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Mademoiselle Jeanne nahm ein trauriges Ende. Maigret hatte zwar alle Wahrsagerinnen von Paris überwachen lassen, immerhin war ein Mord auf eine Standesvertreterin angekündigt worden, allerdings half das nicht: Mademoiselle Jeanne wurde ermordet, denn die Polizei wusste nicht, dass sie es mit einer unangemeldeten Wahrsagerin zu tun hatte.
Die Dame wohnte damals in der Rue Caulaincourt, unweit vom Friedhof von Montmartre und vielleicht zehn Minuten Fußweg Place de Clichy. Wer das Haus aufsucht, wird feststellen, dass Simenon auf Nummer sicher gegangen ist. Denn die 67a ist nicht existent. Zwischen der 67 und der 69 kann es kein weiteres Haus gegeben haben. Der Selbstschutz von Simenon hat nach Klagen wahrscheinlich Methode, er wollte nicht riskieren, dass ihn irgendeine Madame Jeanne, die sich als Wahrsagerin verunglimpft sieht, verklagt. Passiert ist ihm das schließlich schon.
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Maigret contra Picpus
Maigret sollte sich wundern: da findet man in der Wohnung einer Ermordeten einen alten Mann, der die Ruhe selbst ist und nicht redet. Als man dann endlich herausgefunden hat, wohin er gehört und ihn nach Hause fährt, wird er verdächtig unruhig. Dort angekommen, sieht der Kommissar schnell, wie der Hund läuft. Aber das ist nicht das ganz große Problem des Kommissars. Der Mord, dem der alte Mann beizuwohnen schien, war angekündigt. Ganz Paris hatte Maigret überwachen lassen, auf die Gefahr hin, sich lächerlich zu machen. Der Mörder, der den Mord angekündigt hat, hat mit »Picpus« unterschrieben...