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Aus dem SPIEGEL 38/1996: Erich Wiedemann beleuchtet den Filz in Lüttich, in dem auch die Ermordung des Politiker Cools vertuscht wurde.
Mit zwanzig ging Simenon nach Paris. Dort schuf er den Kommissar Maigret, und zwar nach dem Vorbild des gleichnamigen Lütticher Polizisten, den er gelegentlich auf seinem Motorrad mit zum Tatort genommen hatte, als er noch Polizeireporter war.
Maigret wurde der berühmteste und tüchtigste Romankommissar der Welt. In Lüttich wäre er das sicher nicht geworden.
Dieser Mord ist meines Wissens auch Thema in dem Buch»Der kleine Sim«, in dem es um die Lütticher Tage von Georges Simenon geht. Den Ausschnitt habe ich übrigens auf den uralten Seiten (1996) des Quai gefunden, die ich weiter unten schon einmal verlinkte.
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Der kleine Sim
Simenon in Lüttich. Das ist ein Thema, welches er selbst sehr ausführlich behandelt hat. Am Ausführlichsten wohl in seinem autobiographisch geprägten »Stammbaum«, aber in vielen anderen Werken finden sich ebenfalls diese Spuren. Lüttich als Ausgangspunkt zu nehmen, wie Freddy Derwahl, belgischer Autor, hat seine Reize und so nimmt er sich der Kinder- und Jugendjahre Simenons an.