch einmal so etwas wie ein tiefes Durchatmen bei den Maigret-Liebhabern: Chabrol erzählte, er hätte einen Krimi gedreht, bei dem vor seinem geistigen Auge Simenons Maigret Pate gestanden hat. Es wurde ein Kommissar Bellamy mit Gerard Depardieu und an die Maigrets kam der Film nach einhelliger Meinung nicht heran. Nun ist Chabrol im Alter von 80 Jahren gestorben.
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Am 7. August erlag Bruno Cremer im Alter von 80 Jahren in einem Pariser Krankenhaus seinem Krebsleiden. Schon ein paar Jahre lang war es ruhiger geworden um sein Schaffen als Maigret-Darsteller im französischen Fernsehen. Da sich die französische Fernsehserie hierzulande nicht durchgesetzt hat, dürfte nicht mit Wiederholungen zu rechnen sein. Schade eigentlich!
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Simenon - Ausgewählte Romane in 50 Bänden
Nachdem der letzte Band der Maigret-Werkausgabe erschienen war, fragte ich, wie es denn jetzt weiter gehen würde. Ich schrieb damals: Überhaupt: Was kommt nun? Zieht Diogenes so etwas auch mit den Non-Maigrets durch? Ich erwarte das eigentlich nicht. Wie es sich zeigt, sollte ich Recht behalten.
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Erstellt: 20.06.2004
Letzte Änderung: 30.11.1999
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